Pflanzenschutzstrategie LWK 2013© WINTERGERSTE Allein gegen die Blattfleckenkrankheit wäre es möglich, nur eine Fungizidbehandlung als Standard vorzuschlagen. Gegen Ramularia sieht dies aber anders aus. Ramularia sollte behandelt werden, bevor man sie deutlich sieht. Wirtschaftlichen Schaden verursacht die Krankheit erst später, wenn nach dem Ährenschieben – zuerst auf den unteren Blättern, und dann auch in den oberen Blattetagen – wertvolle Blattfläche verlorengeht. Gegen Ramularia sollten zwei Behandlungen eingeplant werden. Strebt man hohe Erträge in der Wintergerste an, weil die Lage dies ermöglicht, sind auf jeden Fall […]
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Welche Rahmenbedingungen für unsere Betriebe?
Vorschläge arg verbesserungsbedürftig Vor drei Wochen (19.04.2013) waren wir bereits an dieser Stelle unter dem Titel „Wir brauchen eine bessere, eine aktivere und eine zukunftssichernde Agrarpolitik“ auf die vom Landwirtschaftsministerium und seinen Verwaltungen angedachten Ausrichtungen und Eckwerte des neuen Agrargesetzes eingegangen. Die dabei getätigten Anmerkungen und Überlegungen bleiben nach wie vor gültig – wir brauchen in der Tat eine andere Agrarpolitik als diejenige, die derzeit vom Landwirtschaftsministerium und seinen Verwaltungen angedacht ist. Die eminente Wichtigkeit des kommenden Agrargesetzes braucht wohl nicht mehr unterlegt zu werden: […]
WeiterlesenVerbot der Neonikotinoide ab 1. Dezember 2013
Nach der ersten Abstimmung über das Verbot der Neonikotinoide durch die Mitgliedstaaten der EU hat die Europäische Kommission einen zweiten Anlauf genommen. Im März konnte man weder eine qualifizierte Mehrheit dafür noch dagegen finden. Die Kommission hatte demzufolge die Wahl, ihren Vorschlag abzuändern oder eine zweite Abstimmung zu fordern. Schlußendlich haben sich die Brüsseler Beamten für die zweite Alternative entschieden. Die Abstimmung, die am 29. April stattfand, endete ähnlich wie die erste, das heißt ohne qualifizierte Mehrheit (15 Länder dafür, 8 Länder dagegen und 4 […]
WeiterlesenHerbizide im Sommergetreide
Pflanzenschutzstrategie LWK 2013© Mit Hilfe von Untersaaten (US) läßt sich im Sommergetreide auf zeitsparende Weise Feldfutter anbauen. Nach der Ernte der Deckfrucht (Sommergerste, Hafer) startet die bereits entwickelte Grasnarbe schnell durch und ermöglicht noch im Herbst einen Schnitt. Bei der Unkrautbekämpfung der Deckfrucht geht es darum, die Leitunkräuter zu bekämpfen, ohne die Gras- und Kleeuntersaat zu schädigen. Im Norden des Landes ist diese Praxis in Sommerkulturen gängig und wird dort auch gut beherrscht. Problematisch ist allerdings die Bekämpfung der Saatwucherblume zu einem Moment, in dem […]
Weiterlesen61. Vinsmoselle-Proufdag in Remerschen
Erstmals wurde der neue Look präsentiert Am Maifeiertag fand der traditionelle Proufdag in der Vinsmoselle-Kellerei in Remerschen, der Caves du Sud statt, dieses Jahr bereits zum 61. Male. Aber es war wie schon in den beiden Vorjahren keine kellereibezogene Weindegustationsveranstaltung mehr, sondern ein Schaufenster für Domaines Vinsmoselle schlechthin. Wie immer stand der neue Weinjahrgang im Mittelpunkt dieser beliebten Verkostungsveranstaltung. Am Nachmittag wurde die Veranstaltung vom „Couch Quartett“ musikalisch umrahmt. Von Domaines Vinsmoselle wurde auch die neue Terroir-Kampagne sowie die neuen Verpackungen erstmals öffentlich präsentiert. Eine […]
WeiterlesenPraxistaugliche und zukunftsorientierte Agrarpolitik ist unverzichtbar
