{"id":3376,"date":"2014-03-21T15:24:31","date_gmt":"2014-03-21T14:24:31","guid":{"rendered":"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=3376"},"modified":"2014-03-25T15:48:25","modified_gmt":"2014-03-25T14:48:25","slug":"resistenzmanagement-fuer-die-rapsschaedlinge-in-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=3376","title":{"rendered":"Resistenzmanagement f\u00fcr die Rapssch\u00e4dlinge in 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: 300; font-size: 16px;\">Unter einer Resistenz versteht man einen (Teil-) Verlust der Wirksamkeit eines Insektizids gegen\u00fcber einem Sch\u00e4dling. Vor etwa 15 Jahren wurde in Frankreich und Deutschland das erste Mal von einem Wirksamkeitsverlust der Pyrethroide gegen\u00fcber dem Rapsglanzk\u00e4fer berichtet. Seit 2008 findet sich dieses Ph\u00e4nomen auch in Luxemburg. Diese Resistenz tritt momentan nur bei den Pyrethroiden auf und beruht auf einem verst\u00e4rkten Abbau des Insektizids im K\u00f6rper des Insekts.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit zwei Jahren wird zus\u00e4tzlich aus Deutschland von ersten Wirksamkeitsverlusten der Pyrethroide gegen\u00fcber dem Kohlschotenr\u00fc\u00dfler und dem Rapserdfloh berichtet. Dies ist Grund genug, die momentan in Luxemburg \u00fcbliche Spritzpraxis gegen\u00fcber allen Rapssch\u00e4dlingen zu \u00fcberdenken und ein nachhaltiges Resistenzmanagement zu etablieren, damit die derzeit zugelassenen Insektizide im Raps weiterhin gute Wirkungserfolge bei der Bek\u00e4mpfung zeigen. Der folgende Beitrag soll Ihnen dabei eine Hilfestellung geben.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Wie steht es in Luxemburg mit der Insektizidresistenz des Rapsglanzk\u00e4fers?<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Jahren 2008-2013 wurden an \u00fcber 130 Standorten im Land Untersuchungen zur Resistenz des Rapsglanzk\u00e4fers durch das CRP-Gabriel Lippmann durchgef\u00fchrt. Dabei wurde in einem Laborverfahren getestet, wie hoch die Sterblichkeit des Rapsglanzk\u00e4fers bei unterschiedlichen Konzentrationen eines Insektizids war. Dadurch erhielt man wichtige Informationen \u00fcber die aktuelle Wirksamkeit des Insektizids. Die Untersuchungen der Jahre 2008-2013 zeigten, da\u00df die Resistenz des Rapsglanzk\u00e4fers gegen\u00fcber den Pyrethroiden sich kontinuierlich im Land ausgebreitet und sich dabei zus\u00e4tzlich noch in ihrer Auspr\u00e4gung verst\u00e4rkt hat. In 2014 wird es vermutlich nur noch sehr vereinzelte Felder geben, wo eine gute insektizide Wirkung der Pyrethroide gegen den Rapsglanzk\u00e4fer gew\u00e4hrleistet sein wird. Um eine nachhaltige Bek\u00e4mpfung der Rapssch\u00e4dlinge in Luxemburg zu gew\u00e4hrleisten, finden Sie im folgenden einige Hinweise zum Einsatz der Insektizide f\u00fcr die Saison 2014.<b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b>Welche Insektizide k\u00f6nnen zum Einsatz kommen?<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Saison 2012 sind drei Gruppen von Insektiziden gegen die Sch\u00e4dlinge im Raps zugelassen (<b>Tabelle 1<\/b>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tabelle 1: \u00dcbersicht der momentan im Raps zugelassenen Insektizide mit ihren Merkmalen. Angaben nach \u201cAdministration des Services Techniques de l\u00b4Agriculture (ASTA)\u201d http:\/\/www.asta.etat.lu vom 3. M\u00e4rz 2014.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\"><strong>Wirkstoffgruppe<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\"><strong>Pyrethroide<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\"><strong>Neonikotinoide<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">\n<p align=\"center\"><b>Pyridin-Azomethine<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">\n<p align=\"center\"><b>Oxadiazine <\/b><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">IRAC Wirkklasse*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">3A<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">4A<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">\n<p align=\"center\">9B<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">\n<p