{"id":201,"date":"2012-01-13T13:57:16","date_gmt":"2012-01-13T12:57:16","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=201"},"modified":"2013-09-02T11:49:49","modified_gmt":"2013-09-02T09:49:49","slug":"saf-neijooschtreff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=201","title":{"rendered":"SAF-Neijooschtreff"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am vorgestrigen Mittwoch fand im Agrocenter in Mersch der zur Tradition gewordene SAF-Neijooschtreff statt. Diesmal stand die fest im SAF-Kalender verankerte Veranstaltung im Zeichen des Risikomanagements im Ackerbau. Zu dieser Thematik sprach Toni Esch, Generalbevollm\u00e4chtigter der Vereinigten Hagel in Luxemburg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst jedoch w\u00fcnschte SAF-Pr\u00e4sidentin Apolline Hoffmann in ihrer einleitenden Ansprache allen Anwesenden ein gl\u00fcckliches neues Jahr bei bester Gesundheit. \u201eEs soll f\u00fcr uns alle ein Jahr mit neuen Herausforderungen und vielen interessanten Ideen werden\u201c, so die SAF-Pr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Apolline Hoffmann kam im Anschlu\u00df auf die extreme Witterung im vergangenen Jahr zu sprechen. Alle Betriebe seien mit der extremen Trockenheit geplagt gewesen. Sie erinnerte insbesondere an die Verluste im Gr\u00fcnland aufgrund der Fr\u00fchjahrstrockenheit. Dadurch ergab sich ein magerer erster Schnitt. Es folgte ein zu k\u00fchler Sommer und wiederum ein zu trockener Herbst, was wiederum dazu f\u00fchrte, da\u00df schon fr\u00fch viel Futter auf der Weide verf\u00fcttert werden mu\u00dfte. Im Extremfall sei in manchen Gegenden praktisch nichts gewachsen. Die SAF-Pr\u00e4sidentin machte in diesem Kontext deutlich, da\u00df das Thema Risikomanagement brandaktuell ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren thematisierte die Pr\u00e4sidentin die geplante Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik und betonte, da\u00df sich der Beruf f\u00fcr eine akzeptable Reform einsetzt, die auch wirklich praktisch umzusetzen ist. Weitere Auflagen d\u00fcrften nicht sein und es m\u00fc\u00dfte weiterhin Freude machen, in der Landwirtschaft zu arbeiten, so Apolline Hoffmann. Au\u00dferdem wies sie darauf hin, da\u00df die Sicherstellung der Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung das Hauptziel landwirtschaftlicher T\u00e4tigkeit bleiben m\u00fcsse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschlie\u00dfend machte die SAF-Pr\u00e4sidentin auf das Thema SAF-Aktivit\u00e4ten aufmerksam. Die urspr\u00fcnglich geplante Pekingreise mu\u00dfte mangels Anmeldungen abgesagt werden. Eine Gruppe von Mitgliedern der Bauernzentrale und des SAF wird dennoch vom 8. bis 14. April diese Reise unternehmen. Im Jahr 2012 organisiert der SAF noch andere Aktivit\u00e4ten, bei denen man sich eine gute Resonanz erhofft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00e4sident der Bauernzentrale, Marc Fisch, wies in seiner Ansprache darauf hin, da\u00df die Bauernzentrale nun regelm\u00e4\u00dfig gemeinsam mit dem SAF Veranstaltungen organisieren wird und sprach den Wunsch aus, da\u00df auch Nicht-SAF-Mitglieder k\u00fcnftig an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Er lobte die langj\u00e4hrige SAF-Sekret\u00e4rin Andr\u00e9e Maquil f\u00fcr ihr gro\u00dfes Engagement.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren wies er darauf hin, da\u00df das Thema Risikomanagement in den kommenden Jahren an Bedeutung zunehmen und die landwirtschaftliche Praxis vor allem auch im Zuge der Reform der GAP immer mehr damit konfrontiert wird. Von Seiten der Politik werde die Unterst\u00fctzung von betrieblicher Risikoabsicherung gegen\u00fcber Entsch\u00e4digungszahlungen bevorzugt. In n\u00e4chster Zeit werde es f\u00fcr den Beruf deshalb darum gehen, mit der Politik \u00fcber den Gegenstand von Risikoabsicherung und die Frage diesbez\u00fcglicher Konditionen zu diskutieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren kam Marc Fisch auf das geplante \u201eGreening\u201c zu sprechen. Angesichts der weltweiten Hungerprobleme (selbst Europa sei betroffen) staune man \u00fcber den Kommissionsansatz, EU-weit 5-7 Millionen ha Ackerland aus der Produktion nehmen zu wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00e4sident der Bauernzentrale machte deutlich, da\u00df die Landwirtschaft k\u00e4mpfen m\u00fcsse f\u00fcr eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung in der Agrarpolitik. U.a. seien f\u00fcr 2012 weitere Treffen mit Landwirtschaftsminister Schneider bez\u00fcglich der Agrarreform geplant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a title=\"SAF-Neijooschtreff im Zeichen des Risikomanagements\" href=\"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/saf-neijooschtreff-im-zeichen-des-risikomanagements\/\">Der Vortrag von Toni Esch zum Thema \u201eWas die Bl\u00fcte der Haselnu\u00df mit dem Wetter zu tun hat\u201c wird in der n\u00e4chsten Nummer beleuchtet<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vorgestrigen Mittwoch fand im Agrocenter in Mersch der zur Tradition gewordene SAF-Neijooschtreff statt. Diesmal stand die fest im SAF-Kalender verankerte Veranstaltung im Zeichen des Risikomanagements im Ackerbau. Zu dieser Thematik sprach Toni Esch, Generalbevollm\u00e4chtigter der Vereinigten Hagel in Luxemburg. 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