{"id":1401,"date":"2012-09-07T10:42:08","date_gmt":"2012-09-07T08:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1401"},"modified":"2013-08-30T16:03:23","modified_gmt":"2013-08-30T14:03:23","slug":"pflanzenbau-aktuell-die-herbstsaat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1401","title":{"rendered":"Die Herbstsaat"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Das Saatbett <\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gute Saatbettvorbereitung beginnt bereits direkt nach der Ernte der Vorfrucht und ist einer der Faktoren f\u00fcr einen sicheren Feldaufgang. Die Ernter\u00fcckst\u00e4nde sollen bereits kurz nach dem Dreschen homogen in die obere Bodenschicht eingearbeitet werden, um eine z\u00fcgige Verrottung der Ernter\u00fcckst\u00e4nde zu erm\u00f6glichen. Auf diese Weise geht man bereits aktiv gegen Halmbruch und andere samenb\u00fcrtige Pilze vor. Durch eine flache Bodenbearbeitung werden auch die Eigelege der Schnecken an die Oberfl\u00e4che gehoben, wo sie austrocknen. Ebenfalls werden Unkrautsamen und Ausfallgetreide zum Auflaufen motiviert und werden sp\u00e4ter bei der Saatbettbereitung mechanisch bek\u00e4mpft. <strong>Ausfallgetreide sollte fr\u00fchzeitig beseitigt werden.<\/strong> Es stellt vor allem eine gr\u00fcne Br\u00fccke f\u00fcr Blattl\u00e4use, Zikaden, Mehltau, Blattflecken, Netzflecken und Rostpilze dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Gr\u00fcnden des <span style=\"text-decoration: underline;\">Boden- und des Erosionsschutzes<\/span> soll dann eine nicht wendende Bodenbearbeitung zur Saat stattfinden (Mulchsaat). Au\u00dferhalb der Wasserschutzgebiete bei Parzellen mit hohem Schaderregerpotential (Halmbruch, Fusarium, Rostpilze) kann die Pflugfurche eine sinnvolle Alternative darstellen. Durch das Unterpfl\u00fcgen der infizierten Stoppelreste wird der Ausgangsbefall im Folgejahr deutlich reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine ordentliche Stoppelbearbeitung und eine gute Saatbettvorbereitung sind die ersten zur Verf\u00fcgung stehenden Werkzeuge des integrierten Pflanzenschutzes.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u00a0<strong>Der Saattermin<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tendenz zu fr\u00fchen Saatterminen scheint nach wie vor ungebrochen. Die Anlage der Bestockungstriebe h\u00e4ngt unter anderem vom Saatzeitpunkt ab. <span style=\"text-decoration: underline;\">Von zu fr\u00fchen Saaten kann aber nur abgeraten werden. Auswinterungssch\u00e4den bis hin zum Totalausfall k\u00f6nnen die Folge sein. <\/span>W\u00fcchsige Bedingungen im Herbst f\u00f6rdern neben der Bestockung auch den Pilzbefall (Netzflecken, Mehltau). Ein fr\u00fcher Befall von z.B. Mehltau beg\u00fcnstigt sp\u00e4ter eine Schneeschimmelinfektion oder Typhula in Gerste. Flugbrand infiziert z.B. ein Saatkorn bei &gt; 18\u00b0C, Roggenstengelbrand bef\u00e4llt ein Saatkorn bei etwa 15\u00b0C. Fusarien infizieren die Saatk\u00f6rner und die Keimlinge bei etwas \u00fcber 12\u00b0C. Fr\u00fchsaaten sind daher generell gef\u00e4hrdeter als Sp\u00e4tsaaten. Steinbrand infiziert einen Keimling noch bei &gt;5\u00b0C im Sp\u00e4therbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hybrid-<strong>Wintergerste<\/strong> sollte <span style=\"text-decoration: underline;\">sp\u00e4ter<\/span> als die \u201enormalen\u201c Sorten einges\u00e4t werden. F\u00fcr Hybrid-Gersten gilt ein Saattermin (Ende September -) <span style=\"text-decoration: underline;\">Anfang Oktober<\/span> als optimal. Konventionelle Sorten sollten in der 2. Septemberh\u00e4lfte einges\u00e4t werden.