Regionale Versammlungen für Mitglieder

Zwecks Information zu und Diskussion über die derzeit in der Landwirtschaft anstehenden Themen lädt der Vorstand der Bauernzentrale alle Mitglieder und Interessenten herzlich zu regionalen Mitgliederversammlungen ein.


 

  • 06/03/2012: Kleinbettingen, Restaurant Brailäffel, 20h00
  • 08/03/2012: Beidweiler, Aal Schoul, 20h00
  • 12/03/2012: Heinerscheid, Centre culturel, 20h00
  • 13/03/2012: Roeser, Re’ser Stuff, 20h00
  • 22/03/2012: Eschdorf, Gemeindesaal, 20h00
  • 26/03/2012: Mersch, Versammlungssaal im Agrocenter, 20h00

Die bei diesen Versammlungen angesprochenen Themen betreffen u.a.:

  • die Reform der GAP
  • die geplante Abänderung des Naturschutzgesetzes mit der angedachten Einführung eines Ökopunktesystems
  • Fragen zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen
  • derzeitiger Stand der Diskussionen mit den zuständigen Ministerien in bezug auf Wasserpreis und Bauten in der Grünzone
  • Informationen zu den Entwicklungen betreffend die Cepal
  • allgemeine Aussprache zu weiteren anstehenden Fragen und Anliegen

Die Mitgliederversammlungen sollen die Gelegenheit eines regen Informations- und Meinungsaustausches sein. In dem Sinn hofft der Vorstand auf das aktive Mitwirken recht zahlreicher Mitglieder.

15 Jahre Cactus Fleesch vum Lëtzebuerger Bauer

Vor 15 Jahren startete mit der Label-Produktion „Cactus Fleesch vum Lëtzebuerger Bauer“ eine Erfolgsgeschichte im Bereich der Vermarktung von Qualitätsrindfleisch. Die der Produktion zugrundeliegende, von Cactus und Herdbuchverband damals gemeinsam ausgearbeitete Qualitätscharta wurde am 9. Juli 1996 vorgestellt. Zentraler Bestandteil der in Europa einmaligen Label-Produktion war das Lastenheft, das die Aspekte Rückverfolgbarkeit, Lebensmittelsicherheit, Tierwohlsein und Umweltaspekte (u.a. Nährstoff- und Energiebilanzierung) einschließt. Besonders mit dem Tieridentifikationssystem, auf Basis von Tierpaß und DNA-Analysen, das eine lückenlose Rückverfolgbarkeit garantiert, erlangte man international Aufmerksamkeit. 1998 erfolgte die Anerkennung des Labels durch das Landwirtschaftsministerium.

Bereits im ersten Jahr waren 182 Fleischrindererzeuger als Mitglieder eingeschrieben. Im Oktober 1996 startete der Verkauf des Fleischs von Jungbullen ausgewählter Fleischrassen in den Cactus-Supermärkten. Seither wurden 66.214 zertifizierte Jungbullen unter dem Label an Cactus geliefert.

Artikel im De Letzeburger Bauer vom 16.03.2012

SJ-Theater in Saeul

De Service Jeunesse – Lëtzebuerger Bauerejugend

spillt
THEATER
Gespillt get de läschtegen 3-Akter vum Marco Assa mam Titel:

„Här ass nit ëmmer Här a Max nit ëmmer Max“

RESERVATIOUNEN iwwert den Tel.: 691 86 86 36 no 19 Auer

ENTREE: Erwuessener 8 EUR / Kanner 4 EUR

Höchstbreite der Strassenfahrzeuge

Die normale Höchstbreite liegt bei 2,55 Meter. Dies gilt sowohl für Traktoren als auch für Anhänger.
Für Maschinen gilt eine Höchstbreite von 3,00 Meter. Dies gilt sowohl für selbstfahrende Maschinen als auch für nachgezogene sowie bei den hydraulisch angehangene Maschinen (Sähmaschine, Kreiselschwader … usw.).
Daraus ergibt sich, dass alle Fahrzeuge respektiv Maschinen, welche die beiden vorgenannten Höchstmasse überschreiten, gemäss Strassenverkehrsordnung einer Sondergenehmigung des Transportministeriums unterliegen, um das öffentliche Strassennetz befahren zu dürfen. Laut unseren Informationen machen die Maschinenhändler die Bauern normalerweise auf diesen Sachverhalt aufmerksam und stellen ihnen gegebenenfalls einen Vordruck zur Anfrage der erforderlichen Genehmigung zur Verfügung. Für alle Maschinen, die eine Immatrikulationsnummer haben (Mähdrescher, Selbstfahrhächsler, usw.), wird die Sondergenehmigung praktisch automatisch bei der Anmeldung angefragt, ansonsten die Immatrikulation überhaupt nicht stattfinden würde. Die Sondergenehmigung bezieht sich demnach hauptsächlich auf die anderen Maschinen oder Anhänger, die mit dem Traktor gezogen werden.

