{"id":1565,"date":"2013-02-08T14:14:44","date_gmt":"2013-02-08T13:14:44","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1565"},"modified":"2013-08-30T15:49:20","modified_gmt":"2013-08-30T13:49:20","slug":"maisanbau-litt-unter-der-witterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1565","title":{"rendered":"Maisanbau litt unter der Witterung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: 1.5em; font-weight: bold; line-height: 1.2em;\">Sorten-Informationsversammlung in Beringen beleuchtete die letztj\u00e4hrigen Versuche<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Donnerstag vergangener Woche, dem 31. Januar, fand in Beringen, in der Festscheune \u201eA Guddesch\u201c, die Sorten-Informationsversammlung zu Sommerkulturen statt. Neben Getreide und Silomais standen auch die heimischen K\u00f6rnerleguminosen und Soja auf dem Programm. Eingeladen hatte die Luxemburger Saatbaugenossenschaft (LSG).<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Silomais und Energiepflanzen<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Anfang machte Marc Weyland von der ASTA, der \u00fcber die Maissorten- bzw. die Energiemaisversuche referierte. Marc Weyland sprach vom schwierigsten Maisjahr, das er je erlebt habe. Wegen der Witterung sei es zuerst kaum m\u00f6glich gewesen zu s\u00e4en, sp\u00e4ter dann sei aus denselben Gr\u00fcnden der Pflanzenschutz ganz schwierig gewesen. Im Ergebnis bedeutete dies ganz unterschiedliche Saatzeitpunkte und Entwicklungsbedingungen je nach Standort. Im Gutland gab es vier Versuchsstandorte (Nagem, Kehlen, Useldange und Pletscheterhof), im \u00d6sling zwei (Marnach, Crendal). Die Standorte Nagem und Crendal waren von mangelnder Silierreife betroffen. Trotz der teilweise schwierigen Bedingungen wurden im Durchschnitt 172 dt\/TM pro ha geerntet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Leiter der ASTA-Pflanzenbauabteilung stellte die 2012er sowie die dreij\u00e4hrigen Resultate vor und ging dabei insbesondere auf die Qualit\u00e4tsparameter ein. Bei den besonders fr\u00fchen Sorten (RZ 190-210) machte Marc Weyland auf die Empfehlungen f\u00fcr die \u00d6sling-H\u00f6henlagen aufmerksam: Coryphee, Paddy, Beethoven und Maxxwell erreichen bei rauherem Klima in der Regel die geforderte Qualit\u00e4t, um den Mais sicher einsilieren zu k\u00f6nnen. Im Gutland sind in diesem Segment Beethoven, NK Jasmin und NK Bull die geeigneten und empfohlenen Sorten. Beethoven hatte diesmal ertraglich die Nase vorn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im mittelfr\u00fchen Bereich (RZ 220-230) lag SY Unitop letztes Jahr mit einem Relativwert von 115,0 ertraglich vorne. Im dreij\u00e4hrigen Mittel ist sie ebenfalls Spitzensorte beim Ertrag. Diese Sorte mit der Reifezahl 230 wurde neu ins Empfehlungssortiment aufgenommen, ebenso die zweitst\u00e4rkste Sorte Millesim sowie DKC 3301 (beide RZ 230).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im mittelsp\u00e4ten Sortiment (RZ 240-250) gibt es weniger Neuerungen. Die zweitst\u00e4rkste 240er Sorte Hendrixx, die 2012 mit 112,9 ertraglich nicht mehr weit von der Spitzensorte Cyclixx entfernt war und ihre starke Leistung auch im dreij\u00e4hrigen Vergleich best\u00e4tigte, wurde neu in die Sortenliste aufgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des weiteren warnte der ASTA-Pflanzenbauexperte abermals vor einem nicht standortgerechten Silomaisanbau im \u00d6sling. Er machte deutlich, da\u00df die letztj\u00e4hrigen Entwicklungsunterschiede auf den beiden \u00d6sling-Standorten nicht auf unterschiedliche Saatzeitpunkte zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern standortbedingt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Empfohlen werden f\u00fcr das \u00d6sling sehr fr\u00fche Sorten mit den Mindestkriterien 28% TS-Gehalt und je 50% beim TS-Gehalt Kolben und beim Kolbenanteil. 2012 wurde in Marnach ein TS-Gehalt von 34,4%, in Crendal jedoch nur von 23,8% erzielt. Im dreij\u00e4hrigen Durchschnitt ergab sich im \u00d6sling ein TS-Ertrag von 142,6 dt\/ha.