Entschädigungen Wildschäden

Wie alljährlich hat die Bauernzentrale auch für 2011 wiederum Berechnungen erstellt zwecks Bewertung und Entschädigung des durch Wild verursachten Schadens an den landwirtschaftlichen Kulturen bzw. Wiesen. Die angegeben Werte gelten als Richtlinien; sie wurden auf Basis von Mittelwerten erstellt und sollen den betroffenen Parteien helfen, gütliche Vereinbarungen bei der Entschädigung von Wildschäden zu finden. Nachstehend veröffentlichen wir das entsprechende Schreiben der Bauernzentrale vom vergangenen 14. Dezember an den Direktor der Natur- und Forstverwaltung. Insofern erstmals mit dem neuen Jagdgesetz Wildschäden ab 2011 ebenfalls in den […]

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Erneuerbare Energien – Akteure fordern mehr Unterstützung

Daß die Erneuerbaren Energien (EE) allenfalls für Finanzinvestoren eine Goldgrube sein können, hat sich mittlerweile überall herumgesprochen. Andererseits darf es aber auch nicht so sein, daß Landwirte und Privatleute, die das Risiko auf sich nehmen und in Erneuerbare Energien investieren, Geld „drauflegen“ müssen oder in Sachen Genehmigungen und Förderung auf unzumutbare administrative Hindernisse stoßen. Wenn die Politik es wirklich ernst meint mit der Ausweitung der Erneuerbaren Energien als Alternative zur Nutzung fossiler Energieträger, dann muß die Förderung und die administrative Abwicklung sicher verbessert werden, denn […]

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Reales landwirtschaftliches Einkommen je Arbeitskraft in der EU27 um 6,7% gestiegen

Eurostat, das Statistische Amt der EU, hat am Dienstag dieser Woche, dem 20. Dezember, die ersten Schätzungen zur Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft im Jahr 2011 veröffentlicht. Wie aus der einschlägigen Pressemitteilung von Eurostat hervorgeht, ist, gemäß diesen Schätzungen, das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft1 in der EU27 im Jahr 2011 um 6,7% gestiegen, nach einem Wachstum von 12,6% im Jahr 2010. Dieser Anstieg ergibt sich aus einer Zunahme des realen landwirtschaftlichen Einkommens (+3,9%) in Verbindung mit einer Verringerung des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes (-2,7%). Diese Schätzungen für […]

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Blick auf den internationalen Maismarkt

Mit einer Produktionsmenge von aktuell in etwa 850 Mio. t im Jahr rangiert Mais derzeit sowohl vor der Reiserzeugung von 700 Mio. t jährlich als auch vor der Weizenproduktion, die auf 680 Mio. t im Jahr veranschlagt wird. Damit ist Mais praktisch zur wichtigsten Getreideart weltweit geworden. Allerdings wird Mais weltweit nur wenig gehandelt und bleibt hauptsächlich als Futter in den Erzeugerländern – in den USA und in Europa wird Mais zu 80% zu Tierfutter verarbeitet. Reis dahingegen dient in vielen Ländern bzw. für große […]

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Niedrige Erträge, aber gute Marktsituation

Am 1. Dezember blickte die Luxemburger Saatbaugenossenschaft (LSG) bei ihrer Generalversammlung im Agrocenter in Mersch auf das Geschäftsjahr 2010/2011 zurück. Das vergangene Jahr wurde schon als schwieriges Jahr empfunden wegen der früh einsetzenden und lange anhaltenden Hitze, die im Ackerbau die Erträge schrumpfen ließ, und des überaus nassen Augustmonats, der die Erntebedingungen deutlich erschwerte. Doch das Jahr 2011 war natürlich noch schwieriger mit seiner extremen Frühjahrstrockenheit, die sich insbesondere auf die Sommerungen stark ertragsmindernd auswirkte. Hierauf kam LSG-Präsident Henri Reding eingangs zu sprechen. Er merkte […]

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Probleme durch Trockenheit und Virosen

