{"id":181,"date":"2012-01-27T13:40:02","date_gmt":"2012-01-27T12:40:02","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=181"},"modified":"2013-09-02T11:48:36","modified_gmt":"2013-09-02T09:48:36","slug":"bauerekalenner-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=181","title":{"rendered":"Bauerekalenner 2012"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/bauerekalenner-2012\/bauerekalenner2012\/\" rel=\"attachment wp-att-183\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-183\" title=\"bauerekalenner2012\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/bauerekalenner2012-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Der Bauerekalenner 2012, es handelt sich um die 64. Ausgabe, ist soeben erschienen. Er wird demn\u00e4chst an die Ortsdelegierten verteilt werden. F\u00fcr Nicht-Mitglieder ist er in einigen Buchhandlungen (siehe unten) und im Agrocenter erh\u00e4ltlich. Der neue Bauerekalenner wartet wie immer mit einer gro\u00dfen F\u00fclle von Beitr\u00e4gen auf, die die verschiedensten Themen rund um das Agrarwesen und den l\u00e4ndlichen Raum abdecken. Die Redaktion des Bauerekalenner bedankt sich an dieser Stelle bei allen Autoren f\u00fcr ihre interessanten Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Europ\u00e4ische und nationale Agrarpolitik im Fokus<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Leitartikel steht unter dem Leitthema \u201eWelche Agrarpolitik f\u00fcr morgen?\u201c. Aufgezeigt werden zun\u00e4chst die neuen Herausforderungen der Landwirtschaft durch den weltweit wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln und aufgrund der politischen Erwartungen bez\u00fcglich der Erzeugung \u201egr\u00fcner Energie\u201c und der Bek\u00e4mpfung des Klimawandels, ersteres auch unter der Pr\u00e4misse, da\u00df die landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che nur noch wenig ausgedehnt werden kann und durch den Klimawandel manche Regionen bez\u00fcglich Nahrungsmittelerzeugung unsicheren Zeiten entgegensehen. Mit Blick auf diese neuen Herausforderungen werden die Vorschl\u00e4ge zur Reform der Gemeinsamen europ\u00e4ischen Agrarpolitik einer kritischen Bewertung unterzogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr bei der Bauernzentrale geht es schwerpunktm\u00e4\u00dfig um nationale agrarpolitische Themen, vor allem um den 2. Agrargipfel vom November 2011. Bei diesem Gipfel werden von der Bauernzentrale nicht nur die enormen Trockensch\u00e4den aufgegriffen, sondern insbesondere auch die landwirtschaftlichen Bauten in der Gr\u00fcnzone, wo man vom Nachhaltigkeitsministerium konkrete Schritte in Richtung z\u00fcgigere Genehmigungen, Mitsprache seitens der landwirtschaftlichen Praxis und die Vermeidung \u00fcberbordender, nicht der Praxis gerecht werdender Auflagen verlangt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf nationaler Ebene ist die Bauernzentrale bei zahlreichen weiteren Themen aktiv gewesen, unter anderem in Sachen Jagdgesetz, Wasserpreis und insbesondere bei der Milchpolitik, dies angesichts des Auslaufens der Milchquotenregelung. Auch bez\u00fcglich der anstehenden GAP-Reform hat die Bauernzentrale Stellung bezogen und war zudem aktiv an der Aussprache bez\u00fcglich dieser Reform mit dem Berichterstatter im Europaparlament, Herrn Albert De\u00df, beteiligt.\u00a0Wie immer wird auch das Geschehen im Weinbau und im Gartenbau beleuchtet.