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als n\u00e4chstes referierte Marc Weyland kurz \u00fcber die Energiemaisversuche. Die Ertr\u00e4ge werden sowohl in Kubikmeter Methan (cbm CH<sub>4<\/sub>) pro t TM als auch in cbm CH<sub>4<\/sub> pro ha ermittelt. Der Referent lobte das CRP Gabriel Lippmann f\u00fcr die schnelle Ermittlung des Methanertragspotentials. Fr\u00fcher seien die Analysen weitaus zeitaufwendiger gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Methanpotential ergab sich bei den Vergleichssorten ein Durchschnitt von 395 cbm CH<sub>4<\/sub>\/t TM sowie 7.404 cbm CH<sub>4<\/sub> pro ha. 2012 wurden Topwerte von 114,1 (CSM9561), 113,6 (DKC3523) und 111,3 (P9027) erzielt, was umgerechnet Potentiale von weit \u00fcber 8.000 cbm CH<sub>4<\/sub> pro ha bedeutet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nationale Sortenversuche und Everlinger Getreideversuche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Serge Heuschling trug im folgenden die Resultate bei den nationalen Sortenversuchen vor. Versuchsstandorte waren diesmal Bettendorf (alle Kulturen), Derenbach und Huldange (Sommergerste) sowie Tarchamps und Wahlhausen (Sommerhafer). SG und SH waren in Bettendorf wegen eines Unwetters und fr\u00fchem Lager nicht auszuwerten, so da\u00df hierf\u00fcr nur die \u00d6sling-Standorte verblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Sommerhafer dominierte 2012 Dominik mit einem Relativertrag von 110. Im Durchschnitt ergaben sich auf den beiden Standorten 64,3 dt\/ha. Auf der Sortenliste wurde keine \u00c4nderung vorgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Sommergerste wurde das Sortiment eingeschr\u00e4nkt: Von den Sorten Grace, Orthega und Anakin konnte kein Saatgut geliefert werden. Die Z\u00fcchter von Orthega und Anakin zogen zudem mittlerweile ihre Sorten zur\u00fcck. Der ertragliche Topwert mit 134 (3j\u00e4hrig 114) wurde von Traveler erzielt. Leider wird diese Sorte vom Z\u00fcchter voraussichtlich aus dem Programm genommen. Ins Empfehlungssortiment werden die Futtersorte Espinosa, die laut Serge Heuschling auch auf nassen Standorten zurechtkommt, sowie die brauf\u00e4hige Shandy aufgenommen. Von der Liste gestrichen wurden Anakin, Orthega und Sebastian.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Sommertriticale bleibt das Empfehlungssortiment mit Logo und Dublet erhalten. Gepr\u00fcft wurde nur in Bettendorf mit einem Durchschnittsertrag von 56,3 dt\/ha.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sommerweizen wurde ebenfalls nur in Bettendorf gepr\u00fcft mit einem Durchschnittsertrag von 62,6 dt\/ha und einem Durchschnitts-HLG von 77,2 kg. Die E-Sorte KWS Scirocco wurde neu ins Empfehlungssortiment aufgenommen, w\u00e4hrend KWS Taifun (ebenfalls E-Weizen) gestrichen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den Getreideversuchen kam Serge Heuschling noch auf die Leguminosenarten Erbsen und Soja zu sprechen. Bei den Erbsen ergab sich 2012 ein Durchschnittsertrag von 43,8 dt\/ha. Es wurde im dreij\u00e4hrigen Vergleich ein Topwert von 122 f\u00fcr Navarro erzielt. Diese Sorte wurde neu ins Empfehlungssortiment aufgenommen, w\u00e4hrend Hardy gestrichen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den seit 2011 durchgef\u00fchrten Soja-Sortenversuchen wurden im Durchschnitt 20 dt\/ha geerntet, 9 dt\/ha weniger als 2011. Allerdings wurden viele Sorten nicht reif. Sieben Sorten blieben gr\u00fcn und lagerten, w\u00e4hrend bei anderen Sorten nur die Zeit von der Aussaat am 11.5. bis zur Ernte am 11.10. nicht ausreichte f\u00fcr die Abreife der Bohnen, die zu feucht blieben. Diesbez\u00fcglich ist die zweitst\u00e4rkste Sorte Gallec hervorzuheben, die trotz der relativ hohen Ertragsleistung nur auf 19% Feuchte kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Sojaversuche der Ekologesch Landwirtschaftsberodung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im nachfolgenden Vortrag von Katharina David (Ekologesch Landwirtschaftsberodung von JB&amp;JW und Oekofonds) ging es ebenfalls um Sojaversuche, allerdings in einem anderen Kontext. Im Vordergrund stand die Frage, ob hierzulande angebautes Soja als GPS silierf\u00e4hig ist, dar\u00fcber hinaus, ob es Reinsilagen oder Mischsilagen sein sollten. Als Probleme im letztj\u00e4hrigen Sojaanbau nannte die Beraterin sp\u00e4te Aussaat, Verschl\u00e4mmung, Schneckenfra\u00df, hoher Unkrautdruck und eventuelle Spritzsch\u00e4den.