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Bei den niedrigeren Temperaturen gegen Ende September sind weniger Blattl\u00e4use aktiv. Blattl\u00e4use sind in Gerste die \u00dcbertr\u00e4ger des <span style=\"text-decoration: underline;\">Gelbverzwergungsvirus<\/span>.<\/li>\n<li>Die Gerste sollte nicht zu stark w\u00e4hrend den warmen Herbsttagen bestocken. Ein Wintergerstenbestand mit mehr als 5 Trieben im Herbst l\u00e4\u00dft sich schwer f\u00fchren und zudem steigt das Auswinterungsrisiko wesentlich an. Je \u00fcppiger sich ein Wintergerstenbestand vor\u00a0dem Winter entwickelt, umso anf\u00e4lliger ist er f\u00fcr Blattkrankheiten und z.B. Schneeschimmel.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den vergangenen Jahren wurde gelegentlich auch Hybrid-Weizen ausges\u00e4t. Wer hiermit gute Erfahrungen gesammelt hat, sollte ihn nat\u00fcrlich weiter anbauen. Lediglich auf <span style=\"text-decoration: underline;\">schlechten<\/span> Weizenstandorten bringt ein Hybridweizen trotz seiner h\u00f6heren Saatgutkosten einen besseren Deckungsbeitrag als \u201enormale\u201c Weizensorten. Hybridweizen wird etwas <span style=\"text-decoration: underline;\">fr\u00fcher<\/span> (letzte Septemberdekade) ges\u00e4t als die konventionellen Sorten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konventionelle Weizensorten sollten in der ersten Oktoberh\u00e4lfte ausges\u00e4t werden. Zu \u00fcppige Best\u00e4nde sind anf\u00e4lliger f\u00fcr z.B. Fu\u00dfkrankheiten und zu fr\u00fch ges\u00e4te Best\u00e4nde werden intensiver von den \u00dcbertr\u00e4gern des <span style=\"text-decoration: underline;\">Weizenverzwergungsvirus<\/span> (WDV), den Zikaden besucht. Zikaden sind wie Blattl\u00e4use an noch warmen Herbsttagen wesentlich aktiver als an k\u00fchlen, nebligen und feuchten Tagen. Zudem sollte auch Weizen im Herbst nicht zu stark bestocken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Fr\u00fchsaaten, die vor dem 20. September auflaufen, ist verst\u00e4rkt mit einem Befall von Blattl\u00e4usen oder Zikaden zu rechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"text-align: justify;\">Die Saatst\u00e4rke<\/strong><span style=\"text-align: justify;\"> hat einen direkten Einflu\u00df auf die Bestandesdichte. Durch eine zu hohe Saatst\u00e4rke (mehr K\u00f6rner pro m<\/span><sup style=\"text-align: justify;\">2<\/sup><span style=\"text-align: justify;\">) treten die einzelnen Pflanzen eher in Konkurrenz zueinander. Mit einer zu dichten Saat nimmt man den einzelnen Pflanzen die M\u00f6glichkeit, optimal zu bestocken. Je fr\u00fcher eine Parzelle einges\u00e4t wird, umso mehr Sonnenstunden haben die Pflanzen bis zur Winterruhe noch zur Verf\u00fcgung und umso \u201ebesser\u201c bestocken sie noch vor dem Winter. Bei Fr\u00fchsaaten mu\u00df die Saatst\u00e4rke dementsprechend reduziert werden. Eine zu dichte Saat verursacht unn\u00f6tige Saatgutkosten und neigt eher zu Auswinterung und Lager. D\u00fcnn ges\u00e4te Best\u00e4nde sind des weiteren auch wesentlich einfacher zu f\u00fchren. Die And\u00fcngung und der Einsatz von Halmwuchsregulatoren im Fr\u00fchjahr lassen sich einfacher bestimmen.