{"id":6415,"date":"2021-06-08T16:22:43","date_gmt":"2021-06-08T14:22:43","guid":{"rendered":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=6415"},"modified":"2021-06-08T16:22:44","modified_gmt":"2021-06-08T14:22:44","slug":"pressematdeelung-vun-der-bauerenzentral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=6415","title":{"rendered":"PRESSEMATDEELUNG VUN DER BAUERENZENTRAL"},"content":{"rendered":"\n<p>D&#8217;Centrale Paysanne hat en D\u00ebnschdegmoien ob den Haff Feyder zu \u00c9ilereng geruff fir iwwert d&#8217;Kompensatiounsmoossnamen am Generellen, mee virun allem em Exzesser dovunner am Speziellen ze schw\u00e4tzen an d\u00ebst un engem konkrete Beispill.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"631\" src=\"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-1-1024x631.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6416\" srcset=\"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-1-1024x631.jpg 1024w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-1-300x185.jpg 300w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-1-768x474.jpg 768w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-1-1536x947.jpg 1536w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-1-2048x1263.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><u>PRESSEMITTEILUNG DER CENTRALE PAYSANNE LUXEMBOURGEOISE<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eWir zerst\u00f6ren die Natur, um die Natur zu erhalten\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Centrale Paysanne Luxembourgeoise (\u201eBauernzentrale\u201c) hatte am Dienstag, dem 8. Juni 2021, auf den Hof Feyder nach Ehleringen geladen. Thema der Pressekonferenz war die Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Kompensierungsma\u00dfnahmen durch das Umweltministerium der Regierung am Beispiel des Crassier in Ehleringen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein Teil des besagten Crassiers wird zur Aktivit\u00e4tszone ausgebaut.<\/li><li>Auf dem jahrelang brachliegenden Teilst\u00fcck zwischen Ehleringen und Esch\/Alzette hat sich mittlerweile, ohne Zutun von Menschenhand, eine Flora und Fauna mit selten vorkommenden Arten (verschiedene Kr\u00f6tenarten, aber auch der Flu\u00dfregenpfeifer und der Teichrohrs\u00e4nger \u2026) entwickelt. Experten gehen davon aus, dass diese aus dem benachbarten franz\u00f6sischen Grenzgebiet \u201eeingewandert\u201c sind.<\/li><li>Um diese Tierarten zu sch\u00fctzen und den Wegfall ihres nat\u00fcrlichen Habitats zu kompensieren, wurde \u2013 dieses Mal durch Menschenhand \u2013 in direkter Nachbarschaft bestes Gr\u00fcnland zu einer Steinw\u00fcste verschandelt!<\/li><li>Dadurch erhofft man sich beim Umweltministerium, dass die besagten Tiere aus eigenem Antrieb in diese neu geschaffene \u201eMondlandschaft\u201c umziehen. Eine Garantie daf\u00fcr gibt es nicht. Was passiert, wenn dies nicht der Fall sein wird, steht in den Sternen. Und wei\u00df wohl nur das Umweltministerium.<\/li><li>Die Bauernzentrale weist darauf hin, dass ihr der Zweck einer vielf\u00e4ltigen Naturlandschaft bewusst ist und sie dem Artenschutz positiv gegen\u00fcbersteht und derartige Anstrengungen prinzipiell unterst\u00fctzt.<\/li><li>Allerdings kann sie nicht verstehen, dass man Natur (Flora) zerst\u00f6rt mit der Begr\u00fcndung, dadurch k\u00f6nne man Natur (Fauna) sch\u00fctzen. Ein von Menschenhand geschaffenes Refugium scheint ihr in diesem konkreten Fall umso unsinniger, als die Tiere aus eigenem Antrieb auf dem ehemaligen \u201eSchlakentipp\u201c einen Lebensraum gefunden hatten. Wieso traut man ihnen Gleiches nicht mehr zu?<\/li><li>Die erw\u00e4hnte Vorgehensweise ist aus moralisch-ethischer Sicht zu verurteilen. Guter Boden wird durch den Menschen mutwillig zerst\u00f6rt. Es braucht mehrere Generationen, damit Humus entsteht. In unserem Klima dauert es bei ungest\u00f6rten Verh\u00e4ltnissen 100 bis 200 Jahre, damit eine 1 Zentimeter dicke Schicht entsteht. \u201eWir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen\u201c (altes indianisches Sprichwort).<\/li><li>Die Bauernzentrale warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der zunehmenden Zerst\u00f6rung von Weide- und Ackerland. Auf der neu angelegten Steinfl\u00e4che an der Rue Neuve am Ortsausgang von Ehleringen wird in den kommenden Jahren kein Landwirt mehr etwas produzieren k\u00f6nnen. Das Umweltministerium vergisst, dass die Natur den Menschen die Grundlage ihrer Lebensmittel bietet.<\/li><li>Die Bauernzentrale zitiert den \u00f6sterreichischen EU-Parlamentarier und Agrar-Experten Alexander Bernhuber, der darauf hinweist, dass wir \u201eeine europ\u00e4ische Selbstversorgung mit Lebensmitteln brauchen. Es kann nicht sein, dass wir der gr\u00fcnste Kontinent werden und unsere Lebensmittel woanders produzieren lassen.\u201c<\/li><li>Die Bauernzentrale fordert das Umweltministerium energisch auf, diese \u00dcberlegungen in zuk\u00fcnftige Renaturierungsma\u00dfnahmen einflie\u00dfen zu lassen \u2013 wohlwissend, dass dies f\u00fcr die aktuelle Situation zu sp\u00e4t kommt und ein R\u00fcckbau nicht mehr m\u00f6glich scheint. Sie erwartet von ihrem Ressortminister ein deutliches Bekenntnis zu Gunsten der nationalen Landwirtschaft und ein energisches Einschreiten gegen \u00e4hnliche zuk\u00fcnftige Ausw\u00fcchse bei seiner Amtskollegin.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6417\" srcset=\"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/fuer-FB-2-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D&#8217;Centrale Paysanne hat en D\u00ebnschdegmoien ob den Haff Feyder zu \u00c9ilereng geruff fir iwwert d&#8217;Kompensatiounsmoossnamen am Generellen, mee virun allem em Exzesser dovunner am Speziellen ze schw\u00e4tzen an d\u00ebst un engem konkrete Beispill. 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