align=\"center\">22A<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Wirkungsweise<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">Kontaktwirkung<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">Fra\u00dfwirkung und auch Kontaktwirkung<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">Fra\u00dfwirkungund Kontaktwirkung<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">Fra\u00dfwirkung, etwas Kontakwirkung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Verhalten an und in der Pflanze<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">nicht systemisch<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">systemisch<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">systemisch<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">nicht systemisch, dringen aber ins Pflanzengewebe ein<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Wirkgeschwindigkeit<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">innerhalb von Stunden<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">1-2 Tage<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">1-2 Tage<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">2 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Optimale Tempera-tur zur Anwendung<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">5-15 \u00b0C<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">15-25 \u00b0C<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">15-25 \u00b0C<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">12-25 \u00b0C<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Wirkungsdauer<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">5-7 Tage<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">7-10 Tage<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">7 Tage<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">bis 10 Tage<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Zugelassen im Raps<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">Baythroid 050 ECDecis EC 2.5Karate ZeonMageosSumi-AlphaFury 100 EWLamda 50 EC<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">Biscaya 240 ODGazelle SG<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">Plenum 50 WG<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">Steward<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Resistenzen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">Minderwirkung gegen Rapsglanzk\u00e4fer<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">nicht bekannt<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">nicht bekannt<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">nicht bekannt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">Besonderheiten<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">empfindlich gegen\u00fcber Regen und starker Sonnenstrahlung<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">Wirkungsdauer abh\u00e4ngig von der Entwicklungs- geschwindigkeit der Rapspflanze<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">Wirkungsdauer abh\u00e4ngig von der Entwicklungs-geschwindigkeit der Rapspflanze<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">Wirkungsdauer unabh\u00e4ngig von der Entwicklungs-geschwindigkeit der Rapspflanze<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\">\n<p align=\"center\">Kosten in EURO\/ha<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"167\">ca. 11,-<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"185\">ca. 18,-<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"166\">\n<p align=\"center\">ca. 20,-<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"181\">\n<p align=\"center\">ca. 24,-<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>* = Zur Resistenzvermeidung bei den Rapssch\u00e4dlingen sollten Insektizide mit unterschiedlichen Wirkklassen zum Einsatz kommen.<\/i><\/p>\n<p align=\"center\"><b>Wann soll ich die Rapssch\u00e4dlinge bek\u00e4mpfen?