A propos Kürzung der Direktzahlungen

Das Sekretariat der Bauernzentrale wurde dieser Tage mehrfach mit Fragen betreffend die für 2013 anstehenden Kürzungen der Direktzahlungen befaßt. Deshalb soll versucht werden, nachstehend nochmals kurz ein paar Erläuterungen zu dieser Problematik zu geben. Bei diesen Kürzungen geht es einerseits um die Modulation, andererseits um eine Kürzung im Zuge der EU-Haushaltsdisziplin. Zur Modulation: Seit Einführung der Direktzahlungen in 2005 gilt die Modulation auf den Beträgen von mehr als 5.000 Euro: 10% der Beträge über 5.000 Euro werden nicht an die jeweiligen Landwirte ausbezahlt, sondern in […]

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Werte Wählerinnen und Wähler,

bereits letzte Woche haben wir im „Letzeburger Bauer“ auf die Wichtigkeit der Wahlen für die Landwirtschaftskammer hingewiesen: Es ist eine Wahl, bei der die Landwirte und Landwirtinnen bestimmt werden, die in den nächsten fünf Jahren die landwirtschaftlichen Interessen in der Landwirtschaftskammer und gegenüber der Politik bzw. den politisch Verantwortlichen vertreten werden, die damit auch maßgeblich an der Gestaltung und Ausgestaltung der nationalen Agrarpolitik mitwirken werden. Umso wichtiger ist es, daß dies Männer und Frauen sind, die mit Sachkenntnis, Kompetenz und Durchhaltevermögen an die Probleme herangehen, […]

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Rekurs in Sachen LUTRA-Genehmigungen (bis 15. Oktober)

Entsprechend der Antwort der Minister Luc Frieden und Romain Schneider auf zwei parlamentarische Anfragen sollen neben den aktiven Betrieben mit einem Deckungsbeitrag von mehr als 9.600 Euro, pensionierte Landwirte ihre LUTRA-Genehmigung behalten, ohne dass sie den Beleg einer landwirtschaftlichen Tätigkeit erbringen müssen; Forstwirte und nebenberufliche Landwirte mit einem Deckungsbeitrag von weniger als 9.600 Euro weiterhin ihre LUTRA-Genehmigung behalten, insofern sie den Beweis erbringen, dass sie eine landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Tätigkeit ausüben, ohne dass dabei ein Mindestbetrag an Einkommen erfordert wäre. Um weiterhin im Genuss der […]

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In Sachen LUTRA-Genehmigungen: Minister Frieden und Minister Schneider beziehen Stellung

In der Antwort auf die parlamentarischen Anfragen der Abgeordneten Schaaf und Andrich-Duval bestätigen Finanzminister Luc Frieden und Landwirtschaftsminister Romain Schneider, daß sie den von der Landwirtschaft gestellten Forderungen in bezug auf die LUTRA-Genehmigungen weitestgehend entgegenkommen. Wie aus der nachstehend wiedergegebenen Antwort der Minister hervorgeht, sollen neben den aktiven Betrieben mit einem Deckungsbeitrag von mehr als 9.600 Euro, pensionierte Landwirte ihre LUTRA-Genehmigung behalten, ohne daß sie den Beleg einer landwirtschaftlichen Tätigkeit erbringen müssen; Forstwirte und nebenberufliche Landwirte mit einem Deckungsbeitrag von weniger als 9.600 Euro weiterhin […]

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Forderungen und Erwartungen der Bauernzentrale an die Parteien

Um auf die Belange und Erwartungen der Landwirtschaft hinzuweisen, die Forderungen auf politischer Ebene voranzubringen, um überhaupt den politischen Parteien die Landwirtschaft und deren Anliegen in Erinnerung zu bringen bzw. bewusster zu machen, hat der Vorstand der Bauernzentrale ein 40-Punkte Dokument mit den wesentlichsten Forderungen und Erwartungen des Berufsstandes ausgearbeitet. Dieselben wurden den politischen Parteien zugestellt und im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 4. September, der Öffentlichkeit vorgestellt. Nachstehend das entsprechende Dokument. Forderungen der Bauernzentrale an die Politik