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Nachhaltigkeit und Fortschritt \u2013 auf die Bewertung kommt es an<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachhaltigkeit ist heutzutage ein viel gebrauchtes Schlagwort, das fast in keinem politischen Statement fehlen darf. Doch was ist wirklich nachhaltig? Pol Gantenbein, der Generalsekret\u00e4r der Landwirtschaftskammer, geht dieser kniffligen Frage nach und stellt fest, da\u00df Nachhaltigkeit schwer zu umrei\u00dfen und noch schwerer zu messen ist \u2013 und allzuoft mi\u00dfbr\u00e4uchlich verwendet wird. Alle reden von Nachhaltigkeit, nur niemand \u201elebt sie\u201c. Dem \u201ekollektiven Egoismus\u201c von heute stellt Pol Gantenbein ein neues, noch zu entwickelndes gesellschaftliches Leitbild gegen\u00fcber, das eine wirkliche Nachhaltigkeit erst erm\u00f6glicht. Dieses impliziert nach seinen Worten ein gesundes Ma\u00df an uneigenn\u00fctzigem Denken und Handeln, um allen Menschen, nicht nur unseren eigenen kommenden Generationen zu erm\u00f6glichen, ihre Grundbed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Er mahnt diesbez\u00fcglich an, neben der bislang entweder rein \u00f6konomischen oder rein \u00f6kologischen Auslegung des Nachhaltigkeitsbegriffs eine soziale Komponente zuzugestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch auf die Frage \u201eWas ist Fortschritt?\u201c gibt es keine einfache Antwort. Marcel Oberweis legt in seinem Artikel dar, da\u00df das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kein geeigneter Fortschrittsindikator ist. Dem BIP als nach wir vor beliebtem Indikator bei internationalen Vergleichen stellt er das Wohlstands-BIP entgegen, das verschiedenste soziale und Umweltkriterien mit in die Berechnung einflie\u00dfen l\u00e4\u00dft. Marcel Oberweis vermi\u00dft die soziale Komponente beim heutigen Fortschrittsbegriff und fordert ein nachhaltiges und gerechtes Wachstum mit einem weitaus geringeren Ressourcenverbrauch als heute. Gebraucht werde ein neues Leitbild, welches das Wachstum und den gesellschaftlichen Fortschritt zusammenf\u00fchre, so der Autor.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Wetterhomepage und Leader-Jubil\u00e4um<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau sind sehr stark vom Wetter abh\u00e4ngig. Mit der neuen Wetterhomepage agrimeteo.lu, die von Fran\u00e7ois Kraus, Paul Lepesant und Robert Mannes vorgestellt wird, bietet die ASTA seit 2011 ein Instrumentarium an, das Aufschlu\u00df gibt \u00fcber die regionalen Wetterdaten und weitere Me\u00dfgr\u00f6\u00dfen wie die Bodentemperatur und was daraus abzuleiten ist. Prognosesysteme f\u00fcr wichtige Krankheiten im Wein- und Obstbau sind ebenfalls integriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2011 wurde hierzulande das 20-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um von Leader gefeiert. Fran\u00e7oise Bonert t\u00e4tigt in ihrem Artikel zun\u00e4chst einen R\u00fcckblick auf die vergangenen Leader-Perioden und skizziert, was in den 20 Jahren erreicht worden ist. Des weiteren kommt die f\u00fcr Leader zust\u00e4ndige Ministerialbeamtin auf die letztj\u00e4hrigen Feierlichkeiten zu sprechen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Neues aus Wein- und Gartenbau<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">2011 stand im Weinbau im Zeichen des 20j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Cr\u00e9mant de Luxembourg. Am 15.11.1991 durch gro\u00dfherzogliche Verordnung ins Leben gerufen, entpuppte sich der Cr\u00e9mant bald zu einem Erfolgsprodukt sondergleichen. Constant Infalt kommt in seinem diesbez\u00fcglichen Artikel darauf zu sprechen, da\u00df erst bestimmte Voraussetzungen an der Luxemburger Mosel erf\u00fcllt werden mu\u00dften, um bez\u00fcglich Qualit\u00e4t gen\u00fcgend ger\u00fcstet zu sein f\u00fcr die damals