{"id":1695,"date":"2013-05-17T12:01:31","date_gmt":"2013-05-17T10:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1695"},"modified":"2013-08-30T15:22:53","modified_gmt":"2013-08-30T13:22:53","slug":"generalversammlung-der-vereinigung-vum-bauerenhaff-op-den-desch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1695","title":{"rendered":"Generalversammlung der Vereinigung \u201eVum Bauerenhaff op den D\u00ebsch\u201c"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"line-height: 1.4em;\">Zertifikate in Sachen Direktvermarktung feierlich \u00fcberreicht<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vereinigung \u201eVum Bauerenhaff op den D\u00ebsch\u201c, die seit 1996 besteht, hatte von Anfang an das Bestreben, die landwirtschaftlichen Direktvermarkter bekannter zu machen und setzte sich zudem auch auf politischer Ebene f\u00fcr deren Interessen ein. Hauptanliegen von 2005 bis 2011 war die von Br\u00fcssel geforderte Versch\u00e4rfung bei den Vorschriften f\u00fcr die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten auf dem eigenen Hof. Durch gro\u00dfes Engagement seitens der heimischen Direktvermarkter-Vereinigung gelang es, der hofeigenen Schlachtung und Fleischverarbeitung eine Zukunft zu geben. Die j\u00fcngst stattgefundene Weiterbildung, die von der Direktvermarktervereinigung gemeinsam mit der Veterin\u00e4rinspektion auch Nicht-Mitgliedern angeboten wurde, zielte darauf ab, den Praktikern die neue Reglementation auf eine verst\u00e4ndliche Art und Weise nahezubringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Betriebe vorstellen im Internet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch vergangener Woche fand in der Festscheune von Ed. Monen in Essingen die feierliche Zertifikat\u00fcberreichung zu der besagten Weiterbildung im Rahmen der Generalversammlung von \u201eVum Bauerenhaff op den D\u00ebsch\u201c statt. Pr\u00e4sidentin Marianne Pesch konnte neben den Mitgliedern und weiteren Direktvermarktern Landwirtschaftsminister Romain Schneider sowie den Direktor der Veterin\u00e4rinspektion, Dr. F\u00e9lix Wildschutz, begr\u00fc\u00dfen. Die Pr\u00e4sidentin erw\u00e4hnte, da\u00df die Sekret\u00e4rin Simone Brocker k\u00fcrzlich ihr Amt wegen Zeitmangel zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Sie warb f\u00fcr eine Mitgliedschaft in der Vereinigung und wies darauf hin, da\u00df auf der Internetseite <a href=\"http:\/\/www.bauerenhaff.lu\/\">www.bauerenhaff.lu<\/a> nach dem \u201eFacelifting\u201c nun die M\u00f6glichkeit besteht, s\u00e4mtliche Mitgliedsbetriebe und deren Aktivit\u00e4ten vorzustellen. Die Pr\u00e4sidentin rief des weiteren dazu auf, sich aktiv am FAE-Stand im Rahmen von <i>Sou schmaacht L\u00ebtzebuerg<\/i> zu beteiligen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kassiererin Martine Weydert trug den Kassenbericht vor. Wegen Extraausgaben f\u00fcr den Internetauftritt fiel diesmal ein Verlust an. Die Kassenrevisoren empfahlen die Annahme des Berichts und die Entlastung des Vorstands, was per Akklamation geschah.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hofschlachtungen auch weiterhin m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marianne Pesch kam im folgenden auf das gro\u00dfe Thema des Abends zu sprechen, die ge\u00e4nderten gesetzlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr Direktvermarkter. Sie holte hierzu weit aus und erinnerte an die Anfangszeiten der Vereinigung, wo bereits Kurse \u00fcber das Schlachten und die Thematik \u201ebien-\u00eatre animal\u201c erforderlich waren, um eine Genehmigung zu erhalten. Man habe sich nach den Vorgaben der Sant\u00e9 und der Veterin\u00e4rverwaltung auf dem Hof eingerichtet, dies auch mit Hilfe der F\u00f6rderung im Rahmen des \u201ePlan de d\u00e9veloppement rural\u201c (PDR). Sie machte diesbez\u00fcglich deutlich, da\u00df die hierf\u00fcr angedachte F\u00f6rderung auch k\u00fcnftig erforderlich ist. Die Investitionen, die n\u00f6tig sind, um allen Auflagen gerecht zu werden, seien hoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man habe sich einen Kundenstamm aufgebaut und mit dem Schlachten und Verschneiden von Fleisch einen Mehrwert auf die Ware erm\u00f6glicht, was man nicht mehr habe missen wollen. Mit den Br\u00fcsseler Reglementen 853\/2004 und 852\/2004 standen 2005 pl\u00f6tzlich deutliche Versch\u00e4rfungen der Bestimmungen f\u00fcr Hofschlachtungen und