<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte richten Sie sich bei der Bek\u00e4mpfung unbedingt nach dem Bek\u00e4mpfungsrichtwert f\u00fcr den jeweiligen Sch\u00e4dling. Ausf\u00fchrliche Informationen \u00fcber den aktuellen regionalen Zuflug finden Sie im SENTINELLE-Bericht des CRP-Gabriel Lippmann, w\u00f6chentlich im \u201eDe Letzeburger Bauer\u201c bzw. aktuell auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer (www.lwk.lu), des LTA (www.lta.lu), unter www.agrimeteo.lu und auf der Seite der Bauernzentrale (www.centralepaysanne.lu).<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Kann ich die Insektizide miteinander mischen oder die Dosis verringern?<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein! Bitte vermeiden Sie experimentelle Mischungen von Insektiziden, d.h. mischen Sie bitte nicht ein Pyrethroid mit Biscaya oder Biscaya mit Plenum 50 WG \u2013 auch nicht unter Beimischung von \u00d6len oder Additiven. Solche Mischungen sind teuer (ca. 25 bis 30 Euro\/ha) und k\u00f6nnten zu einer Kreuzresistenz f\u00fchren, bei der dann keines der zugelassenen Produkte mehr Wirksamkeit gegen\u00fcber dem Rapsglanzk\u00e4fer zeigt. Mischungen von Insektiziden k\u00f6nnen auch die Toxizit\u00e4t gegen\u00fcber Bienen und anderen Nichtzielorganismen beeintr\u00e4chtigen und zu massiven Sch\u00e4den an Bienenv\u00f6lkern f\u00fchren. Es kann davon ausgegangen werden, da\u00df Vergiftungen von Bienen durch Nichtbeachtung der gesetzlichen Auflagen und der fachlichen Praxis von den betroffenen Imkern verfolgt werden. Auch die Ausbringung von Minderkonzentrationen sollte unterbleiben. Bei Mischungen einzelner Insektizide mit Fungiziden beachten Sie bitte die jeweilige Packungsbeilage hinsichtlich Schutzauflagen und Pflanzenvertr\u00e4glichkeit. Vermeiden Sie bitte auch bei den Fungiziden die Beimischung von Insektiziden in Minderkonzentrationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b>Wie kann ich die Wirksamkeit der Insektizide verbessern?<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich sollten Sie immer die gute fachliche Praxis ber\u00fccksichtigen, das bedeutet:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Temperaturanspr\u00fcche der Insektizide ber\u00fccksichtigen;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">bei den Pyrethroiden ber\u00fccksichtigen, da\u00df diese Produkte nicht regenfest und empfindlich gegen\u00fcber hoher Sonnenstrahlung sind;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">gute Benetzung gew\u00e4hrleisten (D\u00fcse, Druck, optimale Wassermenge von 300-400 Liter\/ha);<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">geringe Verdunstungsneigung gew\u00e4hrleisten (nicht \u00fcber 25\u00b0C, Luftfeuchte \u00fcber 50%).<\/li>\n<\/ul>\n<h4 align=\"center\">Welches Resistenzmanagement wird in 2014 empfohlen?<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die folgende <b>Tabelle 2<\/b> soll Ihnen die Insektizidwahl f\u00fcr den jeweiligen Sch\u00e4dling erleichtern und ein nachhaltiges Resistenzmanagement erm\u00f6glichen. Die Wahl anderer Insektizide im Rahmen der Zulassung ist zwar rechtlich m\u00f6glich, w\u00fcrde aber eine Insektizidresistenz des Rapsglanzk\u00e4fers weiter f\u00f6rdern, bzw. bringt aufgrund der Minderwirkung keinen gew\u00fcnschten Bek\u00e4mpfungserfolg. Wenn Sie bei der Bek\u00e4mpfung der Stengelr\u00fc\u00dfler viele Rapsglanzk\u00e4fer im Feld sehen, so sollten Sie in erster Linie den Rapsglanzk\u00e4fer bek\u00e4mpfen und das entsprechende Insektizid dazu w\u00e4hlen, weil er der bedeutendere Sch\u00e4dling ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Tabelle 2:<\/b> <b>Resistenzmanagement zur nachhaltigen Bek\u00e4mpfung der Rapssch\u00e4dlinge im Fr\u00fchjahr 2014. <\/b><\/p>\n<table style=\"width: 574px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"137\"><strong>\u00a0Rapssch\u00e4dling<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"159\"><strong>\u00a0Bek\u00e4mpfungsrichtwert<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"278\"><strong>Welche Insektizide sollte ich einsetzen, um ein Resistenzmanagement zu gew\u00e4hrleisten?