{"id":1602,"date":"2013-03-15T16:27:04","date_gmt":"2013-03-15T15:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1602"},"modified":"2013-08-30T15:45:03","modified_gmt":"2013-08-30T13:45:03","slug":"gut-besuchter-limousin-treff-in-niederglabach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1602","title":{"rendered":"Gut besuchter Limousin-Treff in Niederglabach"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><i style=\"line-height: 1.4em;\">Am 8. M\u00e4rz fand der diesj\u00e4hrige Limousintreff, der allj\u00e4hrlich von der Vereinigung der Limousinz\u00fcchter (ELBL) veranstaltet wird, auf dem Betrieb von Pierre Diderrich-Steichen in Niederglabach statt. Vorgeschaltet war wie in den Vorjahren die ELBL-Generalversammlung. Die ELBL hatte SER-Direktor Pierre Treinen eingeladen, der \u00fcber die aktuelle Agrarpolitik und wirtschaftliche Aspekte der Mutterkuhhaltung referierte.\u00a0<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ansprache des Pr\u00e4sidenten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ELBL-Pr\u00e4sident Robert Duhr konnte eine gro\u00dfe Zahl von Z\u00fcchtern und Fleischrinderproduzenten auf dem Betrieb Diderrich-Steichen in Niederglabach begr\u00fc\u00dfen. Der Pr\u00e4sident kam eingangs auf die Verdienste des im vergangenen Jahr verstorbenen langj\u00e4hrigen Vorstandsmitglieds Marc Clemes zu sprechen. Mit Weitsicht und z\u00fcchterischem K\u00f6nnen habe er einen gro\u00dfen Beitrag zur heimischen Limousinzucht geleistet, betonte der Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Punkt waren die letztj\u00e4hrigen Feierlichkeiten anl\u00e4\u00dflich des 40j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Einf\u00fchrung der Limousinrasse. Vor allem auf der Foire agricole habe man sich im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs und einem internationalen Verkauf pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen. Der Pr\u00e4sident dankte abschlie\u00dfend insbesondere CONVIS f\u00fcr ihre diesbez\u00fcgliche Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Aktivit\u00e4ten der ELBL<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf die letztj\u00e4hrigen ELBL-Aktivit\u00e4ten sowie den Stand der Planungen f\u00fcr 2013 kam dann Sekret\u00e4r Guy Majerus zu sprechen. Die Aktivit\u00e4ten 2012 begannen mit der Jungviehausstellung, wo erstmals Hornlos-Zuchttiere pr\u00e4sentiert und das beste ausgezeichnet wurde. Bei den Verk\u00e4ufen wurden knapp 3.000 Euro im Durchschnitt erzielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Wettbewerb auf der FAE mit Beteiligung von belgischen, schweizerischen, franz\u00f6sischen und deutschen Z\u00fcchtern bezeichnete der Sekret\u00e4r als ausgezeichnet. Auch die erstmalige Eliteversteigerung in Zusammenarbeit mit CONVIS und KBS sei ein Erfolg gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Agrimax in Metz im Oktober habe man ebenfalls gut abgeschnitten. Guy Majerus erw\u00e4hnte diesbez\u00fcglich den k\u00fcrzlichen Besuch von els\u00e4ssischen Z\u00fcchtern, die in Metz auf die luxemburgische Zucht aufmerksam geworden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Erfolge fuhren heimische Z\u00fcchter bzw. Tiere aus heimischer Zucht u.a. beim Sommet de l\u2019Elevage in Cournon ein. Im November wurden einzelne Zuchttiere auf der Eurotier in Hannover gezeigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr 2013 k\u00fcndigte der Sekret\u00e4r eine zweite internationale Versteigerung auf der FAE an. Zudem ist die Teilnahme an der nationalen Veranstaltung der franz\u00f6sischen Limousinzucht in Nancy geplant, die Anfang September stattfinden wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschlie\u00dfend wies Guy Majerus auf den Umstand hin, da\u00df man k\u00fcnftig bestrebt sein mu\u00df, sehr gute Zuchttiere besser zu valorisieren. Nach wie vor wird im internationalen Vergleich relativ wenig f\u00fcr herausragende heimische Zuchttiere erl\u00f6st. Allgemein m\u00fcsse es in Zukunft darum gehen, professioneller zu vermarkten, so der Sekret\u00e4r.