PRESSEMITTEILUNG

Die Landwirtschaft erhält versprochene Prämien nicht – beziehungsweise nur teilweise. Das geht auseiner „Amtlichen Mitteilung“ hervor, die das Landwirtschaftsministerium vergangene Woche u.a. inder Wochenzeitung „Lëtzebuerger Bauer“ veröffentlichte. Der Grund ist ein recht trivialer: Die in derMitteilung erwähnten landwirtschaftlichen Programme stießen auf ein solch großes Echo, dass dasBudget nicht ausreichte. Deshalb wurden Anpassungen vorgenommen. Zu Ungunsten der Bauern. Die Centrale Paysanne nimmt Kenntnis von diesen Kürzungen – betroffen sind die Auszahlungen derPrämien 506 (Gekoppelte Obst- und Gemüseprämie) sowie 514 (Ökoregelung zum Verzicht auf denEinsatz von Pflanzenschutzmitteln). […]

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Philippe Keipes auf Radio 100,7 über Chancen für Bauern

Lockerere Gentechnik-Regeln: Chance für die Landwirtschaft? Auf Radio 100,7 wurde die Debatte über die geplanten lockereren Gentechnik-Regeln in der EU aufgegriffen. Philippe Keipes, stellvertretender Direktor der Bauernzentrale, erklärt dort, warum die Landwirtschaft in den vorgeschlagenen Änderungen auch eine Chance sieht. Landwirtschaftsministerin Martine Hansen und die Bauernzentrale ziehen in dieser Frage an einem Strang. Ministerin Hansen teilt diese Einschätzung und begrüßt die Reformen als Möglichkeit für eine widerstandsfähigere europäische Lebensmittelproduktion. 🎙️ Der komplette Radiobeitrag mit den Einschätzungen von Philippe Keipes und Landwirtschaftsministerin Martine Hansen zum Nachhören. […]

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Es geht um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe

Zum derzeitigen Zeitpunkt, wo die Trilog-Verhandlungen zwischen Rat, Kommission und Parlament zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf der Zielgerade sind – politischer Wille ist es nach wie vor, und trotz aller Schwierigkeiten, eine diesbezügliche Einigung bei der Agrarratssitzung vom 24./25. Juni zu erzielen – hatte das hiesige Landwirtschaftsministerium Anfang der Woche vom 10. auf den 16. Juni die Akteure aus Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau zu einem Meinungsaustausch zur anstehenden Problematik eingeladen. Direktzahlungen, Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, Landschaftspflegeprämie und Agrarumweltmaßnahmen sowie die künftigen Investitionsbeihilfen waren denn […]

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Das kommende Agrargesetz muß wirklich zur Förderung der Betriebe beitragen

Treffen des Vorstandes der Bauernzentrale mit Landwirtschaftsminister Schneider Verständlicherweise steht berufspolitisch die Diskussion um die Ausrichtung des kommenden Agrargesetzes weiterhin im Mittelpunkt und es liegt demnach auf der Hand, dieses wichtige Thema wiederholt an dieser Stelle aufzugreifen. Mit dem kommenden Agrargesetz – es wurde bereits unterstrichen – wird die Weiterentwicklung der hiesigen Landwirtschaft bzw. diejenige der einzelnen Betriebe maßgeblich bestimmt, dies weit über die Geltungsperiode des Gesetzes, d.h. über das Jahr 2020 hinaus. Es ist demnach von eminenter Bedeutung für die Zukunft der Landwirtschaft, die […]

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Umdenken in Sachen Kompensierungsmaßnahmen dringend notwendig

Biotopekataster und Kompensierungsmaßnahmen waren die zwei Hauptthemen, die am 8. Mai beim Treffen des Vorstandes der Bauernzentrale mit dem delegierten Nachhaltigkeitsminister Schank im Mittelpunkt der Diskussion standen. Minister Schank legte zunächst Wert darauf zu unterstreichen, daß seiner Ansicht nach die Landwirtschaft eine wichtige Rolle zu spielen habe, mit der Lebensmittelproduktion an erster Stelle, und daß er dementsprechend auch der Landwirtschaft eine große Bedeutung beimesse. Um sicherzustellen, daß die Landwirtschaft auch weiterhin ihre vielfältigen Funktionen erfüllen kann und um ihr Produktionspotential zu erhalten, sollen u.a. im […]

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Welche Rahmenbedingungen für unsere Betriebe?

