Wäibaudag 2012

Der Lëtzebuerger Wäibaudag 2012 fand am 1. Februar im Kulturzentrum von Wormeldange statt. In den beiden letzten Nummern wurden die am Vormittag behandelten Sujets der beliebten weinbaulichen Fachveranstaltung thematisiert. Am Nachmittag folgte eine Reihe von Vorträgen zum Weinanbau im weiteren Sinne. Diese widmeten sich dem Einfluß des Klimawandels, dem Schädling (und zugleich Nützling) Ohrwurm, der Lagenabgrenzung und weiteren Themen. Artikel im De Letzeburger Bauer vom 17.02.2012

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Übertragung von Ansprüchen im Rahmen der Betriebsprämienregelung

Im Hinblick auf die Antragsstellung für das Jahr 2012 möchten wir die Landwirte und Winzer an Folgendes erinnern. Im Rahmen der Betriebsprämienregelung sind die Ansprüche frei übertragbar. Hierbei gelten jedoch insbesondere folgende Einschränkungen die Übertragung kann nicht grenzüberschreitend sein; der Abnehmer muß aktiver Landwirt bzw. Winzer sein (außer bei Vererbung). Die Übertragung geschieht wahlweise durch Kauf, Pacht oder Vererbung (bzw. vorweggenommene Erbfolge). Bei der Verpachtung muß gleichzeitig eine entsprechende Anzahl an Hektaren beihilfefähiger Fläche mitverpachtet werden um sicherzustellen, daß die Anspüche auch vom Pächter genutzt […]

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Wieviele Betriebe werden wohl noch zubetoniert?

Bauernzentrale fordert Schutz der landwirtschaftlichen Nutzflächen. „Was den Flächenverbrauch angeht, stellt man fest, daß zwischen 1990 und 2006 (letztes verfügbares Jahr) der Anteil an nicht bebauten Flächen (landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder und Wasserläufe) von 92,3% auf 87% des Territoriums zurückgegangen ist. Dies bedeutet einen Rückgang von etwas mehr als 137 km2 (oder 5,3% des nationalen Territoriums). Diese 5,3% setzen sich folgendermaßen zusammen: bebaute Flächen (Wohnungen, Geschäfts- und Industriebauten, Urbanisation): +116 km2, d.h. 4,5% des Territoriums; Transportinfrastrukturen : +21 km2, d.h. 0,8% des Territoriums. Allerdings hat […]

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Programm für das Erntejahr 2012

Jedes Jahr findet die offizielle Begehung des Versuchs- und Lehrfeldes von DELPA/Centrale Paysanne und Lycée technique agricole (LTAE) in Everlingen statt. Die Akzente bei der Versuchsanlage werden  im Erntejahr 2012 gezielt auf folgende Schwerpunkte gelegt: Stickstoffdüngung: verschiedene Arten der Depotdüngung Insektizidversuch im Raps Eiweißpflanzenversuch  Begehung der Versuchsparzellen in verschiedenen Gruppen mit den Schwerpunkten: verschiedene Varianten der N-Düngung (Depotdüngung mit AHL, Gülle, CULTAN, SSA und fraktionierte Düngung) unterschiedliche Insektizidbehandlungen im Raps Vergleich unterschiedlicher Eiweißpflanzen Stickstoffdüngung Während der letzten drei Jahre wurden auf den Versuchsfeldern systematisch Versuche […]

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Von Gülle und Mist oder wenn Unsinn sich ausbreitet …

Von Gülle und Mist, die zu Abfall werden und anderen Unsinnigkeiten, mit denen den Landwirten bzw. den Unternehmen zusätzliche Schikanen aufgebürdet werden, ohne wirklich nutzbringend zu sein“. So hätte eigentlich der Titel lauten sollen. Worum geht es? Vergangene Woche wurde im Parlament das neue Abfallgesetz verabschiedet – ein Gesetz, bei dessen Ausarbeitung den berechtigten Kritiken und Forderungen der Akteure auf dem Terrain einmalmehr überhaupt nicht oder unzureichend Rechnung getragen wurde, welches nun allerdings schwerwiegende Auswirkungen für dieselben mit sich bringt und bei genauer Anwendung zu absurden […]