Fleischverarbeitung und -vermarktung ab 2006 im Raum, so dass die bisherige Ausnahmeregelung f\u00fcr die luxemburger Direktvermarktung keine G\u00fcltigkeit mehr hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pr\u00e4sidentin machte in ihren Ausf\u00fchrungen auf die Lobbyarbeit aufmerksam, die die Vereinigung \u201eVum Bauerenhaff op den D\u00ebsch\u201c in der Folgezeit leistete, um sich gegen das drohende Verbot zu wehren. Man wurde ab Oktober 2005 bei Landwirtschaftsminister Boden, der damaligen Staatssekret\u00e4rin Octavie Modert sowie bei der Veterin\u00e4rinspektion vorstellig. Gleichzeitig f\u00fchrte man Studienreisen nach Frankreich und Deutschland durch und informierte sich mit Hilfe der verschiedenen Landwirtschaftskammern in \u00d6sterreich und Italien, um Informationen dar\u00fcber zu sammeln, wie dort die EU-Reglemente ausgelegt werden.<b> <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach und nach sei man in der politischen Arbeit seinem Ziel n\u00e4hergekommen, so da\u00df eine Ab\u00e4nderung der gesetzlichen Bestimmungen ausgearbeitet werden konnte. 2009 lag dann das Reglementsprojekt vor, zu dem die Berufskammern ihre Stellungnahmen abgaben. Die Pr\u00e4sidentin lobte insbesondere die Unterst\u00fctzung durch Jhemp Schmitz von der Landwirtschaftskammer. Die Direktvermarkter-Vereinigung kam auch mit Mittelstandsministerin Fran\u00e7oise Hetto-Gaasch zusammen, um sie auf die Problematik hinzuweisen. Schlie\u00dflich kam es zu einer Zusammenkunft mit Landwirtschaftsminister Romain Schneider mit dem Ziel, auch mit den weniger wertvollen Fleischst\u00fccken einen Mehrwert schaffen zu k\u00f6nnen. Das abge\u00e4nderte Reglement trat schlie\u00dflich im November 2011 in Kraft. Die Pr\u00e4sidentin bedankte sich an dieser Stelle bei all denjenigen, die die landwirtschaftlichen Direktvermarkter in diesem Dossier unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>40 Weiterbildungsabsolventen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marianne Pesch erw\u00e4hnte schlie\u00dflich die besagte dreit\u00e4gige Weiterbildung. Den theoretischen Teil \u00fcbernahmen Dr. Losch und Dr. Brasseur von der Veterin\u00e4rverwaltung, den praktischen zwei deutsche Fachleute. Diese fand im M\u00e4rz und April statt und galt als Voraussetzung, um auch k\u00fcnftig Huftiere schlachten, verarbeiten und Fleisch sowie Fleischprodukte vermarkten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Landwirtschaftsminister richtete das Wort an die Direktvermarkter und sicherte ihnen auch f\u00fcr die Zukunft seine Unterst\u00fctzung zu. Anschlie\u00dfend \u00fcberreichte er die Zertifikate an die 40 Teilnehmer. Mit einem Ehrenwein fand die Feier einen w\u00fcrdigen Abschluss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zertifikate gingen (in alphabetischer Reihenfolge) an Guy Arend, Petange; Sylvie Barthelemy-Majerus, Everlange; Guy Baus, Meispelt; Fred Breser-Michels, Bourglinster; Frank Clemens-Schintgen, Lellig; Jean-Louis Colling-Von Roesgen, Colmar-Berg; Paul Faten, Bascharage; Roger Feipel-Splicks, Leudelange; Louise Frieseisen, Wahlhausen; Alex Froihofer, Beidweiler; Marc Hertges, Siebenaller; Georges Hild, Canach; Yves Hoffmann-Kops, Hunsdorf; Julien Holzmacher, Angelsberg; Camille Hoss, Dalheim; Jos Johanns, Assel; Bob Kaes, Brandenbourg; Marie-Anne Kaes-Wagener, Hoscheid-Dickt; Batty Kapgen, Steinsel; Lydie Kauffmann-Hall, Bous; Andy Kayser, Noertrange; Luc Koob, Mersch; Yolande Lanners-Noesser, Bastendorf; Gaby Larry-Weydert, Haller; Christian Mathieu, Derenbach; Guy Meyers, Windhof; Ren\u00e9 Mischel, Altrier; Ed Monen, Essingen; Florence Mootz, Leudelange; Eric Pesch, Crauthem; Pierre Renckens, Sassel; Tamara Schares, Medernach; Georges Sins-Pletschette, Heffingen; Aly Strasser, Holzem; Marco Stremler-Monteiro, Frisange; Ars\u00e8ne Streveler, Surr\u00e9; Christian Thill-Etgen, Oberfeulen; Gilbert Trausch, Tetange; Annemie Wewer-Rodenbour, Steinheim; Sandra Metzler, Surr\u00e9.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zertifikate in Sachen Direktvermarktung feierlich \u00fcberreicht Die Vereinigung \u201eVum Bauerenhaff op den D\u00ebsch\u201c, die seit 1996 besteht, hatte von Anfang an das Bestreben, die landwirtschaftlichen Direktvermarkter bekannter zu machen und setzte sich zudem auch auf politischer Ebene f\u00fcr deren Interessen ein. 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