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geerntet wurden schlie\u00dflich 60-120 dt TM\/ha, wobei die Sorte Merlin mit Abstand am besten war. F\u00fcr diese Sorte ergab sich ein Rohproteinertrag von 20 dt\/ha.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In puncto Siliereignung ergab sich folgendes: Reinsilagen bildeten Schimmel, w\u00e4hrend sich Mischsilagen mit Gras wie gew\u00fcnscht entwickelten. Die Beraterin machte deutlich, da\u00df bei Soja nur die unteren Reifegruppen (00 bzw. 000) in Frage kommen und das Protein stets sp\u00e4t gebildet wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, da\u00df bei Soja-GPS auf eine thermische Behandlung, wie sie bei den gedroschenen Bohnen notwendig ist, verzichtet werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Versuche mit Depotd\u00fcngung in Everlange<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anschlie\u00dfend stellte Guy Mirgain die Versuche mit Vorrats-N-D\u00fcngung in Everlingen vor. Der LTA-Professor machte eingangs auf die suboptimale Ausgangslage im letzten Jahr aufmerksam: \u201eDer Krankheitsdruck war enorm und die Krankheiten haben die Auswertung erschwert.\u201c Verglichen wurden die Varianten Cultan, AHL und SSA konventionell. Futtergerste (Sorten Simba, Flavour) wurde mit 110 N (= kg N\/ha) ged\u00fcngt, Braugerste (Sorten Milfort, Sebastian, Tocada) mit 60 N. Neben den D\u00fcngungsvarianten wurde noch die Rentabili\u00e4t einer Fungizidma\u00dfnahme untersucht. Unter den extrem nassen Bedingungen ergaben sich durchschnittliche 9,8% Protein bei einem Ertrag von rund 60 dt\/ha.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Cultanvariante brachte einen Ertragsvorteil von 9% gegen\u00fcber den beiden anderen Varianten, die sich ertraglich nur um 0,5 dt\/ha voneinander unterschieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fungizidma\u00dfnahme bewirkte eine Ertragssteigerung von 7,5% und eine Steigerung des Vollgerstenanteils um 3%. Die Vorteile waren bei der Cultanvariante weitaus weniger ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sommerweizen wurde mit 120 N ged\u00fcngt, bei AHL jedoch nicht als einmaliges Depot, sondern in zwei Gaben. Der Durchschnittsertrag war mit 43,4 dt\/ha schlechter als erwartet, der Proteingehalt erreichte 12,8%. Die Variante Cultan war sowohl beim Ertrag (plus 12% gegen\u00fcber AHL und SSA) als auch beim Eiwei\u00dfgehalt (plus 0,3% gegen\u00fcber dem Durchschnitt) besser. Guy Mirgain empfahl, auch bei Depotd\u00fcngung eine \u00c4hrengabe einzuplanen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Vergleich der Varianten mit oder ohne Fungizid ergab sich folgendes: die Fungizidgabe steigerte den Ertrag um 15,4%, das Hektolitergewicht um 5% und das Tausendkorngewicht um 4%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den entsprechenden Versuchen mit Sommertriticale ergab sich ein Durchschnittsertrag von 52,7 dt\/ha und ein HLG von 64 kg. Der Ertragsvorteil der Cultan-Variante gegen\u00fcber den anderen Varianten betr\u00e4gt 7%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Sommerhafer, der mit 60 dt\/ha diesmal gut drosch, war der entsprechende Ertragsvorteil mit 5% ebenfalls beachtlich. Das Hektolitergewicht war schwach.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Legolux und Everlinger Leguminosenversuche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die IBLA-Mitarbeiterin Steffi Zimmer gab einen kurzen Einblick in das Projekt Legolux. Hierbei werden verschiedene K\u00f6rnerleguminosen auf ihre Anbauw\u00fcrdigkeit und ihre Eignung als Futtermittel getestet, dabei auch Daten zu Morphologie, N\u00e4hrstoffen, antinutritiven Inhaltsstoffen und Vorfruchtwert erfa\u00dft. 2012 sei ein Ackerbohnenjahr gewesen, erw\u00e4hnte Steffi Zimmer. Die Sommerackerbohnen droschen mit mehr als 50 dt\/ha sehr gut. Bei den Sommererbsen waren es rund 40 dt\/ha, bei der Blauen Lupine 30 dt\/ha. Schlu\u00dflicht war Soja mit rund 15 dt\/ha.