<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"137\">Gefleckter Kohltriebr\u00fc\u00dfler\u00a0Gro\u00dfer Rapsstengelr\u00fc\u00dfler<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"159\">10 K\u00e4fer pro Gelbschale innerhalb von 3 Tagen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"278\">Baythroid 050 EC (max. 2 Anwendungen)<i>oder<\/i>Decis EC 2.5 (max. 1 Anwendung)<i>oder<\/i>Karate Zeon (max. 2 Anwendungen)<i>oder<\/i>Mageos (max. 2 Anwendungen)<i>oder<\/i>Fury 100 EW (max. 1 Anwendung)<i>oder<\/i>Lamda 50 EC (max. 1 Anwendung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"137\">Rapsglanzk\u00e4fer<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"159\">BBCH 51-53schwache Best\u00e4nde4 K\u00e4fer pro Haupttrieb\u00a0normale Best\u00e4nde8 K\u00e4fer pro Haupttrieb\u00a0BBCH 55-59schwache Best\u00e4nde5 K\u00e4fer pro Haupttrieb\u00a0normale Best\u00e4nde10 K\u00e4fer pro Haupttrieb(jeweils Klopfprobe)<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"278\">bei fr\u00fchem Befall in einem Entwicklungsstadium von BBCH 51-55*Plenum 50 WG (max. 1 Anwendung)<i>oder<\/i>Steward (max. 1 Anwendung) <i><\/i>\u00a0\u00a0bei sp\u00e4tem Befall in einem Entwicklungsstadium von BBCH 55-59*<i><\/i>Biscaya 240 OD (max. 1 Anwendung)<i>oder<\/i>Gazelle SG (max. 1 Anwendung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"137\">Kohlschotenr\u00fc\u00dfler<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"159\">1 K\u00e4fer pro Haupttrieb(Klopfprobe)<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"278\">Decis EC 2.5 (max. 2 Anwendungen)<i>oder<\/i>Karate Zeon (max. 2 Anwendungen)<i>oder<\/i>Fury 100 EW (max. 1 Anwendung)<i>oder<\/i>Lamda 50 EC (max. 1 Anwendung)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>*Entwicklungsstadien: <b>BBCH 51<\/b> = Bl\u00fctenansatz von oben sichtbar, aber noch von den obersten Bl\u00e4ttern dicht umschlossen. <b>BBCH 53<\/b> = Bl\u00fctensatz \u00fcberragt die obersten Bl\u00e4tter. <b>BBCH 55<\/b> = Einzelknospen gut sichtbar, aber noch geschlossen. <b>BBCH 59<\/b> = erste Bl\u00fctenbl\u00e4tter in den Knospen sichtbar, aber Knospe noch geschlossen<\/i><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\" align=\"center\">Wie soll ich die Sch\u00e4dlinge im Detail bek\u00e4mpfen?<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Stengelsch\u00e4dlinge<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Stengelsch\u00e4dlinge (Gefleckter Kohltriebr\u00fc\u00dfler und Gro\u00dfer Kohltriebr\u00fc\u00dfler) ist das passende Insektizid am einfachsten zu w\u00e4hlen, denn es bieten sich nur Insektizide aus der Gruppe der Pyrethroide an, die alle noch gute Wirksamkeit zeigen. Beachten Sie, da\u00df Pyrethroide Kontaktinsektizide sind, die nach der Spritzung auf dem Pflanzengewebe liegen. Bei starken Niederschl\u00e4gen, bzw. bei hoher Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen, wird dieser Insektizidmantel zerst\u00f6rt. Zur Bek\u00e4mpfung der Stengelr\u00fc\u00dfler gen\u00fcgt eine einzelne Insektizidanwendung, wenn der Bek\u00e4mpfungsrichtwert erreicht ist.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Rapsglanzk\u00e4fer<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 1em; line-height: 1.5em;\">Der Rapsglanzk\u00e4fer ist nach wie vor der wichtigste Sch\u00e4dling im Raps. Geringe Sch\u00e4den kann der Raps aufgrund seiner enormen Kompensationsf\u00e4higkeit verkraften und durch die Seitentriebe auffangen. Aber dazu m\u00fcssen auch die Wetterbedingungen stimmen (nicht zu trocken). Wir empfehlen f\u00fcr einen nachhaltigen Einsatz der Insektizide folgendes Vorgehen: bei Befall in einem fr\u00fchen Entwicklungsstadium der Rapspflanzen (BBCH 51 \u2013 BBCH 55) eine einmalige Anwendung des Produktes Plenum 50 WG oder die Anwendung von Steward. Bei Befall in einem sp\u00e4teren Entwicklungszeitpunkt (ab BBCH 55 \u2013 BBCH 59) empfehlen wir eine einmalige Anwendung des Produktes Biscaya. Versuchen Sie bitte mit einer Anwendung eines einzelnen Insektizides f\u00fcr den Entwicklungszeitraum BBCH 51-59 auszukommen. Es w\u00e4re zwar rechtlich m\u00f6glich, einmal Plenum 50 WG und dann zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt noch einmal Biscaya zu verwenden, aber das sollte nur