neuartige Produktion. Und der Anbau hat sich in den beiden letzten Jahrzehnten weiter ver\u00e4ndert zugunsten des Erfolgsprodukts Cr\u00e9mant de Luxembourg. Constant Infalt wagt abschlie\u00dfend die Prognose, da\u00df die Luxemburger Mosel zu einer echten Cr\u00e9mantregion wird, dies zum Vorteil f\u00fcr die heimischen Winzer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer ganz anderen Thematik, n\u00e4mlich den Sp\u00e4tfrostsch\u00e4den im Weinbau, widmet sich Dr. Daniel Molitor vom CRP Gabriel Lippmann. Er beschreibt darin genauestens die Situation im \u201eTurbofr\u00fchjahr\u201c 2011, das f\u00fcr eine sehr fr\u00fche Vegetationsentwicklung sorgte und zweimal zu Frostsch\u00e4den. W\u00e4hrend die Sch\u00e4den vom 13. April weniger gravierend waren, kam es am 4. und 5. Mai zu Sch\u00e4den auf gr\u00f6\u00dferen Fl\u00e4chen insbesondere in frostgef\u00e4hrdeten Lagen. Der Autor legt abschlie\u00dfend dar, da\u00df der Klimawandel f\u00fcr eine Reduzierung der Sp\u00e4tfrostgefahr sorgt und somit derartige Sch\u00e4den immer unwahrscheinlicher werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Robert Mannes stellt ein neues Versuchsprojekt am Weinbauinstitut vor, die \u00f6kologische Hubschrauberspritzung. Sowohl im Versuchsma\u00dfstab als auch in der Praxis soll getestet werden, ob nicht nur die \u00d6koweinbaufl\u00e4chen so behandelt werden k\u00f6nnen, sondern auch die anderen Fl\u00e4chen in Steillagen. Dies setzt voraus, da\u00df die Hauptkrankheiten Oidium und Peronospora sicher bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. Ein Praxisversuch der Wormeldinger Spritzgenossenschaft ist 2011 positiv verlaufen und soll fortgesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein besonderes Ereignis wurde 2011 dem heimischen Gartenbau zuteil. Die Gemeinschaft der europ\u00e4ischen Jungg\u00e4rtner traf sich zu ihrem 52. Kongre\u00df in Luxemburg und die heimische Jungg\u00e4rtnervereinigung hatte als Gastgeber die Ehre, den G\u00e4sten aus dem europ\u00e4ischen Ausland das Gro\u00dfherzogtum und seinen Gartenbau vorzustellen. Die Sekret\u00e4rin der Jungg\u00e4rtnervereinigung, Josiane Walentiny, beschreibt in ihrem Artikel ausf\u00fchrlich das bunte Programm zu diesem Kongre\u00df, dies unter dem Motto \u201eJung, lebendig und in voller Bl\u00fcte\u201c.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Tierzucht und Veterin\u00e4rwesen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">2011 wurde hierzulande 250 Jahre Veterin\u00e4rausbildung gefeiert. Dr. Albert Huberty, der ehemalige Direktor der Veterin\u00e4rinspektion, legt in seinem Artikel die Bedeutung des Veterin\u00e4rwesens f\u00fcr die Begleitung der Landwirtschaft dar. Er unterstreicht die Notwendigkeit einer nachhaltigen Tierproduktion und einer konsequenten Seuchenbek\u00e4mpfung. Der Autor macht zugleich deutlich, da\u00df die Landwirtschaft neue Herausforderungen zu meistern hat und die Veterin\u00e4re hierbei einen Beitrag leisten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um historische Nutztiere geht es im Beitrag von Henri Kugener. Der Autor kommt auf Maulesel und Maultiere zu sprechen, jene gen\u00fcgsamen Lastentr\u00e4ger, die fr\u00fcher hierzulande oftmals auch als Zugtiere dienten. Ende des 19. Jahrhunderts begann der Niedergang und im Zweiten Weltkrieg das Aus f\u00fcr diese Nutztierkreuzungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pol Schmoetten, Landespr\u00e4sident der heimischen Kleintierz\u00fcchtervereinigung USAL, widmet sich der Rasseh\u00fchnerzucht. Diese wurde schon immer auch unter \u00e4stetischen Gesichtspunkten betrieben, doch