Landwirtschaft in den Balkanstaaten (II)

In unserem letztwöchigen Beitrag waren wir auf die Balkanstaaten Kroatien, Montenegro und Mazedonien eingegangen, die den Status als Beitrittsland bzw. Beitrittskandidat erlangt haben. Nachstehend eine kurze Beschreibung der Landwirtschaft in den vier übrigen Balkanstaaten, die einen EU-Beitritt anstreben, bislang jedoch noch nicht den Status eines Beitrittskandidats haben. Albanien Albanien (Hauptstadt Tirana) mit einer Gesamtfläche von rund 28.700 km2 zählt rund 3,58 Millionen Einwohner, wovon 92% in ländlichen Gebieten leben. Die Bevölkerungsdichte variiert von 56 Einwohner/ km2 in den entlegeneren ländlichen Regionen bis 459 Einwohner/ km2 […]

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Landwirtschaft in den Balkanstaaten (I)

Der Europäische Rat hat bei seiner Juni-Sitzung bekanntlich grünes Licht für einen Beitritt von Kroatien in die Europäische Union gegeben. Die Beitrittsverhandlungen sind abgeschlossen und das Land erfüllt die Bedingungen zu einer Aufnahme in die Union. Wann Kroatien tatsächlich als 28. Land der EU beitritt, bleibt ungewiß, frühestens jedoch 2013. Zwei weitere Balkanstaaten haben den Status als Beitrittsland – Mazedonien seit 2005 und Montenegro seit Dezember 2010. Vier weitere Balkanstaaten – Albanien, Bosnien-Herzegovina, Kosovo und Serbien – streben den Status als Beitrittskandidat an, müssen allerdings noch […]

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Die Landwirtschaft – Großer Verlierer beim Mercosur-Abkommen

Dieser Tage wurden in Paraguay die Gespräche hinsichtlich eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Ländern fortgesetzt. Im Vorfeld präsentierte die EU-Kommission Modellberechnungen, die eindeutig belegen, daß die europäische Landwirtschaft, insbesondere der Rindfleischsektor und die auf Rinderhaltung ausgerichteten Regionen Europas, sehr negativ von diesem in Diskussion stehenden Freihandelsabkommen betroffen sein werden. Im schlimmsten Fall, d.h. bei Umsetzung der Forderungen der Mercosur-Staaten bzw. der Zugeständnisse im Rahmen der Doha- Runde, müßte der EU-Rindfleischsektor aufgrund vermehrter Importe einen Produktionsverlust von annähernd 3 Mrd. Euro hinnehmen, während das […]

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„Travailleur désigné“ – Obligatorische Weiterbildung im Bereich Arbeitssicherheit

Das Arbeitsrecht sieht vor (Code du travail, Paragraph L.312-3 und folgende), daß jeder Arbeitgeber einen sogenannten „travailleur désigné“ (Sicherheitsbeauftragten) bestimmen muß, der dem Arbeitgeber bei der Planung und Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen im Betrieb zur Seite steht. Die Verantwortung für die Bestimmung und Ausbildung des Sicherheitsbeauftragten obliegt dem Betriebsleiter. In Betrieben mit bis zu 49 Angestellten kann der Arbeitgeber die Funktion des Sicherheitsbeauftragten auch selbst übernehmen. Falls der Arbeitgeber einen Angestellten (mit dessen Einverständnis!) mit der Aufgabe betrauen sollte, muß er diesen auch für die dafür notwendige Zeit freistellen. Die großherzogliche Verordnung […]

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