Im Rahmen der Internationalen Tagung in St. Vith vom 22. April verabschiedeten die Bauernverbände aus den drei Ländern – der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., der Belgische Bauernbund und die Bauernzentrale ein gemeinsames Positionspapier mit ihren Forderungen an die politisch Verantwortlichen zur anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik, dies mit der Sorge und dem Anliegen, auch in weniger begünstigten Regionen eine produktive, zukunftorientierte und zukunftsfähige Landwirtschaft zu erhalten. Nachstehend der Text des Positionspapiers, mit einem Appell an die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen, den Anliegen und […]
WeiterlesenTankmischungen
Pflanzenbau aktuell Neben den eigentlichen Wirkstoffen sind in den Pflanzenschutzmitteln noch Formulierungsstoffe enthalten, die sowohl die Wirkung als auch die Löslichkeit des Produktes beeinflussen. Die nachfolgende Tabelle enthält die einzelnen Formulierungstypen: Formulierungstyp von Pflanzenschutzmitteln CS Kapselsuspension DC dispergierbares Konzentrat DS Saatgutpuder oder Trockenbeize EC emulgierbares Konzentrat EW Emulsion, Öl in Wasser FG Feingranulat (300 – 2.500 μm) FS Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung LS Feuchtbeize ME Mikroemulsion MG Mikrogranulat (100 – 600 μm) OD Öldispersion PR Pflanzenstäbchen SC Suspensionskonzentrat SE Suspoemulsion SG wasserlösliches Granulat SL wasserlösliches Konzentrat […]
WeiterlesenLandwirtschaft soll auch in den Nichtgunstregionen eine Zukunft haben
Bericht von der Internationalen Tagung der Bauernverbände Belgiens, Deutschlands und Luxemburgs Die anstehende GAP-Reform, die erstmals seit Bestehen der Gemeinsamen Agrarpolitik mit einer Kürzung des Brüsseler Agraretats einhergeht, war Anlaß für eine internationale Tagung der Bauernverbände der Grenzregion Belgien, Luxemburg und Deutschland, die am 22.04.2013 im Kulturzentrum Triangel in St. Vith stattfand. Zahlreiche Landwirte aus der Region nahmen an dieser interessanten agrarpolitischen Veranstaltung teil. Eingeladen hatten der für die deutschsprachige Minderheit in Ostbelgien zuständige Belgische Bauernbund, die Bauernzentrale sowie der Bauern- und Winzerverband (BWV) Rheinland-Nassau, […]
WeiterlesenGAP-Reform: Was kommt auf die Luxemburger Landwirtschaft und den Weinbau zu?
Zusammen mit dem Informationsbüro des Europäischen Parlamentes hatte Frau Astrid Lulling, Europaabgeordnete, am 19. April, Vertreter aus Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau zu einer Konferenz zum äußerst wichtigen und brennenden Thema „GAP-Reform: Was kommt auf die Luxemburger Landwirtschaft und den Weinbau zu?“ eingeladen. Bei der Konferenz zugegen waren auch Landwirtschaftsminister Schneider sowie die Direktoren von ASTA und SER, die Herren Wietor und Treinen. Gastreferent bei der Konferenz war Herbert Dorfmann, Europaabgeordneter aus Südtirol und Mitglied des Agrarausschusses im Europaparlament. Die jeweils für die Landwirte günstigsten Maßnahmen […]
WeiterlesenN-Düngung im Kartoffelanbau
Pflanzenbau aktuell Die höchsten Erträge im Speisekartoffelanbau werden bei verfügbaren N-Mengen (Summe der Stickstoffgaben + Nmin 0 – 60 cm) von 160 – 170 kg erzielt. Die wirtschaftliche, optimale Düngung liegt etwa 10 kg verfügbarer N unter den obengenannten Werten. Beim Anbau von Produit du terroir – Lëtzebuerger Gromperen streben wir einen Wert von 150 kg verfügbarem Stickstoff an, wenn im Herbst vor der Ölrettich-Saat Gülle eingearbeitet wurde. Bei einer reinen mineralischen Düngung sollten innerhalb der Wasserschutzgebiete 120 kg/ha verfügbarer Stickstoff reichen. Beim Anbau von […]
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