das Nutztier Huhn war bis Ende des 19. Jahrhunderts von geringerer Bedeutung. Dies \u00e4nderte sich mit dem Aufkommen leistungsf\u00e4higer Hybriden aus den USA, die eine wirtschaftlich rentable H\u00fchnerzucht erlaubten. Doch auch die Hobbyzucht erlebte einen Aufschwung durch die Einkreuzung von asiatischen Rassen in die bestehenden europ\u00e4ischen und amerikanischen Rassen, so da\u00df viele neue Rassen entstanden. Weitere Aspekte, die der Autor nennt, sind Art- bzw. Rassenerhaltung, der Aspekt der Sportzucht sowie der Freizeitaspekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die kleinsten Nutztiere geht es im Beitrag von Dr. John Weis. Der Pr\u00e4sident des Cli\u00e4rrwer Beievereins stellt das Projekt \u201eMateneen \u2013 Baueren a Beieleit\u201c vor. Seit drei Jahren besteht diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bauereninitiativ fir d\u2019Eislek an den Naturpark Our (BEO) im Norden Luxemburgs, die den Imkern eine gefahrlose Nutzung der ertragreichen Rapstracht erm\u00f6glicht und den Landwirten einen Mehrertrag beschert. Schlie\u00dflich wurde eine Honiggemeinschaft mit der BEO gegr\u00fcndet, die seitdem den Honig des Cli\u00e4rrwer Beievereins als \u201eOurdaller Hunneg\u201c erfolgreich vermarktet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch die gro\u00dfen Nutztiere bleiben nicht au\u00dfen vor. Josy Thill stellt die Fleischrinderrasse Aubrac, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut, in seinem Portrait vor. Des weiteren werden die Resultate aus dem heimischen Rinderzuchtgeschehen seit Oktober 2010 in einem eigenen Artikel zusammengefa\u00dft.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">CONVIS-Projekte und Pflanzenschutzthematik<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Romain Reding stellt die Aktivit\u00e4ten der CONVIS-Beratung vor. Dies sind zum einen praxisbezogene Projekte wie TEPagro und OptiGras, zum anderen Beteiligungen an nationalen und internationalen Forschungsprojekten (Optenerges, Luftbildauswertungen f\u00fcr verschiedene Zwecke, Vergleich bio und konventionell) sowie die Bereiche D\u00fcngeplanung, Fl\u00e4chenantr\u00e4ge, administrative Beratung, Futterberatung und Herdenmanagement, Wasserschutz, Versicherungen und Zertifizierungen nach QS- und QM-Standard.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unf\u00e4lle beim Pflanzenschutz \u2013 der ja bei weitem nicht nur im Agrarsektor, sondern u.a. auch in Kommunen und bei privaten Gartenliebhabern praktiziert wird \u2013 sind gl\u00fccklicherweise nicht mehr so h\u00e4ufig wie fr\u00fcher, aber diese Mittel stellen nach wie vor ein Gefahrenpotential dar, insbesondere f\u00fcr den Anwender. Um Risiken zu minimieren, ist es ratsam, sich an einschl\u00e4gige Empfehlungen zu halten. Dr. Marco Beyer und Dr. Michael Eikkermann legen in ihrem diesbez\u00fcglichen Beitrag dar, was alles vorbeugend getan werden kann, damit sich der Anwender vor den Risiken mit Pflanzenschutzmitteln sch\u00fctzen kann. Die Autoren thematisieren auch den Verbraucherschutz und erl\u00e4utern Fachbegriffe, die bei der toxikologischen Bewertung von Pflanzenschutzmitteln eine Rolle spielen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Forstwesen in Luxemburg<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWaldschutz: intelligente Nutzung statt Verwahrlosung\u201c, so der Titel des Beitrags der Vereinigung L\u00ebtzebuerger Privatb\u00ebsch. Diese ist seit Jahren bem\u00fcht, Kleinstwaldbesitzer zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Bewirtschaftung ihrer Fl\u00e4chen zu motivieren. In diesem Kontext macht sie auf