{"id":2927,"date":"2013-09-06T13:45:00","date_gmt":"2013-09-06T11:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=2927"},"modified":"2013-09-13T13:48:13","modified_gmt":"2013-09-13T11:48:13","slug":"der-spate-karschnatz-ist-endlich-abgeschlossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=2927","title":{"rendered":"Der sp\u00e4te Karschnatz ist endlich abgeschlossen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Anfang September konnten die letzten Getreidefl\u00e4chen entlang der belgischen Grenze bei g\u00fcnstigen Bedingungen abgeerntet werden. Trotz des sp\u00e4ten Erntebeginns konnte man diesmal wirklich mit Geduld den richtigen Erntezeitpunkt abwarten, denn die optimalen Bedingungen mit kurzen Regenpausen blieben diesmal \u00fcber den langen Erntezeitraum erhalten. Auf diese Weise konnte die vorhandene Qualit\u00e4t bis zum Drusch erhalten werden. Und diese Qualit\u00e4t ist nun zum Teil besser als erwartet. Sah es im April und Mai noch nach einer schlechten Ernte aus, so konnte man sich diesmal vielerorts \u00fcber korrekte Ertr\u00e4ge und ordentliche Qualit\u00e4ten freuen. Nur der S\u00fcden des Landes ist nicht so gut weggekommen im ungew\u00f6hnlichen Jahr 2013. Am 19. September wird Landwirtschaftsminister Romain Schneider in den Merscher Anlagen von Versis und LSG zum diesj\u00e4hrigen Erntegespr\u00e4ch erwartet. Dann wird Bilanz gezogen zum aktuellen Erntejahr bei den Druschfr\u00fcchten, das zwar qualitativ und quantitativ korrekt ist, aber wegen der ung\u00fcnstigen Marktlage deutlich schlechtere Preise bringt als 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Versis ging in den letzten Tagen nur noch relativ wenig Ware ein. Entlang der belgischen Grenze wurden noch weiterhin letzte Getreidebest\u00e4nde abgeerntet. Die Qualit\u00e4t blieb auch in den letzten Tagen im gew\u00fcnschten Bereich. Man geht nun bei Versis davon aus, da\u00df man die angepeilte Erfassungsmenge von 80.000 Tonnen erreichen wird. So manche Partie liegt noch auf den H\u00f6fen und wird erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt abgeliefert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Brotweizen drosch besser als erwartet. Au\u00dfergew\u00f6hnlich gut schnitten die A-Sorten ab, aber auch die Ertr\u00e4ge bei den E-Sorten konnten sich sehen lassen. Jedenfalls ist klar, da\u00df die Versorgung mit \u201eL\u00ebtzebuerger Wees\u201c gesichert ist. Beim Proteingehalt, dies best\u00e4tigte sich auch im \u00d6sling, blieben die Werte ein wenig unter denen des Vorjahres. Aber die Eiwei\u00dfqualit\u00e4t ist durchweg \u00fcberzeugend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Luxemburger Saatbaugenossenschaft (LSG) sind die Winterungen weitgehend erfa\u00dft und aufbereitet worden. Am vergangenen Mittwoch fehlten noch wenige hundert Tonnen Ware. Diese sollen bis Anfang n\u00e4chster Woche nach und erfa\u00dft und aufbereitet werden. Der korrekte Ausputzgrad sorgte allgemein daf\u00fcr, da\u00df bei allen Arten vom \u201ebrutto\u201c noch gen\u00fcgend \u201enetto\u201c \u00fcbrigblieb. Die Saatgutproduktion ging diesmal \u2013 nicht zuletzt wegen des geringen Trocknungsbedarfs \u2013 z\u00fcgig vonstatten. Es gab nur wenige kleine Pannen, die den Betrieb jeweils nur einige Stunden aufhielten. Deshalb ist man bei der LSG zuversichtlich, da\u00df die Ware f\u00fcr die neue Aussaat trotz der um ca. zehn Tage versp\u00e4teten Ernte beizeiten ausgeliefert werden kann. Von allen Arten gebe es gen\u00fcgend Ware, wie LSG-Direktor Henri Noesen betont, jedoch seien einige Sorten bei Triticale und Gerste bereits ausverkauft. Von einem recht gro\u00dfen Teil der aufbereiteten Ware fehlen noch die Ettelbr\u00fccker Analysen. Bislang war die Qualit\u00e4t der Ware anst\u00e4ndig, die Hektolitergewichte in Ordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da mittlerweile massiv Ware abflie\u00dft, wird die auch diesmal nahe am Limit fahrende Saatgutstation entlastet. Bei der LSG spricht man von einer insgesamt gut durchschnittlichen Ernte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen der europaweit guten Versorgung mit neuerntiger Ware bleiben die Preise bei Getreide und Raps allgemein niedrig. Der absolute Tiefpunkt der Preise w\u00e4hrend der Druschzeit scheint zwar \u00fcberwunden zu sein. Aber mit einer nachhaltigen Aufw\u00e4rtsbewegung ist momentan nicht zu rechnen. So wird man damit rechnen m\u00fcssen, da\u00df man f\u00fcr die neue Ware etwa ein Viertel weniger erzielt als im Vorjahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang September konnten die letzten Getreidefl\u00e4chen entlang der belgischen Grenze bei g\u00fcnstigen Bedingungen abgeerntet werden. 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