Aktuelles

27/01/2023Die Luxemburger Regierung wird einen Zukunftstisch für die Landwirtschaft einberufen. Das war ein Fazit des Agrarsommets auf Schloss Senningen, bei dem sich alle Akteure gegenüber der Presse zufrieden zeigten. Die Landwirtschaft sei ein wichtiger wirtschaftlicher Akteur und der regelmäßige Austausch mit dem Sektor von großer Bedeutung, so Premier Xavier Bettel (DP) im Anschluss an das Treffen. Es sei falsch, zu meinen, die Bauern hätten ein Problem mit Umweltschutz. „Die Ersten, die unter dem Klimawandel leiden, sind die Bauern und die Winzer“, so Bettel. Nicht nur die Centrale Paysanne hatte den Nutzen einer solchen Zusammenkunft – neben Xavier Bettel wohnten noch Landwirtschaftsminister Claude Haagen (LSAP) und Umweltministerin Joëlle Welfring (déi gréng) dem Treffen bei – zu diesem Zeitpunkt in Frage gestellt. Dies, weil die Centrale Paysanne und andere Gewerkschaften bereits im Vorfeld die Landwirtschaftskammer mandatiert hatte, in ihrem Namen mit dem Landwirtschaftsministerium über dringend nötige Nachbesserungen beim neuen Landwirtschaftsgesetz zu diskutieren. Verhandlungen, die auch von Erfolg gekrönt waren, wie eine Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums vom vergangenen Dienstag wissen ließ (siehe auch „De Letzeburger Bauer“ von diesem Freitag). Allerdings stehen noch zahlreiche Detailfragen offen, die jetzt und in Rücksprache mit dem mandatierten Vertreter der Bauern, Winzer und Gärtner in verschiedenen großherzoglichen Reglementen genau definiert werden, wie Claude Haagen wissen ließ. Eines der Themen, die am Donnerstag vertieft wurden, betraf die Agri-Fotovoltaik. „Für die Bauern hat die Landwirtschaft Vorrang“, warnte dabei Guy Feyder, Präsident der Landwirtschaftskammer vor etwaigen Kollateralschäden. Man werde sich dem Fortschritt aber nicht verschließen. Doch es handelt sich bei den nutzbaren Flächen um landwirtschaftliches Terrain. Das Dossier steht allerdings in der Zuständigkeit des Energieministeriums. Dessen Ressortchef Claude Turmes war nicht beim Agrarsommet dabei. Joëlle Welfring kündigte darüber hinaus an, sich in Kürze mit dem Sektor über die europäische Nitratdirektive auszutauschen. Die Einladungen zu zwei Arbeitssitzungen Ende März seien bereits in der Post. Man sieht, auch in diesem Punkt gab es nicht wirklich viel Neues. Als Vertreter der Centrale Paysanne wohnten Präsident Christian Wester und Direktor Laurent Schüssler der Sitzung bei. [...] Read more...
13/10/2022Et gëtt en 1. (klengen) SUCCÈS vun eiser gemeinsamer Aktioun en Dënschdeg virun der Chamber. Eng Motioun vun der CSV-Deputéierten Martine Hansen, an där ënnert anerem gefrot gëtt „… à analyser, voire à reformuler les articles 6 et 7 de la loi agraire“ ass eestëmmeg vun de 60 Deputéierten an der Chamber ugeholl ginn.Merci der Madamm Hansen fir hiren Asaz.#mirliewelandwirtschaft Hei den Text vun der Motioun: La Chambre des Députés, Rappelant les revendications que les agriculteurs ont formulées récemment lors d’unemanifestation devant la Chambre des Députés, à savoir le respect de la souverainetéalimentaire, un renforcement des entreprises familiales, un développement encommun accord de la responsabilité écologique et une loi agraire offrant desperspectives réelles ;Soulignant l’importance existentielle du secteur de l’agriculture pour la sécuritéalimentaire des citoyens et la souveraineté alimentaire de la société ;Soulignant que les jeunes agriculteurs ont besoin de perspectives réelles et concrètes ;Soulignant par conséquent l’importance d’exploitations agricoles compétitives etdurables ;Rappelant que l’agriculture exprime une volonté certaine pour faire des efforts enmatière de protection du climat ;Considérant que la taille de l’exploitation seule n’est nullement décisive pourcontribuer à la protection du climat ;Invite le Gouvernement,A reformuler les articles 6 et 7 de la loi agraire en tenant compte de critèresscientifiquement et techniquement justifiés et vérifiables, afin d’avoir, dans lessemaines à venir, au sein de la Commision de l’Agriculture, mais avant tout au sein dumilieu agricole, une nouvelle base de discussion pour la réduction des émissions. [...] Read more...
14/09/2022Die Europäische Kommission hat die Strategiepläne der 2023 beginnenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für Luxemburg und Österreich endgültig genehmigt. Dies ist das zweite Genehmigungspaket, nachdem am 31. August die Pläne von sieben Mitgliedstaaten (Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Polen, Portugal und Spanien) offiziell angenommen worden sind. Die Reform soll bekanntlich am 1. Januar kommenden Jahres an den Start gehen. Gemäß den EU-Kommissionsangaben stehen für die GAP in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 270 Mrd Euro aus dem Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) zur Verfügung. Die beiden für Österreich und Luxemburg genehmigten Pläne umfassen ein Budget von gut 6,2 Mrd Euro, von denen 2,1 Mrd Euro für Umwelt- und Klimaziele und Öko-Regelungen beziehungsweise Eco-Schemes vorgesehen sind. Die Luxemburger Eco-Schemes konzentrieren sich vornehmlich darauf, nichtproduktive Flächen und Randstreifen zu unterstützen und Landwirten, die ihren Pflanzenschutzmitteleinsatz einschränken, Zuschüsse zu gewähren. Demgegenüber setzt Österreich auf den Boden- und Gewässerschutz sowie die Verbesserung des Tierschutzes. Die Kommission hebt außerdem hervor, dass beide Länder den ökologischen Anbau „stark fördern“ wollten. Die GAP-Mittel für Luxemburg sollen laut dem Strategieplan des Landes dazu beitragen, die ökologisch bewirtschaftete Fläche bis 2025 auf 20 % auszuweiten. Österreich hat mit mehr als 25 % bereits jetzt den höchsten Flächenanteil an Ökolandbau in der EU. Mit Hilfe der GAP-Mittel soll dieser noch auf 30 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche erhöht werden. (AgE) cof [...] Read more...