im Fall eines massiven Zufluges geschehen, um die Wirtschaftlichkeit der Ma\u00dfnahme zu rechtfertigen. Beachten Sie unbedingt, da\u00df Plenum 50 WG und Steward eine B1-Auflage haben, d.h. sie d\u00fcrfen <\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">nicht<\/span><span style=\"font-size: 1em; line-height: 1.5em;\"> in bl\u00fchende Best\u00e4nde appliziert werden. Damit ist nicht nur die Kulturpflanze Raps gemeint, sondern auch m\u00f6gliche Unkr\u00e4uter im Raps, z.B. Kamille oder Vogelmiere. Sollte nur eine dieser Pflanzen im Rapsschlag bl\u00fchen, so d\u00fcrfen Insektizide mit der Auflage B1 <\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">nicht<\/span><span style=\"font-size: 1em; line-height: 1.5em;\"> eingesetzt werden. Damit wird der Einsatz von Plenum 50 WG und Steward in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium des Rapses extrem schwierig, weil zu diesem Zeitpunkt bereits viele Unkr\u00e4uter im Bestand bl\u00fchen. Deswegen empfehlen wir den Einsatz von Plenum 50 WG in einem fr\u00fchen Entwicklungsstadium der Rapspflanzen, sofern der Bek\u00e4mpfungsrichtwert erreicht ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Rapsexperten wird auffallen, da\u00df sich der Bek\u00e4mpfungsrichtwert f\u00fcr den Rapsglanzk\u00e4fer ge\u00e4ndert hat (Tabelle 2). Neuere Untersuchungen haben gezeigt, da\u00df der Raps deutliche h\u00f6here Sch\u00e4dlingszahlen kompensieren kann als bisher angenommen. Die neuen Bek\u00e4mpfungsrichtwerte orientieren sich an den deutschen Werten. Man unterscheidet zwischen schwachem und normalem\/starkem Bestand. Ein schwacher Bestand zeichnet sich durch kleinere Pflanzen mit inhomogener Entwicklung und vielen L\u00fccken im Feld aus.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Schotensch\u00e4dlinge<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schotensch\u00e4dlinge (Kohlschotenr\u00fc\u00dfler und Kohlschotenm\u00fccke) sind nur bei gemeinsamem Auftreten von wirtschaftlicher Bedeutung. Jahre, in denen der Kohlschotenr\u00fc\u00dfler allein zum wirtschaftlichen Schaden f\u00fchrt (z.B. 2011) sind selten. Verwendet werden sollten im Rahmen eines Resistenzmanagements die Produkte Karate Zeon oder Decis EC 2.5, weil nur diese Insektizide eine Bienenschutzauflage B2 haben. Das bedeutet, sie d\u00fcrfen in bl\u00fchende Best\u00e4nde gespritzt werden, aber nur nach Ende des t\u00e4glichen Bienenfluges. Zur Bek\u00e4mpfung der Schotensch\u00e4dlinge ist eine einzelne Insektizidanwendung ausreichend, wenn der Bek\u00e4mpfungsrichtwert erreicht ist. Im allgemeinen gen\u00fcgt bei gr\u00f6\u00dferen Feldern auch eine Randbehandlung (etwa eine Spritzbreite) zur Bek\u00e4mpfung, denn die M\u00fccke sitzt eher am Feldrand, weil sie wenig flugf\u00e4hig ist. Eine Ausnahme stellen Rapsfelder dar, die kleiner als 2 ha sind, die ganzfl\u00e4chig behandelt werden sollten. Gegen die Kohlschotenm\u00fccke ist allerdings momentan kein Insektizid zur Bek\u00e4mpfung zugelassen. Bei einer Bek\u00e4mpfung des Kohlschotenr\u00fc\u00dflers w\u00fcrde man die Kohlschotenm\u00fccke mit erfassen. In den letzten Jahren hat sich leider die Vollbl\u00fctenbehandlung in Luxemburg etabliert. Darunter versteht man eine mehr oder weniger prophylaktische Fungizidbehandlung gegen die Wei\u00dfstengeligkeit (<i>Sclerotinia<\/i>) im Entwicklungsstadium BBCH 65 (Vollbl\u00fcte, 50% der Bl\u00fcten am Haupttrieb offen), bei der als Beigabe noch ein Insektizid zur Bek\u00e4mpfung der Schotensch\u00e4dlinge beigemischt wird. Bitte gehen Sie bei der Vollbl\u00fctenbehandlung extrem vorsichtig vor, da zu diesem Zeitpunkt viele Bienen im Raps zu finden sind, die dort als Best\u00e4uber wichtige Arbeit zur Wertsch\u00f6pfung leisten. Beachten Sie unbedingt den Bienenschutz! Sprechen Sie auch mal mit Ihrem Imker vor Ort.<\/p>\n<h4 align=\"center\">Wie sch\u00fctze ich die Bienen im Raps bei Insektizideinsatz?