{"id":2380,"date":"2013-07-05T16:13:12","date_gmt":"2013-07-05T14:13:12","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=2380"},"modified":"2013-08-30T14:34:05","modified_gmt":"2013-08-30T12:34:05","slug":"grenzuberschreitende-verwertung-von-betriebseigener-organik-auf-betriebseigenen-flachen-im-belgischen-grenzgebiet-05-07-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=2380","title":{"rendered":"Grenz\u00fcberschreitende Verwertung von betriebseigener Organik auf betriebseigenen Fl\u00e4chen im belgischen Grenzgebiet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 1.4em;\">Infolge des verh\u00e4ngten Einfuhrverbots von betriebseigener Organik (G\u00fclle und Mist) f\u00fcr ausl\u00e4ndische Betriebe seitens der wallonischen Regierung und infolge der versch\u00e4rften Vorgehensweise durch die belgischen Beh\u00f6rden in diesem Fr\u00fchjahr hat das Landwirtschaftsministerium im Mai Verhandlungen mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden in Namur aufgenommen zwecks L\u00f6sung dieses Problems.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende Juni wurde nun ein Abkommen zwischen der wallonischen und der luxemburgischen Regierung ausgearbeitet, welches die Bedingungen festlegt, unter denen die Einfuhr von betriebseigener produzierter Organik auf betriebseigenen wallonischen Fl\u00e4chen geschehen kann. Betroffen sind sowohl Eigentums- als auch Pachtfl\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Folgende Schritte m\u00fcssen nun beachtet werden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grundvoraussetzung ist die j\u00e4hrliche Erstellung eines <b>Fl\u00e4chenantrags <\/b>in der Wallonie. Aktuell unterliegen bereits 150 luxemburgische Betriebe dieser Bestimmung. Interessierte Betriebe ohne bisherige Erstellung eines Fl\u00e4chenantrags k\u00f6nnen sich unter folgender Adresse registrieren lassen und erhalten somit r\u00fcckwirkend f\u00fcr 2013 und anschlie\u00dfend j\u00e4hrlich einen Fl\u00e4chenantrag:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>DGARNE &#8211; D\u00e9partement des Aides &#8211; Direction des Surfaces agricoles<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>c\/o Mme Aberdeen Renkin, Chauss\u00e9e de Louvain, 14, 5000 Namur,<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>E-Mail: <\/i><a href=\"mailto:aberdeen.renkin@spw.wallonie.be\" target=\"_blank\"><i>aberdeen.renkin@spw.wallonie.be<\/i><\/a><i>,<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Tel.: 0032 81 649.679,<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Fax: 0032 81 649.500<\/i><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Viehhaltende Betriebe mit Fl\u00e4chenantrag in Belgien werden seitens des Einfuhrgebiets (Wallonie) pers\u00f6nlich angeschrieben und unterrichtet, da\u00df sie sich auf einer Liste mit potentiellen Betrieben mit grenz\u00fcberschreitender Verwertung befinden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Folgende Bedingungen m\u00fcssen nun zum Export von betriebseigener Organik auf wallonische Fl\u00e4chen anerkannt werden seitens des Landwirts:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Der Antragsteller erkl\u00e4rt sich damit einverstanden, da\u00df die betroffenen Verwaltungen notwendige Informationen \u00fcber den Viehbestand des Betriebes austauschen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Bei der Ausfuhr von betriebseigener Organik kommen nur solche Stoffe in Frage, welche auf dem Betrieb durch den jeweiligen Viehbestand produziert wurden, respektiv Biogasg\u00fclle aus einzelbetrieblichen Anlagen, welche ausschlie\u00dflich aus betriebseigener Organik inklusive Energiepflanzen besteht.<\/li>\n<li>Ausl\u00e4ndische Fl\u00e4chen k\u00f6nnen nur bis zu einer maximalen Entfernung von 25 km zur Landesgrenze angerechnet werden.<\/li>\n<li>Der Antragsteller verpflichtet sich dazu, die zur Verf\u00fcgung gestellten informatischen Modelle zu nutzen, um die Transportbewegungen vor dem Transport sowie der anschlie\u00dfenden Ausbringung einzutragen. Mit diesem Eintrag erh\u00e4lt der Landwirt ein Transportzertifikat, welches <b>obligatorisch <\/b>beim Transport der Organik im Ausland mitgef\u00fchrt werden mu\u00df. Nach der Ausbringung m\u00fcssen die Mengen zus\u00e4tzlich in dem informatischen Modell best\u00e4tigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Wichtig: <\/b>Potentiell interessierte Betriebe, welche bereits einen Fl\u00e4chenantrag in der Wallonie erstellt haben, brauchen nicht in Kontakt zu treten mit den Beh\u00f6rden, sondern werden demn\u00e4chst pers\u00f6nlich angeschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Viehhaltende Betriebe mit grenz\u00fcberschreitenden Betriebsfl\u00e4chen, welche sich nicht bereiterkl\u00e4ren, den Bedingungen des Abkommens Rechnung zu tragen, m\u00fcssen damit rechnen, da\u00df die ausl\u00e4ndischen Fl\u00e4chen k\u00fcnftig im zentralen Verwaltungs- und Kontrollsystem des Landwirtschaftsministeriums nicht mehr angerechnet werden und somit f\u00fcr die Berechnung der maximalen Dungeinheiten pro Fl\u00e4che nicht mehr in Betracht gezogen werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Sonderfall: Kollektive Biogasanlagen, sowie alle Biogasanlagen mit Verwertung von Abfallstoffen:<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teilhabende Betriebe an kollektiven Biogasanlagen sowie jegliche Anlagen, welche neben der betriebseigenen Organik genehmigte Abfallstoffe verwerten, m\u00fcssen zus\u00e4tzlich einmalig im Vorfeld ein sogenanntes <i>Certificat d\u2019utilisation<\/i> beim wallonischen Umweltministerium unter folgender Adresse beantragen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>DGARNE &#8211; Direction de la protection des Sols-DPS, Cellule autorisations<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>c\/o Mme Audrey Bourgeois, Avenue Prince de Li\u00e8ge, 15, B-5100 Jambes,<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>E-Mail: <\/i><a href=\"mailto:audrey.bourgeois@spw.wallonie.be\" target=\"_blank\"><i>audrey.bourgeois@spw.wallonie.be<\/i><\/a><i>, Tel.: 0032 81\/336.412, <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Fax: 0032 81\/336.522<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitgeteilt vom Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Weinbau und die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raumes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infolge des verh\u00e4ngten Einfuhrverbots von betriebseigener Organik (G\u00fclle und Mist) f\u00fcr ausl\u00e4ndische Betriebe seitens der wallonischen Regierung und infolge der versch\u00e4rften Vorgehensweise durch die belgischen Beh\u00f6rden in diesem Fr\u00fchjahr hat das Landwirtschaftsministerium im Mai Verhandlungen mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden in Namur aufgenommen zwecks L\u00f6sung dieses Problems. Ende Juni wurde nun ein Abkommen zwischen der wallonischen und der luxemburgischen Regierung ausgearbeitet, welches die Bedingungen festlegt, unter denen die Einfuhr von betriebseigener produzierter Organik auf betriebseigenen wallonischen Fl\u00e4chen geschehen kann. Betroffen sind sowohl Eigentums- als auch Pachtfl\u00e4chen. 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