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Nochmals einige wichtige Informationen zu den LUTRA-Nummern

Die Bauernzentrale legt Wert darauf, nochmals auf folgende Punkte zu verweisen. 1.         Alle LUTRA-Titulare, ob aktiv oder Rentner, die gemäß Sozialversicherung dem Landwirtschaftssektor zugeordnet sind und deren Traktoren in einem aktiven landwirtschaftlichen Betrieb (mit einem Deckungsbeitrag von mehr als 9.600 Euro) im Einsatz sind, sollen auf dem von der Zollveraltung erhaltenen Brief vom 20. Juni 2013 ihre Betriebsnummer handschriftlich beifügen und per Fax an den SER schicken (Fax:49 16 19). Der SER stellt den Betroffenen eine Bescheinigung aus, die per Einschreibebrief an die Zoll- und […]

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Es geht um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe

Zum derzeitigen Zeitpunkt, wo die Trilog-Verhandlungen zwischen Rat, Kommission und Parlament zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf der Zielgerade sind – politischer Wille ist es nach wie vor, und trotz aller Schwierigkeiten, eine diesbezügliche Einigung bei der Agrarratssitzung vom 24./25. Juni zu erzielen – hatte das hiesige Landwirtschaftsministerium Anfang der Woche vom 10. auf den 16. Juni die Akteure aus Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau zu einem Meinungsaustausch zur anstehenden Problematik eingeladen. Direktzahlungen, Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, Landschaftspflegeprämie und Agrarumweltmaßnahmen sowie die künftigen Investitionsbeihilfen waren denn […]

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Von ungleich hohen Wasserkosten, ungebührend schleppenden Genehmigungsprozeduren und weiterhin offenen Fragen

Wasserkosten von 4.353 Euro bis 13.356 Euro Von 4.353 Euro bis 13.356 Euro – d.h. mehr als das Dreifache – reicht die Spannweite der Wasserkosten, welche einem Milchviehbetrieb bei einem Verbrauch von 4.000 cbm aufgebürdet werden, je nachdem ob er nun in der einen oder der anderen Gemeinde angesiedelt ist. Diese Feststellung ergibt sich aus den Berechnungen, die die Bauernzentrale für 25 Gemeinden quer durchs Land, unter Berücksichtigung der verschiedenen, in die Wasserkosten hineinreichenden Elemente aufgestellt hat. Die politische Diskussion um den Wasserpreis ist sehr […]

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Das kommende Agrargesetz muß wirklich zur Förderung der Betriebe beitragen

Treffen des Vorstandes der Bauernzentrale mit Landwirtschaftsminister Schneider Verständlicherweise steht berufspolitisch die Diskussion um die Ausrichtung des kommenden Agrargesetzes weiterhin im Mittelpunkt und es liegt demnach auf der Hand, dieses wichtige Thema wiederholt an dieser Stelle aufzugreifen. Mit dem kommenden Agrargesetz – es wurde bereits unterstrichen – wird die Weiterentwicklung der hiesigen Landwirtschaft bzw. diejenige der einzelnen Betriebe maßgeblich bestimmt, dies weit über die Geltungsperiode des Gesetzes, d.h. über das Jahr 2020 hinaus. Es ist demnach von eminenter Bedeutung für die Zukunft der Landwirtschaft, die […]

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Umdenken in Sachen Kompensierungsmaßnahmen dringend notwendig

Biotopekataster und Kompensierungsmaßnahmen waren die zwei Hauptthemen, die am 8. Mai beim Treffen des Vorstandes der Bauernzentrale mit dem delegierten Nachhaltigkeitsminister Schank im Mittelpunkt der Diskussion standen. Minister Schank legte zunächst Wert darauf zu unterstreichen, daß seiner Ansicht nach die Landwirtschaft eine wichtige Rolle zu spielen habe, mit der Lebensmittelproduktion an erster Stelle, und daß er dementsprechend auch der Landwirtschaft eine große Bedeutung beimesse. Um sicherzustellen, daß die Landwirtschaft auch weiterhin ihre vielfältigen Funktionen erfüllen kann und um ihr Produktionspotential zu erhalten, sollen u.a. im […]

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