die Wichtigkeit der Forstzertifizierung aufmerksam, die in Zukunft unerl\u00e4\u00dflich sein wird, um den Wald wirtschaftlich nutzen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem achtet man bei der PEFC-Zertifizierung auf eine nachhaltige Nutzung mit standortangepa\u00dften Mischwaldbest\u00e4nden. Der Wald soll letztlich durch Nutzung erhalten werden und seinen vielf\u00e4ltigen sozialen und \u00f6kologischen Funktionen gerecht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls um das Forstwesen geht es im Beitrag der Naturverwaltung. Die Direktion der Naturverwaltung legt darin umfassend dar, welche Ma\u00dfnahmen im Forstbereich gef\u00f6rdert werden und wie die diesbez\u00fcglichen Rahmenbedingungen aussehen. Dazu geh\u00f6rt auch der Wegebau.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Integrierte und Biolandwirtschaft<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marc Fiedler geht in seinem Artikel auf das FILL-Konzept einer nachhaltigen Landwirtschaft ein, das \u00f6konomische, \u00f6kologische und soziale Komponenten gleicherma\u00dfen integriert. Er konzentriert sich in seinen weiteren Ausf\u00fchrungen auf die \u00f6konomische Komponente, die einem landwirtschaftlichen Betrieb das wirtschaftliche \u00dcberleben erst erm\u00f6glicht. Diesbez\u00fcglich stellt er 14 \u00f6konomische Indikatoren mit Aussagekraft vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Institut f\u00fcr Biologische Landwirtschaft und Agrarkultur (IBLA) existiert seit 2007. Steffi Zimmer vom IBLA stellt die verschiedenen Aufgabengebiete vor, die Beratung, Forschung sowie Ausbildung und Kommunikation umfassen. Die Projekte in Sachen Versuchswesen und Forschung werden vorgestellt, ebenso die Demonstrationsbetriebe biologischer Landbau.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Betreuungs- und Lehrbauernh\u00f6fe<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Niederlanden und in Flandern sind sie weit verbreitet: die sog. Care- Farms. Dies sind Bauernh\u00f6fe, wo Menschen, die vor allem psychische oder andere schwerwiegende Probleme haben, leben und arbeiten k\u00f6nnen. In den Niederlanden und in Flandern werden die Schwerpunkte hierzu mitunter unterschiedlich gesetzt. Sinn und Zweck ist letztlich eine betreute Therapie durch regelm\u00e4\u00dfige Arbeit, dies im Rahmen der M\u00f6glichkeiten des Patienten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzulande gibt es zwar noch keine Care-Farm, aber es gibt Lehrbauernh\u00f6fe. Sch\u00fcler und Erwachsene erhalten hier einen Einblick in die Landwirtschaft und k\u00f6nnen so manche lehrreiche Stunde auf einem Bauernhof verbringen. Der Sekret\u00e4r der Vereinigung der Lehrbauernh\u00f6fe (Apfapl) stellt hierzu die neue Brosch\u00fcre in seinem Artikel vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zu vergessen die Beitr\u00e4ge des Service Activit\u00e9s F\u00e9minines, der L\u00ebtzebuerger Bauerejugend sowie der umfassende Artikel der langj\u00e4hrigen Pferdeautorin Lou Brandenburger zum heimischen Reitsport- und Pferdezuchtgeschehen im Jahr 2011.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bauerekalenner 2012, es handelt sich um die 64. Ausgabe, ist soeben erschienen. Er wird demn\u00e4chst an die Ortsdelegierten verteilt werden. F\u00fcr Nicht-Mitglieder ist er in einigen Buchhandlungen (siehe unten) und im Agrocenter erh\u00e4ltlich. Der neue Bauerekalenner wartet wie immer mit einer gro\u00dfen F\u00fclle von Beitr\u00e4gen auf, die die verschiedensten Themen rund um das Agrarwesen und den l\u00e4ndlichen Raum abdecken. 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