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Anschlu\u00df trug Nico Keup-Duhr die Bilanz vor, welche von Aufsichtsratspr\u00e4sident Paul Nothumb nicht weiter kommentiert wurde. Die Bilanz, welche einen vierstelligen Gewinn auswies, wurde von der Generalversammlung einstimmig angenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pr\u00e4sident Robert Duhr kam im folgenden auf den Tagesordnungspunkt Vorstandswahlen zu sprechen. Wahlen waren allerdings nicht erforderlich, da es f\u00fcr die beiden austretenden Mitglieder keine \u00fcbersch\u00fcssigen Kandidaturen gab. Neu im Komitee sind Claude Kieffer aus Roeser und Alain Majerus aus Mensdorf. Paul Wirtz hat sich nach 15 Jahren T\u00e4tigkeit in den F\u00fchrungsgremien, die ersten sieben Jahre im Aufsichtsrat, nun aus dem Vorstand zur\u00fcckgezogen. Robert Duhr k\u00fcndigte an, nach 17 Jahren an der Spitze des ELBL sein Amt zur Verf\u00fcgung zu stellen und \u201eeinem J\u00fcngeren Platz zu machen\u201c, wie er sich ausdr\u00fcckte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Gute Marktaussichten in der Rindfleischproduktion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgte ein Vortrag von SER-Direktor Pierre Treinen. Der SER-Direktor kam zun\u00e4chst auf verschiedene Aspekte der aktuell noch nicht abgeschlossenen GAP-Reform zu sprechen. In Sachen Greening hob er hervor, da\u00df die Debatten derzeit in die richtige Richtung laufen und sich viel Flexibilit\u00e4t abzeichne. So sei nicht mehr die Rede von verpflichtenden 7% Fl\u00e4che. Au\u00dferdem k\u00f6nnten die Agrarumweltma\u00dfnahmen ber\u00fccksichtigt werden. Auch bei der internen Konvergenz der Direktzahlungen sprach er davon, da\u00df es derzeit in Richtung Flexibilit\u00e4t geht. Des weiteren machte er deutlich, da\u00df man in Sachen Ausgleichszulage f\u00fcr benachteiligte Gebiete ein Dossier in Br\u00fcssel eingereicht hat. Hierzu m\u00fc\u00dften noch einige Parameter diskutiert werden. Beim hektarbezogenen Einkommen ist nach den Worten des SER-Direktors f\u00fcr die <i>Idemnit\u00e9 compensatoire<\/i> eine Obergrenze vorgesehen. In puncto Agrargesetz sagte er zudem, da\u00df der Rahmen inzwischen relativ weit feststeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pierre Treinen zeigte sich zuversichtlich, da\u00df die GAP-Reform noch zum Ende der irischen Ratspr\u00e4sidentschaft unter Dach und Fach gebracht werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Teil seines Vortrags beleuchtete der SER-Direktor die aktuellen betriebswirtschaftliche Situation im SER-Testbetriebsnetz. So pr\u00e4sentierte er den wichtigen wirtschaftlichen Indikator \u201eGewinnrate\u201c (Gewinn\/Umsatz) bei verschiedenen Betriebstypen und betonte, da\u00df die Mutterkuhhalter einen relativ geringen Durchschnitt aufweisen. Deshalb sei es sehr wichtig, die Kosten im Auge zu behalten, insbesondere auch die Fixkosten. Die Durchschnittswerte f\u00fcr die Gewinnrate betragen rund 13% bei einer Betriebsgr\u00f6\u00dfe von 50-100 ha und rund 17% bei mehr als 100 ha. Als n\u00e4chsten Punkt zeigte er die Entwicklung f\u00fcr das Ergebnis pro nAK auf. Er stellte heraus, da\u00df es bei der Mutterkuhhaltung dank Qualit\u00e4tsprogrammen und -labels von 2010-12 zu einem relativ gesicherten und konstanten Absatz kam, der zu einem Ergebnis von rund 20.000 bis 25.000 Euro pro nAK f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren machte Pierre Treinen auf einen heiklen Punkt aufmerksam, n\u00e4mlich die Jetons. Mit durchschnittlich rund 280 Euro pro ha LNF liegen die Mutterkuhhalter bei den Jetons mit am h\u00f6chsten und deshalb sind f\u00fcr die Mutterkuhhalter bei einer nationalen Konvergenz der Direktzahlungen Einbu\u00dfen zu bef\u00fcrchten. Extreme Schwankungen bei den Jetons von Betrieb zu Betrieb sollten in Zukunft vermieden werden, so der SER-Direktor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pierre Treinen kam schlie\u00dflich noch auf die Themen Vermarktung und Handelsbilanz zu sprechen. Luxemburg wandelte sich vor rund acht Jahren vom Nettoexporteur zum -importeur. Seit 2010 ist wieder eine gegenl\u00e4ufige Tendenz zu beobachten. Diesbez\u00fcglich