Vorschläge arg verbesserungsbedürftig Vor drei Wochen (19.04.2013) waren wir bereits an dieser Stelle unter dem Titel „Wir brauchen eine bessere, eine aktivere und eine zukunftssichernde Agrarpolitik“ auf die vom Landwirtschaftsministerium und seinen Verwaltungen angedachten Ausrichtungen und Eckwerte des neuen Agrargesetzes eingegangen. Die dabei getätigten Anmerkungen und Überlegungen bleiben nach wie vor gültig – wir brauchen in der Tat eine andere Agrarpolitik als diejenige, die derzeit vom Landwirtschaftsministerium und seinen Verwaltungen angedacht ist. Die eminente Wichtigkeit des kommenden Agrargesetzes braucht wohl nicht mehr unterlegt zu werden: […]

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Verbot der Neonikotinoide ab 1. Dezember 2013

Nach der ersten Abstimmung über das Verbot der Neonikotinoide durch die Mitgliedstaaten der EU hat die Europäische Kommission einen zweiten Anlauf genommen. Im März konnte man weder eine qualifizierte Mehrheit dafür noch dagegen finden. Die Kommission hatte demzufolge die Wahl, ihren Vorschlag abzuändern oder eine zweite Abstimmung zu fordern. Schlußendlich haben sich die Brüsseler Beamten für die zweite Alternative entschieden. Die Abstimmung, die am 29. April stattfand, endete ähnlich wie die erste, das heißt ohne qualifizierte Mehrheit (15 Länder dafür, 8 Länder dagegen und 4 […]

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Praxistaugliche und zukunftsorientierte Agrarpolitik ist unverzichtbar

Im Rahmen der Internationalen Tagung in St. Vith vom 22. April verabschiedeten die Bauernverbände aus den drei Ländern – der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., der Belgische Bauernbund und die Bauernzentrale ein gemeinsames Positionspapier mit ihren Forderungen an die politisch Verantwortlichen zur anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik, dies mit der Sorge und dem Anliegen, auch in weniger begünstigten Regionen eine produktive, zukunftorientierte und zukunftsfähige Landwirtschaft zu erhalten. Nachstehend der Text des Positionspapiers, mit einem Appell an die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen, den Anliegen und […]

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GAP-Reform: Was kommt auf die Luxemburger Landwirtschaft und den Weinbau zu?

Zusammen mit dem Informationsbüro des Europäischen Parlamentes hatte Frau Astrid Lulling, Europaabgeordnete, am 19. April, Vertreter aus Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau zu einer Konferenz zum äußerst wichtigen und brennenden Thema „GAP-Reform: Was kommt auf die Luxemburger Landwirtschaft und den Weinbau zu?“ eingeladen. Bei der Konferenz zugegen waren auch Landwirtschaftsminister Schneider sowie die Direktoren von ASTA und SER, die Herren Wietor und Treinen. Gastreferent bei der Konferenz war Herbert Dorfmann, Europaabgeordneter aus Südtirol und Mitglied des Agrarausschusses im Europaparlament. Die jeweils für die Landwirte günstigsten Maßnahmen […]

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Zum neuen Agrargesetz

Wir brauchen eine bessere, eine aktivere und eine zukunftssichernde Agrarpolitik «Monsieur le Ministre de l’Agriculture, vous devez travailler autrement, travaillez plus et mieux». Mit diesen Worten richtete sich kürzlich Xavier Beulin, Präsident der FNSEA, an Frankreichs Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll, um auf die derzeitigen Unzulänglichkeiten in der nationalen Agrarpolitik hinzuweisen. Vous devez travaillez autrement, plus et mieux – ein Aufruf, den man geneigt ist, in den gegebenen Umständen auch an Landwirtschaftsminister Schneider zu richten. Denn sowohl von der Form als auch vom Inhalt her muß […]

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