Berechnung des sogenannten aufgeschobenen Lohnes für 2012

Im Memorial A Nr. 39 vom 5. März 2012 ist das grossherzogliche Reglement vom 27. Februar 2012 erschienen, das für das Jahr 2012 den jährlichen Lohn des landwirtschaftlichen Arbeiters festlegt, der freie Kost und Logis geniesst. Dieser Lohn ist für das Jahr 2012 auf 12.970,68 € festgelegt und dient hauptsächlich als Basis für die Berechnung des sogenannten aufgeschobenen Lohnes für vor allem Familienmitglieder, die ab dem 18. Lebensjahr während maximal 10 Jahren hauptberuflich in einem Bauern- oder Winzerbetrieb gearbeitet haben ohne dafür entlöhnt worden zu sein. Der aufgeschobene Lohn ist gemäss Gesetz vom 9. Juli 1964 auf die Hälfte des oben genannten Lohnes festgelegt und beläuft sich demnach für das Jahr 2012 auf 6.485,34 €.

Pacte logement

Angesichts steigender Wohnungspreise war und ist es bekanntlich ein Anliegen der Regierung, das Wohnungsangebot zu fördern, um somit die Anschaffungskosten sowohl der Baugrundstücke als auch der Wohnungen selbst einzudämmen. Dieses Anliegen hat seinen Niederschlag gefunden im sogenannten Pacte logement-Gesetz vom 22. Oktober 2008.
Das besagte Gesetz sieht eine nicht unwesentliche staatliche Beihilfe für diejenigen Gemeinden vor, die eben mit dem Staat einen Wohnungspakt abschliessen und sich damit verpflichten, die Schaffung neuer Wohnungen auf ihrem Territorium zu fördern, in der Perspektive, die dortige Bevölkerung um wenigstens 15 % in einem Zeitraum von 10 Jahren zu steigern.
In diesem Zusammenhang hört man öfters die Aussage, dass durch das vorgenannte Gesetz Eigentümer oder Nutzniesser von Wohnungen und Baugrundstücken mit Taxen „bestraft“ werden könnten, wenn ihre bebaubaren oder bewohnbaren Immobilien nicht innerhalb gewisser Fristen zu Bau- oder Wohnzwecken benutzt würden.
Zunächst ist festzuhalten, dass Art. 15 des Pacte logement-Gesetzes den Gemeinden prinzipiell die Möglichkeit einräumt, eine solche spezifische Jahrestaxe einzuführen und zu erheben. Die besagten Taxen bestehen also nicht automatisch und es ist den Gemeinden freigestellt, sie einzuführen oder nicht.
Wenn sich eine Gemeinde also für eine Taxeneinführung entscheidet, muss sie vorab ein diesbezügliches Reglement verabschieden, das die entsprechenden Modalitäten regelt. Im Rahmen dieser Modalitäten hat die Gemeinde wiederum die Möglichkeit, in verschiedenen Fällen von einer ganzen oder teilweisen Zahlung dieser Taxe abzusehen, so z. B. bei
  • zu landwirtschaftlichen Berufszwecken genutzten Immobilien
  • für den Eigentümer selbst oder dessen Kinder vorgesehenen Bauterrains oder Wohnungen.
Art. 18 des Gesetzes schreibt allerdings vor, dass das Gemeindereglement eine maximale Frist vorsehen muss, während der von der ganzen oder teilweisen Zahlung dieser Taxe abgesehen werden kann. Wie eine solche Frist aussehen mag, kann zur Zeit nicht gesagt werden, da unseres Erachtens bislang kaum eine Gemeinde ein entsprechendes Reglement verabschiedet hat.

Milchproduktionssysteme: Wer macht das Rennen?

Am Mittwoch fand in der Ackerbauschule in Ettelbrück die Dairyman- Fachtagung statt, bei der der Franzose André Pflimlin und der Schweizer Christian Gazzarin Vorträge hielten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Jeanne Bormann, der Leiterin der Abteilung Tierproduktion der technischen Dienststelle des Landwirtschaftsministeriums (ASTA).

Artikel im De Letzeburger Bauer vom 16.03.2012

Charolais-Tag in Calmus

Am 16. Februar fand auf dem Charolais-Produktionsbetrieb Nico & Marc Fisch der diesjährige Charolais-Tag statt. Eingeladen hatten die „Charolais Ziichter Lëtzebuerg“ sowie die Tierzuchtgenossenschaft CONVIS. Im Rahmen des Charolais-Tages fand wie vor zwei Jahren zudem die BLQ-Jahresversammlung statt.

Artikel im De Letzeburger Bauer vom 24.02.2012

Wäibaudag 2012

Der Lëtzebuerger Wäibaudag 2012 fand am 1. Februar im Kulturzentrum von Wormeldange statt. In den beiden letzten Nummern wurden die am Vormittag behandelten Sujets der beliebten weinbaulichen Fachveranstaltung thematisiert. Am Nachmittag folgte eine Reihe von Vorträgen zum Weinanbau im weiteren Sinne. Diese widmeten sich dem Einfluß des Klimawandels, dem Schädling (und zugleich Nützling) Ohrwurm, der Lagenabgrenzung und weiteren Themen.

Artikel im De Letzeburger Bauer vom 17.02.2012