Generalversammlung von Lëtzebuerger Privatbësch in Ettelbrück Die Vereinigung der Privatwaldbesitzer, „Lëtzebuerger Privatbësch“, kam am 25. April zu ihrer Generalversammlung im Festsaal der Ackerbauschule zusammen. Sie warb ein ums andere Mal für die PEFC-Forstzertifizierung, die zwar von den Gemeinden in den vergangenen Jahren ganz gut angenommen wurde, jedoch noch sehr wenig im kleinstrukturierten Privatwald. Diese wird immer wichtiger, da nicht zertifiziertes Holz in Zukunft schwer zu vermarkten sein wird. Der Präsident von Lëtzebuerger Privatbësch, Hubert de Schorlemer, konnte zu Beginn der Generalversammlung neben den Mitgliedern auch […]
WeiterlesenAutor: Laurent Schüssler
Rio +20: Blick auf Nachhaltigkeit und grünes Wachstum
2012 jährt sich der Weltgipfel, auch Erdgipfel genannt, von Rio de Janeiro zum 20. Mal: Nach „Rio +5“ 1997 in New York und „Rio +10 in Johannesburg findet die dritte Nachfolgekonferenz „Rio +20“ vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro statt. Sie wird die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammenführen mit dem Ziel, der nachhaltigen Entwicklung auf höchster politischer Ebene neuen Aufschwung zu geben. Im Mittelpunkt der Rio +20-Diskussionen, zu denen die EU-Kommission bereits im vergangenen Jahr eine entsprechende Mitteilung vorgelegt hat, […]
WeiterlesenRio +20: Blick auf Nachhaltigkeit und grünes Wachstum
2012 jährt sich der Weltgipfel, auch Erdgipfel genannt, von Rio de Janeiro zum 20. Mal: Nach „Rio +5“ 1997 in New York und „Rio +10 in Johannesburg findet die dritte Nachfolgekonferenz „Rio +20“ vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro statt. Sie wird die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammenführen mit dem Ziel, der nachhaltigen Entwicklung auf höchster politischer Ebene neuen Aufschwung zu geben. Im Mittelpunkt der Rio +20-Diskussionen, zu denen die EU-Kommission bereits im vergangenen Jahr eine entsprechende Mitteilung vorgelegt hat, […]
WeiterlesenBlattläuse und Zikaden als Virusüberträger im Getreide
Das Wort „Virus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „das Gift“. Daher findet man in Fachpublikationen oft die Bezeichnung „das Virus“. Heute wissen wir, daß Viren keine Gifte sind, sondern unbelebte Krankheitserreger, die in der Regel aus Erbinformation bestehen, die in einer Eiweißhülle verpackt ist. Gerstengelbverzwergungsviren (Barley yellow dwarf virus = BYDV) haben etwa einen Durchmesser von 30 Nanometern und enthalten ca. 25% Erbsubstanz und 75% Eiweiß. Die Erbinformation eines Virus wird bei erfolgreicher Infektion in die Erbinformation der Wirtszelle eingebaut und verhindert so das […]
WeiterlesenDomaines Vinsmoselle setzen weiterhin auf Qualität
Interview mit dem neuen Direktor Georges Schaaf (hl).- Domaines Vinsmoselle – dieser Firmenname steht für den genossenschaftlichen Weinbau an der Luxemburger Mosel, für Winzer entlang der gesamten Mosel, die sich bereits vor mehreren Jahrzehnten zusammengeschlossen haben, um am Markt schlagkräftiger agieren zu können. Im Januar hat Georges Schaaf das Ruder von dem langjährigen Direktor Constant Infalt übernommen. Als ehemaliger Verkaufschef von Domaines Vinsmoselle (1993-95) kennt der Marketingexperte Georges Schaaf das Haus und die langjährigen Mitarbeiter. Zudem kommen ihm in seiner neuen Funktion die Erfahrungen aus […]
WeiterlesenSicherheitstechnische Betrachtung von Biogasanlagen und deren Gefährdungspotential
