Hirsearten im Mais, Rüben und Kartoffeln

Hirsen gehören wie Mais zu den Süßgräsern und keimen mit einem Blatt. Ausgewachsen werden sie bis zu 2 m hoch. Die Blätter sind bei den ausgewachsenen Pflanzen bis zu 2 cm breit. Hirsen sind Flach- und Sommerkeimer und bilden je nach Art zwischen 400 und 2.000 Samen pro Pflanze. Die Samen behalten ihre Keimfähigkeit im Boden zwischen 3 und 5 Jahre. In Luxemburg findet man vorwiegend 4 verschiedene Hirsearten: 1) Die häufigste Art ist die Hühnerhirse (panic pied-de-coq). Hühnerhirsen keimen ab 10°C. Beschreibung der kleinen […]

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Abschlußbehandlung im Winterweizen

Nachdem der Septoria-Druck bisher relativ gering war, steht im Winterweizen die Abschlußbehandlung jetzt im Vordergrund. Halmbruch ist dieses Jahr relativ selten aufgetreten. Bis zum 2. Knoten-Stadium läßt sich Halmbruch sehr gut bekämpfen. Je infektionsnaher ein Mittel wie Flexity, Capalo, Sportak oder Stereo eingesetzt wird, umso größer ist natürlich der Erfolg. Stengelmehltau trat ebenfalls nur sehr begrenzt auf. Eine gezielte Mehltaubekämpfung war aber in den meisten Fällen nicht notwendig. Mehltau schwächt die Pflanzen und ermöglicht somit anderen Pilzinfektionen, sich schneller auszubreiten. Es sollte unbedingt verhindert werden, […]

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Aktueller Stand über Insektizide

Es sei, kurz vor der Rapsblüte, noch einmal darauf hingewiesen, daß bei der Bekämpfung der Schädlinge unbedingt die Schadschwellen berücksichtigt werden sollen. Die Sentinelle-Berichte über das Auftreten der Rapsschädlinge sollten unbedingt befolgt werden (http://www.lwk.lu/beratung und 1x pro Woche im Letzeburger Bauer). Ein Pflanzenschutzmittel darf im Fall der Insektizide auch nur auf den in der Zulassung erwähnten Schädling zu dem angegebenen Stadium angewendet werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß es zu Widersprüchen auf dem Etikett oder in der Zulassung kommt. So ist das Produkt Mageos zum […]

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Fungizidmaßnahmen 2012

Pflanzenbau aktuell Pflanzenschutzstrategie LWK 2012© WINTERGERSTE Allein gegen die Blattfleckenkrankheit wäre es möglich, nur eine Fungizidbehandlung als Standard vorzuschlagen. Gegen Ramularia sieht dies aber anders aus. Ramularia sollte behandelt werden, bevor man sie deutlich sieht. Wirtschaftlichen Schaden verursacht die Krankheit erst später, wenn nach dem Ährenschieben zuerst auf den unteren Blättern, und dann auch in den oberen Blattetagen wertvolle Blattfläche verlorengeht. Gegen Ramularia sollten zwei Behandlungen eingeplant werden. Strebt man hohe Erträge in der Wintergerste an, weil die Lage dies ermöglicht, sind auf jeden Fall […]

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