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Neujahrtreffen der Bauernzentrale mit Minister Schneider

Wie alljährlich zu Jahresbeginn war auch das Treffen des Vorstandes der Bauernzentrale mit Landwirtschaftsminister Schneider und seinen Mitarbeitern am vergangenen 30. Januar die Gelegenheit zu einem Informations- und Meinungsaustausch zu anstehenden Themen und Anliegen des Berufes. Verständlicherweise stand dabei das Problem der Investitionsbeihilfen im Mittelpunkt. Investitionsbeihilfen: Politik muß die Verantwortung tragen – die Landwirte haben allerdings das Nachsehen Für die Bauernzentrale bleibt die Begrenzung der Investitionsbeihilfen, so wie sie rezent seitens des Landwirtschaftsministeriums angekündigt wurde, inakzeptabel. Damit werden zwei Kategorien von Landwirten während der Laufzeit […]

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50 Jahre Gemeinsame Agrarpolitik

Am 14. Januar 1962 einigten sich die Agrarminister der sechs Gründungsmitgliedstaaten der heutigen Europäischen Union – Deutschland, Italien, Frankreich und die drei Beneluxländer – nach einem langen Verhandlungsmarathon darauf, gemeinsame Marktordnungen für die einzelnen Produktbereiche zu schaffen, dies mit dem Ziel, die Ernährung der Bürger zu sichern und den Landwirten einen entsprechenden Lebensstandard zu ermöglichen. Mit dem Romvertrag war bereits 1957 der Grundstein für die gemeinsame Agrarpolitik gelegt und deren Ziele festgeschrieben worden. Bei den Anfängen der gemeinsamen Agrarpolitik ging es vor allem darum, die […]

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Verteilung des Bauerekalenner 2012

Am 20. Januar trafen sich die Ortsdelegierten aus 10 Kantonen in Mersch, wo ihnen der Bauerekalenner 2012 zwecks Verteilung an die Mitglieder der Bauernzentrale ausgehändigt wurde. Bereits am 18. Januar waren die Ortsdelegierten der Kantone Wiltz und Clerf zum gleichen Zweck zusammengetroffen. Mit der Verteilung der Bauernkalender an die Ortsdelegierten wird stets eine Informationsversammlung verbunden, gelegentlich welcher die in der Landwirtschaft anstehenden Themen angesprochen werden. So auch dieses Jahr, und an Themen, die die Landwirtschaft berühren, fehlt es derzeit sicherlich nicht. Mit der anstehenden Reform […]

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Bauerekalenner 2012

Der Bauerekalenner 2012, es handelt sich um die 64. Ausgabe, ist soeben erschienen. Er wird demnächst an die Ortsdelegierten verteilt werden. Für Nicht-Mitglieder ist er in einigen Buchhandlungen (siehe unten) und im Agrocenter erhältlich. Der neue Bauerekalenner wartet wie immer mit einer großen Fülle von Beiträgen auf, die die verschiedensten Themen rund um das Agrarwesen und den ländlichen Raum abdecken. Die Redaktion des Bauerekalenner bedankt sich an dieser Stelle bei allen Autoren für ihre interessanten Beiträge. Europäische und nationale Agrarpolitik im Fokus Der Leitartikel steht […]

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PDR 2006 – 2013: Mesure 1.2.1. – Investitionen – Neue Kriterien für die Beihilfen

Im Sommer 2011 hat das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und die Entwicklung des ländlichen Raumes festgestellt, daß fast alle von der Europäischen Union kofinanzierten Mittel für die Investitionen in den landwirtschaftlichen Betrieben aufgebraucht waren. Auch die Dienste der Europäischen Kommission hatten in einem Schreiben an das Ministerium auf diesen Tatbestand aufmerksam gemacht. Im Prinzip hätte dies zur Folge gehabt, daß keine Subventionen im angegebenen Bereich mehr ausgezahlt werden könnten. Da eine solche Situation nicht hinnehmbar war, entschied sich das Ministerium dazu, eine schnelle und angemessene […]

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