Studie zu den Risiken der Biogasanlagen Im Rahmen der Generalversammlung der Biogasvereenegong am 3. April präsentierte Herr Philippe Steffen von der ITM die von dieser Behörde in Auftrag gegebene Studie zu den Risiken auf Biogasanlagen in Luxemburg: „Sicherheitstechnische Betrachtung von Biogasanlagen und deren Gefährdungspotential“. Wie Herr Steffen erläuterte, wurde diese anlageübergreifende Studie nach mehrfachen Diskussionen einerseits mit den Biogasanlagen-Betreibern, andererseits mit der Feuerwehr in Auftrag gegeben, dies auch verbunden mit der Frage, ob die derzeitigen Bestimmungen der ITM für die Biogasanlagen noch angemessen sind und […]
WeiterlesenErneuerbare Energien: Nägel mit Köpfen dringend notwendig
An anderer Stelle in dieser Ausgabe des „De Letzeburger Bauer“ ist eine Kurzdarstellung der von der ITM in Auftrag gegebenen Studie “Sicherheitstechnische Betrachtung von Biogasanlagen und deren Gefährdungspotential“, in der die potentiellen Risiken auf Biogasanlagen in Luxemburg untersucht werden, einzusehen. Im Rahmen der Generalversammlung der Biogasvereenegong Anfang April wurde diese Studie präsentiert und kommentiert, wobei deutlich unterstrichen wurde, daß insgesamt das Risikopotential, welches von den hiesigen Biogasanlagen ausgeht, als gering einzuschätzen ist. Damit liefert diese Studie auch wertvolle Informationen hinsichtlich des Abbaus unbegründeter Ängste und […]
WeiterlesenAktueller Stand über Insektizide
Es sei, kurz vor der Rapsblüte, noch einmal darauf hingewiesen, daß bei der Bekämpfung der Schädlinge unbedingt die Schadschwellen berücksichtigt werden sollen. Die Sentinelle-Berichte über das Auftreten der Rapsschädlinge sollten unbedingt befolgt werden (http://www.lwk.lu/beratung und 1x pro Woche im Letzeburger Bauer). Ein Pflanzenschutzmittel darf im Fall der Insektizide auch nur auf den in der Zulassung erwähnten Schädling zu dem angegebenen Stadium angewendet werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß es zu Widersprüchen auf dem Etikett oder in der Zulassung kommt. So ist das Produkt Mageos zum […]
WeiterlesenLBJ blickte auf ereignisreiches Jahr zurück, 2. Teil
Fachreferat zum Thema „Neuester Wissensstand zur Ausweisung der Wasserschutzgebiete in Luxemburg“ Anläßlich der Generalversammlung der LBJ am 5. April informierte Thierry Kozlik von der Landwirtschaftskammer über den Stand der Dinge in Sachen Wasserschutzgebiete in Luxemburg. Seit dem Jahr 2003, als die Wasserrahmenrichtlinie in die nationale Gesetzgebung umgesetzt wurde, wurden in den letzten Jahren einige Schritte ausgearbeitet mit dem Ziel, im Jahr 2015 einen sogenannten guten Zustand des Wassers zu erreichen. Beim Trinkwasser ist zu sagen, daß in Luxemburg 23 Gemeinden über eine autonome Versorgung verfügen […]
WeiterlesenFungizidmaßnahmen 2012
Pflanzenbau aktuell Pflanzenschutzstrategie LWK 2012© WINTERGERSTE Allein gegen die Blattfleckenkrankheit wäre es möglich, nur eine Fungizidbehandlung als Standard vorzuschlagen. Gegen Ramularia sieht dies aber anders aus. Ramularia sollte behandelt werden, bevor man sie deutlich sieht. Wirtschaftlichen Schaden verursacht die Krankheit erst später, wenn nach dem Ährenschieben zuerst auf den unteren Blättern, und dann auch in den oberen Blattetagen wertvolle Blattfläche verlorengeht. Gegen Ramularia sollten zwei Behandlungen eingeplant werden. Strebt man hohe Erträge in der Wintergerste an, weil die Lage dies ermöglicht, sind auf jeden Fall […]
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