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jo\u00e9 Vrehen von der Bauernzentrale beleuchtete nachfolgend die Everlinger Versuche mit K\u00f6rnerleguminosen. Die Erbsen (Sorten Nette, Santana und Jetset) wurden am 23. M\u00e4rz ges\u00e4t. Der Auflauf war sehr gleichm\u00e4\u00dfig. Im Juni erfolgte eine Fungizidspritzung gegen Botrytis. Geerntet wurde am 10. August. Die Ertr\u00e4ge waren hoch; im Durchschnitt wurden 46,3 dt\/ha bei 25,2% Protein geerntet. Spitzensorte war Nette mit einem Ertrag von 56,3 dt\/ha. Im Versuch wurde ausschlie\u00dflich die Saatst\u00e4rke variiert (80, 100 K.\/qm).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ackerbohnen (Sorte Espresso) wurden ebenfalls am 23. M\u00e4rz ges\u00e4t. Die Ernte erfolgte erst am 4. September. Der Durchschnittsertrag betrug 56,1 dt\/ha, der Eiwei\u00dfgehalt 28,8%. Variiert wurden im Versuch Saatst\u00e4rke (50, 63 K.\/qm) und Fungizideinsatz (0F, 1F). Durch einen einmaligen Fungizideinsatz konnte kaum ein Mehrertrag erzielt werden, bei geringerer Saatst\u00e4rke war es in einem Fall sogar umgekehrt. Bei den Ackerbohnen ergab sich mit 1.330 kg pro ha ein weitaus h\u00f6herer Eiwei\u00dfertrag als bei den Erbsen, die nur auf 920 kg pro ha kamen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bienenschutz im Raps<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Notwendigkeit des Bienenschutzes im Raps referierte Michael Eickermann vom CRP G. Lippmann. Dr. Eickermann machte eingangs auf die vielf\u00e4ltigen Ursachen f\u00fcr den starken R\u00fcckgang der Zahl der Bienenv\u00f6lker aufmerksam. Von knapp 8.000 im Jahr 2.000 ging die Zahl auf 3.800 V\u00f6lker zur\u00fcck. Eine der Ursachen ist die Bienengesundheit, denn auch hierzulande gibt es das Ph\u00e4nomen Bienensterben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im folgenden verdeutlichte der Redner die Vorteile der Bienenbest\u00e4ubung: schnellere Schotenentwicklung, gleichm\u00e4\u00dfigere Abreife und mehr K\u00f6rner pro Schote. Bei weniger als zwei V\u00f6lkern pro ha Raps droht Mangelbest\u00e4ubung. Dies ist mittlerweile in vielen Kantonen so und dort ist laut Dr. Eickermann mit einem \u201eentgangenen Mehrertrag\u201c von 10,4% zu rechnen. In seiner \u00dcberschlagsrechnung kam der Referent zu dem Schlu\u00df, da\u00df der Landwirtschaft hierdurch 18.550 dt Raps pro Jahr entgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinen weiteren Ausf\u00fchrungen in Sachen Neonikotinoide und Sch\u00e4dlinge (siehe hierzu den Artikel auf Seite 6) empfahl er integrierte ackerbauliche Ma\u00dfnahmen, um die Sch\u00e4dlingspopulationen langfristig unter die wirtschaftliche Schadensschwelle zu dr\u00fccken. Besonders wichtig ist hierbei die konsequente Eliminierung von Ausfallraps.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Abschlu\u00df des abendf\u00fcllenden Programms bestritt ASTA-Direktor L\u00e9on Wietor. Der ASTA-Direktor machte u.a. darauf aufmerksam, da\u00df verschiedene umweltschonende Techniken ab 2014 in spezifischen Programmen gef\u00f6rdert werden. Er warb des weiteren f\u00fcr das Internetportal agrimeteo.lu f\u00fcr Vorhersagen und Warndienste. In Zukunft sollen zudem Temperatursummen gemessen werden, um die Gr\u00fcnlandentwicklung verfolgen zu k\u00f6nnen. Eventuell werde es k\u00fcnftig dazu kommen, da\u00df die Erlaubnis zur G\u00fclleausbringung sich terminlich hieran orientiere, so der ASTA-Direktor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Punkt waren Beizmittel auf der Basis von Neonikotinoiden. L\u00e9on Wietor rechnet mit einem europaweiten Verbot, das schon zur diesj\u00e4hrigen Aussaat von Mais gelten w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorten-Informationsversammlung in Beringen beleuchtete die letztj\u00e4hrigen Versuche Am Donnerstag vergangener Woche, dem 31. Januar, fand in Beringen, in der Festscheune \u201eA Guddesch\u201c, die Sorten-Informationsversammlung zu Sommerkulturen statt. Neben Getreide und Silomais standen auch die heimischen K\u00f6rnerleguminosen und Soja auf dem Programm. Eingeladen hatte die Luxemburger Saatbaugenossenschaft (LSG). 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