Am 9. Dezember fand in Fischbach die 66. Generalversammlung der „E’slécker Setzgromperegenossenschaft“ (Synplants) statt. Zunächst kam Synplants-Präsident Georges Mensen auf das Erntejahr 2011 zu sprechen. Auch im Pflanzkartoffelbau hat die Dürre ihre Spuren hinterlassen mit einem Durchschnittsertrag von 29 t/ha und sehr großen lokalen Unterschieden. Das Erntejahr 2011 hat gezeigt, daß die Kartoffel immer noch eine sehr risikoreiche Kultur ist. Geschäfts- und Tätigkeitsbericht Synplants-Geschäftsführer Hughes Schyns ging in seinem Bericht zunächst auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2010/2011 ein. Zur Ernte 2010 hatten 46 vermehrende Betriebe rund […]

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Blick auf den weltweiten Schweinefleischmarkt

Laut Angaben des US-Landwirtschaftsministerium ist China mit rund 50 Mio. t der weltweit größte Produzent von Schweinefleisch, gefolgt von der EU mit rund 22,5 Mio. t und den USA mit 10,2 Mio. t. Größter Exporteur von Schweinefleisch sind die USA vor der EU, Kanada und Brasilien. Während laut US-Experten die Exporte der erstgenannten Länder weiter leicht zunehmen dürften, wird für Kanada und Brasilien eher eine rückläufige Tendenz bei den Exporten ausgemacht, dies einerseits wegen zu hoher Produktionskosten, andererseits wegen hoher administrativer Belastungen. Artikel im De […]

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Kompromiß zum EU-Milchpaket

Als Folge der Milchkrise in 2009 hatte die EU-Kommission bekanntlich eine Gruppe der Hochrangigen Experten Milch eingesetzt mit dem Auftrag, Empfehlungen zu künftigen Ausrichtung der Milchpolitik, dies auch im Hinblick auf das Auslaufen der Milchquoten in 2015, zu erarbeiten. Hauptanliegen war und ist dabei, den Milchmarkt zu stabilisieren und die Position der Milchproduzenten innerhalb der Lebensmittelkette zu stärken. Ende 2010 hatte die Kommission entsprechende Legislativvorschläge vorgelegt, zu denen allerdings keine Einigung zwischen Europapaparlament und Agrarrat erzielt wurde. Demzufolge wurde eine sogenannte „Trilogie“, in der Rat, […]

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25 Jahre Marque Nationale des Eaux-de vie

Bei internationalen Verkostungen von Branntweinen schneidet Luxemburg immer wieder hervorragend ab. Das kommt nicht von ungefähr. Mit der 1986 eingeführten Marque Nationale des Eaux-de-vie wurde eine unabhängige Stelle geschaffen, die die Produktion von Qualitätsbranntweinen promovierte. Eine umfassende staatliche Kontrolle garantiert hohe Qualitätsstandards und etliche heimische Brenner haben seit der Einführung auf dieses Pferd gesetzt und profitieren seitdem davon, daß die Qualität ihrer Produkte von unabhängiger Seite überprüft und in der Regel auch bestätigt wird. Am 22. November wurde das 25jährige Bestehen der Branntwein- Nationalmarke in […]

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20 Jahre Luxemburger Crémant

Der Luxemburger Weinbau steht hierzulande glücklicherweise meistens positiv in der öffentlichen Diskussion. Dies ist das Resultat einer langfristig angelegten Weinbaupolitik, die im Zusammenspiel mit den zuständigen Ministerien, den staatlichen Weinbaustellen und mit allen Winzerorganisationen seit vielen Jahren auf konsequente Weise durchgeführt wird. Die Anpassung der Weinbauprodukte an die neuen Markttrends bleibt jedoch immer ein sehr schwieriges Unterfangen. Die Umstellung der Traubensorten, z.B. im Rahmen der großen Weinbergzusammenlegungsprojekte, geschieht langfristig, Weinberge werden für die Dauer von 30 Jahren und oft für eine längere Zeit neu angepflanzt, […]

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