<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Honigbienen und Wildbienen (sogenannte Solit\u00e4rbienen) spielen aufgrund ihrer Best\u00e4ubungsleistung eine wichtige Rolle im Raps. Eine gute Best\u00e4ubung durch Bienen verschafft dem Raps eine zus\u00e4tzliche Ertragssteigerung von bis zu 4 dt\/ha. Landwirte und Imker sind aufeinander angewiesen, aber nur bei sachgerechter Anwendung gehen von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln keine Gef\u00e4hrdungen f\u00fcr die Bienen aus. Der Bienenschutz ist gesetzlich vorgeschrieben und eine Grundanforderung der Cross-Compliance. Um Sch\u00e4den an den Bienenv\u00f6lkern zu vermeiden, teilt das Pflanzenschutzgesetz die Pflanzenschutzmittel in die Kategorien B1 (bienengef\u00e4hrlich) bis B4 (nicht bienengef\u00e4hrlich) ein. Eine \u00dcbersicht zu den Aufwandmengen der Insektizide und den Schutzauflagen finden Sie in <b>Tabelle 3<\/b>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Tabelle 3:<\/b> <b>Aufwandmengen und Auflagen der Insektizide zur Bek\u00e4mpfung der Rapssch\u00e4dlinge im Fr\u00fchjahr 2014. <\/b>Angaben nach \u201cAdministration des Services Techniques de l\u00b4 Agriculture (ASTA)\u201d http:\/\/www.asta.etat.lu vom 3. M\u00e4rz 2014.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table style=\"width: 573px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\"><b>Produkt<\/b><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\"><b>Wirkstoff<\/b><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\"><b>Wirkstoffgruppe<\/b><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\"><b>Aufwandmenge im Raps<\/b><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><b>Auflage*<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Baytroid 050 EC<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Cyfluthrin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,3 l\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Biscaya 240 OD<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Thiacloprid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Neonikotinoid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,3 l\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B4<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Decis EC 2,5<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Deltamethrin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,2 l\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B2<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Fury 100 EW<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Zeta-Cypermethrin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,1 l\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B2<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Gazelle SG<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Acetamiprid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Neonikotinoid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,2 kg\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B4<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Karate Zeon<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Lamda-Cyhalothrin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,0625 l\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B2<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Lamda 50 EC<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Lamda-Cyhalothrin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,125 ml\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B2<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"131\">Mageos<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"115\">Alpha-Cyhalothrin<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">Schotenr\u00fc\u00dfler0,07 kg\/ha<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">Stengelr\u00fc\u00dfler0,05 kg\/ha<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Plenum 50 WG<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Pymetrozin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyridin-Azomethin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,15 kg\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Steward<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Indoxacarb<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Oxadiazin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,085 