machte er anhand einer Graphik deutlich, da\u00df die Preisdifferenz gegen\u00fcber Drittstaaten wie Argentinien vor vier Jahren noch wesentlich gr\u00f6\u00dfer war als heute. Der heimische Markt ist also f\u00fcr Drittlandsexporteure weitaus unattraktiver als damals. Beim Export in den arabischen Raum habe man wegen der Beschr\u00e4nkung auf Lebendvieh zudem Wettbewerbsvorteile gegen\u00fcber \u00fcberseeischen Konkurrenten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren machte der Direktor darauf aufmerksam, da\u00df die Marktpreise in der Tendenz voraussichtlich auf hohem Niveau fortbestehen werden. Vom Preisauftrieb h\u00e4tte man bei den weiblichen Tiere noch st\u00e4rker profitiert als bei den m\u00e4nnlichen. Die Marktaussichten f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre bezeichnete er als positiv. Erg\u00e4nzend sagte er hierzu, da\u00df Futtermittelautarkie zu h\u00f6heren Margen f\u00fchrt und die betriebswirtschaftliche Ausgangssituation noch weiter verbessert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der anschlie\u00dfenden Diskussion wurde u.a. das Thema Jetons aufgegriffen. Der SER-Direktor machte hierzu deutlich, da\u00df eine Art \u201eTunnell\u00f6sung\u201c vorgeschlagen wird. Am unteren Ende wird demzufolge eine Anhebung, am oberen Ende eine Kappung vorgesehen, die nominal st\u00e4rker ausf\u00e4llt, je h\u00f6her der Betrag ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ELBL-Vizepr\u00e4sident Marc Wagner bedankte sich in seinem Schlu\u00dfwort beim Pr\u00e4sidenten sowie bei Paul Wirtz f\u00fcr ihren gro\u00dfen Einsatz f\u00fcr den ELBL. Beim Essen anl\u00e4\u00dflich des Abschlusses von \u201e40 Jahre Limousin\u201c werde man die Verdienste der beiden noch einmal w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren sprach der Vizepr\u00e4sident Punkte an, die jeder Betriebsleiter selber positiv beeinflussen kann. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel die Genetik, die Fruchtbarkeit, die Vermarktung, die Tiergesundheit und bei den Investitionen die Beschr\u00e4nkung auf das unbedingt Notwendige. Im Kontext mit der GAP-Reform bleibe zu hoffen, da\u00df man nicht zu sehr in Richtung Extensivierung gehen werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Betrieb Diderrich-Steichen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgte der Limousin-Treff im neuen Stall des Betriebs Diderrich-Steichen. Pierre Diderrich stellte seinen Zucht- und Produktionsbetrieb kurz vor. Er verf\u00fcgt \u00fcber ca. 120 Mutterk\u00fche mit eigener Nachzucht. Der Betrieb ist am Cactus-Programm beteiligt, vermarktet auch \u00fcber PDT L\u00ebtzebuerger R\u00ebndfleesch und widmet sich zudem der Zucht. Die Tiere sind auf zwei St\u00e4lle aufgeteilt. Im unteren Stall wird haupts\u00e4chlich Mast betrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pierre Diderrich machte deutlich, da\u00df sich das Bauen lange hinzog. Von den ersten baulichen Ideen 2006 bis zur Belegung der St\u00e4lle im Fr\u00fchjahr 2012 vergingen sechs Jahre. Er wies darauf hin, da\u00df die Tiergesundheit in den neuen Stallungen merklich besser ist als zuvor, insbesondere bei den K\u00e4lbern, wo Grippe quasi kein Thema mehr ist. Zudem wies er auf arbeitswirtschaftliche Vorteile hin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem ersehnten Rundgang durch den Mutterkuhstall gab CONVIS-Zuchtleiter Gerry Ernst noch einige allgemeine Erl\u00e4uterungen zu aktuellen Entwicklungen in der Limousinzucht. Er betonte, da\u00df die Vereinfachung der Haltung angesichts der gr\u00f6\u00dfer werdenden Strukturen immer wichtiger wird. Als die beiden wichtigsten Selektionskriterien hob er diesbez\u00fcglich die Leichtkalbigkeit und das Temperament hervor. Das Kriterium Leichtkalbigkeit sei in der j\u00fcngsten Vergangenheit leicht verlorengegangen in der Zucht und solle nun wieder st\u00e4rker kontrolliert werden. Nicht nur in der Zucht, sondern auch beim Produktions-Management m\u00fcsse auf dieses Kriterium st\u00e4rker geachtet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 2011 werde das Temperament