Letzte Beiträge

13/10/2022Et gëtt en 1. (klengen) SUCCÈS vun eiser gemeinsamer Aktioun en Dënschdeg virun der Chamber. Eng Motioun vun der CSV-Deputéierten Martine Hansen, an där ënnert anerem gefrot gëtt „… à analyser, voire à reformuler les articles 6 et 7 de la loi agraire“ ass eestëmmeg vun de 60 Deputéierten an der Chamber ugeholl ginn.Merci der Madamm Hansen fir hiren Asaz.#mirliewelandwirtschaft Hei den Text vun der Motioun: La Chambre des Députés, Rappelant les revendications que les agriculteurs ont formulées récemment lors d’unemanifestation devant la Chambre des Députés, à savoir le respect de la souverainetéalimentaire, un renforcement des entreprises familiales, un développement encommun accord de la responsabilité écologique et une loi agraire offrant desperspectives réelles ;Soulignant l’importance existentielle du secteur de l’agriculture pour la sécuritéalimentaire des citoyens et la souveraineté alimentaire de la société ;Soulignant que les jeunes agriculteurs ont besoin de perspectives réelles et concrètes ;Soulignant par conséquent l’importance d’exploitations agricoles compétitives etdurables ;Rappelant que l’agriculture exprime une volonté certaine pour faire des efforts enmatière de protection du climat ;Considérant que la taille de l’exploitation seule n’est nullement décisive pourcontribuer à la protection du climat ;Invite le Gouvernement,A reformuler les articles 6 et 7 de la loi agraire en tenant compte de critèresscientifiquement et techniquement justifiés et vérifiables, afin d’avoir, dans lessemaines à venir, au sein de la Commision de l’Agriculture, mais avant tout au sein dumilieu agricole, une nouvelle base de discussion pour la réduction des émissions. [...] Read more...
14/09/2022Die Europäische Kommission hat die Strategiepläne der 2023 beginnenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für Luxemburg und Österreich endgültig genehmigt. Dies ist das zweite Genehmigungspaket, nachdem am 31. August die Pläne von sieben Mitgliedstaaten (Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Polen, Portugal und Spanien) offiziell angenommen worden sind. Die Reform soll bekanntlich am 1. Januar kommenden Jahres an den Start gehen. Gemäß den EU-Kommissionsangaben stehen für die GAP in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 270 Mrd Euro aus dem Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) zur Verfügung. Die beiden für Österreich und Luxemburg genehmigten Pläne umfassen ein Budget von gut 6,2 Mrd Euro, von denen 2,1 Mrd Euro für Umwelt- und Klimaziele und Öko-Regelungen beziehungsweise Eco-Schemes vorgesehen sind. Die Luxemburger Eco-Schemes konzentrieren sich vornehmlich darauf, nichtproduktive Flächen und Randstreifen zu unterstützen und Landwirten, die ihren Pflanzenschutzmitteleinsatz einschränken, Zuschüsse zu gewähren. Demgegenüber setzt Österreich auf den Boden- und Gewässerschutz sowie die Verbesserung des Tierschutzes. Die Kommission hebt außerdem hervor, dass beide Länder den ökologischen Anbau „stark fördern“ wollten. Die GAP-Mittel für Luxemburg sollen laut dem Strategieplan des Landes dazu beitragen, die ökologisch bewirtschaftete Fläche bis 2025 auf 20 % auszuweiten. Österreich hat mit mehr als 25 % bereits jetzt den höchsten Flächenanteil an Ökolandbau in der EU. Mit Hilfe der GAP-Mittel soll dieser noch auf 30 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche erhöht werden. (AgE) cof [...] Read more...