kg\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"131\">Sumi-Alpha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"115\">Esfenvalerat<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"130\">Pyrethroid<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"122\">0,3 l\/ha<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">B1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>* Auflage: <b>B1 <\/b>= Mittel ist bienengef\u00e4hrlich und darf nicht auf bl\u00fchende Pflanzen (Raps oder Unkr\u00e4uter) ausgebracht werden. <b>B2<\/b> = Mittel ist bienengef\u00e4hrlich und darf nur nach Ende des t\u00e4glichen Bienenflugs (nach 20 Uhr) auf bl\u00fchende Pflanzen bis sp\u00e4testens 23 Uhr ausgebracht werden. <b>B4<\/b> = Mittel nicht bienengef\u00e4hrlich,<b> <\/b>aber im Interesse des Bienenschutzes sollte eine Anwendung der Insektizide der Auflage B4 zumindest w\u00e4hrend der Hauptflugzeit der Bienen (10 bis 20 Uhr) unterbleiben. Gesetzlich vorgeschrieben ist es jedoch nicht.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte folgen Sie bei der Insektizidapplikation den Empfehlungen der Beratung, und beachten Sie die rechtlichen Schutzauflagen, insbesondere den Bienenschutz.<b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>F\u00fcr Nachfragen und Hinweise:<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gilles Parisot (Chambre d\u2019Agriculture), gilles.parisot@lwk.lu, Tel. 31 38 76 39<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Michael Eickermann (CRP-Gabriel Lippmann), eickerma@lippmann.lu, Tel. 621-269 499<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Bild 1: Gefleckter Kohltriebr\u00fc\u00dfler<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/RGK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3379\" alt=\"RGK\" src=\"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/RGK.jpg\" width=\"164\" height=\"134\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Bild 2: Rapsglanzk\u00e4fer an der Knospe<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/RAPSK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3378\" alt=\"RAPSK\" src=\"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/RAPSK.jpg\" width=\"190\" height=\"141\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Bild 3: Schutz der Biene im Raps<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/RAPSK2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3377\" alt=\"RAPSK2\" src=\"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/RAPSK2.jpg\" width=\"168\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter einer Resistenz versteht man einen (Teil-) Verlust der Wirksamkeit eines Insektizids gegen\u00fcber einem Sch\u00e4dling. Vor etwa 15 Jahren wurde in Frankreich und Deutschland das erste Mal von einem Wirksamkeitsverlust der Pyrethroide gegen\u00fcber dem Rapsglanzk\u00e4fer berichtet. Seit 2008 findet sich dieses Ph\u00e4nomen auch in Luxemburg. Diese Resistenz tritt momentan nur bei den Pyrethroiden auf und beruht auf einem verst\u00e4rkten Abbau des Insektizids im K\u00f6rper des Insekts. Seit zwei Jahren wird zus\u00e4tzlich aus Deutschland von ersten Wirksamkeitsverlusten der Pyrethroide gegen\u00fcber dem Kohlschotenr\u00fc\u00dfler und dem Rapserdfloh berichtet. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[237],"tags":[],"class_list":["post-3376","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pflanzenschutzstrategie-lwk"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p2ls4K-Ss","jetpack_likes_enabled":false,"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-28 03:46:46","action":"category-add","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3376","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3376"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3376\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3383,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3376\/revisions\/3383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3376"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3376"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}