hierzulande bewertet und dies werde k\u00fcnftig in die Zuchtwerte eingehen. G\u00fcnstige Werte gingen in der Regel einher mit einer besseren Leistung, die bis zu 20% h\u00f6her sein k\u00f6nne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als weiteren Punkt sprach er die Hornloszucht an. Erste Durchbr\u00fcche bei der Zucht von Hornlos-Stieren hoher Qualit\u00e4t seien geschafft. Nun st\u00fcnden rund sechs Besamungsbullen mit anst\u00e4ndigen Zuchtwerten zur Verf\u00fcgung. Die Hornloszucht sei ein Schritt, der gegangen werden sollte bzw. m\u00fcsse. Man sollte aber bei der Hornloszucht derzeit noch vorsichtig sein, da auch noch viele schlechte Zuchttiere auf dem Markt seien, merkte er hierzu abschlie\u00dfend an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich kam der Zuchtleiter von CONVIS auf die seit dem letzten Jahr betriebene genomische Selektion zu sprechen und betonte, da\u00df diese weitergef\u00fchrt werde. Hierbei werden von den Zuchtk\u00e4lbern Gewebeproben genommen und analysiert, so da\u00df man schon wenige Wochen nach der Geburt sichere Hinweise auf die Zuchteignung erhalten kann. Die ersten Zahlen, die hierzulande gewonnen wurden, h\u00e4tten sich bei den Zuchtwerten auch tats\u00e4chlich best\u00e4tigt, au\u00dfer bei der Leichtkalbigkeit. Gerry Ernst wies hier auf den Umstand hin, da\u00df das Wiegen des neugeborenen Kalbs auf der Weide oft illusorisch ist und deshalb nun eine praxistaugliche Alternative entwickelt werden soll. Diese w\u00fcrde darin bestehen, den Brust- oder R\u00f6hrbeinumfang mit einem eigens f\u00fcr die Rasse geeichten Band zu bestimmen, wo man das Gewicht (bzw. dessen Sch\u00e4tzung) direkt ablesen k\u00f6nne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Rundgang durch den Stall gab Gerry Ernst Erl\u00e4uterungen zur Zucht im Betrieb von Pierre Diderrich. Der Betrieb ist in der Zucht recht breit aufgestellt. Die meisten der eigenen, teilweise in Gemeinschaftsbesitz befindlichen Zuchtbullen sind in Lanaud gepr\u00fcft worden. Erg\u00e4nzt wird die eigene genetische Basis durch Besamungen mit gew\u00fcnschten Vererbern wie Ramses, Roussilliou, Cesar, Star und dem Hornlos-Stier Matteo. Insbesondere vom Vererber Star soll mehr Blut in den Bestand gebracht werden. Neue Stiere und die selbst gez\u00fcchteten Stiere werden jeweils genomisch gepr\u00fcft, um rasch Aufschlu\u00df \u00fcber ihre Zuchteignung zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von den eigenen Vererbern ragt besonders Depaz (im Gemeinschaftsbesitz mit den Betrieben Hilgert und Biren) heraus. Bei den Zuchtkriterien Abkalbung z\u00e4hlt er zu den 10% besten der Rasse, bei Milch und Rahmen zu den 5% besten und beim Wachstum sogar zu den 1% besten. Diese Kombination ist \u00e4u\u00dferst selten, da Wachstum und Milch eigentlich negativ korrelieren (d.h. wenn man das eine verbessert, verschlechtert sich tendentiell das andere Kriterium).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Zuchtk\u00fchen ist es die BN-Tochter Fameuse mit dem Gesamtzuchtwert 119, die laut Pierre Diderrich zu den f\u00fcnf h\u00f6chstbewerteten K\u00fchen im Land geh\u00f6rt. Der als brauchbar eingestufte Hornlos-Stier Matteo wird zwar in der KB eingesetzt; die Hornloszucht steckt im Betrieb aber noch in den Kinderschuhen. <i>(Weitere Informationen zum Betrieb unter www.diderrich.lu.)<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 8. M\u00e4rz fand der diesj\u00e4hrige Limousintreff, der allj\u00e4hrlich von der Vereinigung der Limousinz\u00fcchter (ELBL) veranstaltet wird, auf dem Betrieb von Pierre Diderrich-Steichen in Niederglabach statt. Vorgeschaltet war wie in den Vorjahren die ELBL-Generalversammlung. Die ELBL hatte SER-Direktor Pierre Treinen eingeladen, der \u00fcber die aktuelle Agrarpolitik und wirtschaftliche Aspekte der Mutterkuhhaltung referierte.\u00a0 Ansprache des Pr\u00e4sidenten ELBL-Pr\u00e4sident Robert Duhr konnte eine gro\u00dfe Zahl von Z\u00fcchtern und Fleischrinderproduzenten auf dem Betrieb Diderrich-Steichen in Niederglabach begr\u00fc\u00dfen. 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