{"id":353,"date":"2011-12-23T10:56:55","date_gmt":"2011-12-23T09:56:55","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=353"},"modified":"2013-09-02T12:01:47","modified_gmt":"2013-09-02T10:01:47","slug":"reales-landwirtschaftliches-einkommen-je-arbeitskraft-in-der-eu27-um-67-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=353","title":{"rendered":"Reales landwirtschaftliches Einkommen je Arbeitskraft in der EU27 um 6,7% gestiegen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Eurostat, das Statistische Amt der EU, hat am Dienstag dieser Woche, dem 20. Dezember, die ersten Sch\u00e4tzungen zur Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft im Jahr 2011 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aus der einschl\u00e4gigen Pressemitteilung von Eurostat hervorgeht, ist, gem\u00e4\u00df diesen Sch\u00e4tzungen, das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft1 in der EU27 im Jahr 2011 um 6,7% gestiegen, nach einem Wachstum von 12,6% im Jahr 2010. Dieser Anstieg ergibt sich aus einer Zunahme des realen landwirtschaftlichen Einkommens (+3,9%) in Verbindung mit einer Verringerung des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes (-2,7%). Diese Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die EU27 basieren auf Daten, welche von den nationalen Beh\u00f6rden der Mitgliedsstaaten bereitgestellt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sch\u00e4tzungen zufolge ist zwischen 2005 und 2011 das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft in der EU27 um 18,3% gestiegen, w\u00e4hrend der landwirtschaftliche Arbeitseinsatz um 15,2% fiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2011 ist die Zunahme des realen landwirtschaftlichen Einkommens in der EU27 haupts\u00e4chlich das Ergebnis einer Erh\u00f6hung des Wertes der landwirtschaftlichen Produktion zu realen Erzeugerpreisen (+7,5%), w\u00e4hrend reale Vorleistungskosten zunahmen (+9,7%). Die Abnahme des realen Wertes der Subventionen abz\u00fcglich Steuern (-1,2%) und der realen Abschreibungen (-0,1%) haben einen geringf\u00fcgigen Einflu\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sch\u00e4tzungen zufolge ist das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft im Jahr in 19 Mitgliedsstaaten gestiegen und in acht gesunken. Die h\u00f6chsten Anstiege werden f\u00fcr Rum\u00e4nien (+43,7%), Ungarn (+41,8%), Irland (+30,1%), die Slowakei (+25,3%), Luxemburg (+25,2%), die Tschechische Republik (+23,5%), Bulgarien (+23,2%) und D\u00e4nemark (+20,2%) erwartet und die gr\u00f6\u00dften R\u00fcckg\u00e4nge f\u00fcr Belgien (-22,5%), Malta (-21,2%), Portugal (-10,7%) und Finnland (-9,6%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/eu_landweinkommen2011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-295\" title=\"eu_landweinkommen2011\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/eu_landweinkommen2011.jpg\" width=\"705\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/eu_landweinkommen2011.jpg 705w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/eu_landweinkommen2011-300x224.jpg 300w, https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/eu_landweinkommen2011-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 705px) 100vw, 705px\" \/><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Produktionswert steigt bei pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Eurostat-Sch\u00e4tzungen stieg der Wert der landwirtschaftlichen Produktion zu Erzeugerpreisen der EU27 im Jahr 2011 um 7,5%, haupts\u00e4chlich infolge einer Zunahme des Wertes sowohl von pflanzlichen realen Erzeugnissen (+8,0%) als auch von tierischen realen Erzeugnissen (+7,8%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei pflanzlichen Erzeugnissen ist die Zunahme des Wertes sowohl auf eine Erh\u00f6hung der Preise (+5,4%) als auch des Volumens (+2,5%) zur\u00fcckzuf\u00fchren. Preise steigen f\u00fcr die meisten Gruppen der pflanzlichen Erzeugnisse, ausgenommen f\u00fcr frisches Gem\u00fcse (-10,1%), Pflanzen und Blumen (-1,1%) und Oliven\u00f6l (-0,9%). Die st\u00e4rksten Anstiege verzeichneten Getreide (+18,9%), \u00d6lsaaten (+18,4%), Zuckerr\u00fcben (+3,6%) und Wein (+2,3%). F\u00fcr die meisten Produkte zeigt sich ein Wachstum im Volumen, insbesondere f\u00fcr Zuckerr\u00fcben (+13,7%), Wein (+4,6%), Kartoffeln (+4,2%) und Obst (+3,3%). Eine Abnahme des Volumens ist nur f\u00fcr Oliven\u00f6l und Blumen (je -2,2%) zu beobachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zunahme des Wertes der tierischen Produktion im Jahr 2011 ist das Ergebnis einer Erh\u00f6hung sowohl der Produktionspreise (+6,7%) als auch des Volumens (+1,1%). Die Preise steigen f\u00fcr Milch (+9,1%), Gefl\u00fcgel (+8,7%), Rinder (+8,6%), Schafe und Ziegen (+6,4%) und Schweine (+4,3%), w\u00e4hrend sie f\u00fcr Eier (-5,3%) sinken. Das Volumen erh\u00f6ht sich f\u00fcr Schafe und Ziegen (+2,3%), Gefl\u00fcgel (+1,9%), Rinder (+1,5%) und die Milchproduktion (+1,1%) und sinkt leicht f\u00fcr Eier (-0,9%).<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Produktionskosten steigen um 9,7%<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Real steigen in der EU27 die Vorleistungskosten um 9,7%. Dies ist vor allem auf eine Zunahme der Preise (+9,1%) zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Erh\u00f6hung der Vorleistungskosten wird durch starke Anstiege der Preise von Futtermitteln (+16,8%), D\u00fcnge- und Bodenverbesserungsmitteln (+14,6%), Energie und Schmierstoffen (+11,8%), Saat- und Pflanzgut (+4,3%) und Instandhaltung von Geb\u00e4uden (+3,8%) verursacht.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Diese Daten, die auf ersten Sch\u00e4tzungen von den EU-Mitgliedstaaten sowie von Norwegen, der Schweiz und Kroatien basieren, sind vorl\u00e4ufig. Im Februar\/M\u00e4rz 2012 wird Eurostat einen revidierten zweiten Satz von Sch\u00e4tzungen ver\u00f6ffentlichen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eurostat, das Statistische Amt der EU, hat am Dienstag dieser Woche, dem 20. Dezember, die ersten Sch\u00e4tzungen zur Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft im Jahr 2011 ver\u00f6ffentlicht. Wie aus der einschl\u00e4gigen Pressemitteilung von Eurostat hervorgeht, ist, gem\u00e4\u00df diesen Sch\u00e4tzungen, das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft1 in der EU27 im Jahr 2011 um 6,7% gestiegen, nach einem Wachstum von 12,6% im Jahr 2010. Dieser Anstieg ergibt sich aus einer Zunahme des realen landwirtschaftlichen Einkommens (+3,9%) in Verbindung mit einer Verringerung des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes (-2,7%). 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