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Die Saattiefe <\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine zu tiefe Ablage verz\u00f6gert den Feldaufgang, verhindert eine gleichm\u00e4\u00dfige Pflanzenentwicklung und erschwert so die Bestandesf\u00fchrung nicht unwesentlich. Bei <strong>zu tiefer Ablage<\/strong> des Saatgutes kann die Ausbildung des Halmhebers \u00fcber mehr als ein Internodium hinausgehen, um den Bestockungsknoten an die Oberfl\u00e4che zu \u201eheben\u201c! In diesem Fall kommt es zu einem starken Verbrauch an N\u00e4hrstoffen und zu nur schwachen Keimpflanzen und Bestockung. Das Auswinterungsrisiko kann in so einem Fall \u00fcberpropotional ansteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pflanzen, die sich nicht mehr vor dem Winter optimal entwickeln, sind anf\u00e4lliger f\u00fcr samen- und bodenb\u00fcrtige Erreger (z.B. Schneeschimmel, Schwarzbeinigkeit).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Pflanzen aus <strong>zu flach abgelegten<\/strong> Saatk\u00f6rnern kommt es eher zu Auswinterungssch\u00e4den und zu Ver\u00e4tzungen durch die Herbizide.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die optimale Saattiefe f\u00fcr Getreide liegt bei 3 bis maximal 4 cm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine grobe Faustregel sagt: Saattiefe = 3 x L\u00e4nge vom Saatkorn.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u00a0<strong style=\"text-align: center;\">Die Beizung<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Beizen richtet sich haupts\u00e4chlich gegen Krankheiten, die sp\u00e4ter nicht mehr mit einem Fungizid bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. Samen- und bodenb\u00fcrtige Krankheiten sind z.B. <strong>Fusarien<\/strong> (Schneeschimmel), <strong>Hartbrand, Steinbrand, Flugbrand, Stengelbrand <\/strong>und die<strong> Streifenkrankheit<\/strong> sowie <strong>Schwarzbeinigkeit. <\/strong>Hierbei sollte auf keinen Fall gespart werden. Eine Beize erf\u00fcllt aber nur dann ihren Zweck, wenn sie ein Saatkorn komplett umschlie\u00dft. Die Saatkornfurche mu\u00df ebenfalls mit Beizmittel behaftet sein. Aus diesem Grund raten wir, maschinell gebeiztes Saatgut zu verwenden. Die selbst durchgef\u00fchrten Beizungen sind zu ungenau und werden in vielen F\u00e4llen mit nicht geeignetem Material durchgef\u00fchrt, was zu keinem zufriedenstellenden Resultat f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Verwendung von eigenem, ungebeiztem Saatgut k\u00f6nnen die oben erw\u00e4hnten und im Prinzip leicht bek\u00e4mpfbaren Krankheiten wieder sehr schnell in Erscheinung treten. Gegen Schwarzbeinigkeit ist in engen Getreidefruchtfolgen eine spezielle Beizung zu empfehlen. Das Mittel <em>Latitude<\/em> hat eine Wirkung gegen Schwarzbeinigkeit und wird <strong>zus\u00e4tzlich zu einer Standardbeizung<\/strong> auf das Samenkorn aufgetragen. Aufgrund der hohen Zusatzkosten lohnt sich deren Einsatz lediglich f\u00fcr Fl\u00e4chen, auf denen starke Ertragseinbu\u00dfen durch die Schwarzbeinigkeit zu erwarten sind. Eine Basisbeizung mit Kinto Duo oder Redigo 100 FS erfa\u00dft die wichtigsten Br\u00e4nde und Keimlingserkrankungen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>Die Beizung gegen Sch\u00e4dlinge<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um im Sinne des integrierten Pflanzenschutzes die Getreidepflanzen vor den Gelbverzwergungsviren BYDV und WDV zu sch\u00fctzen, <span style=\"text-decoration: underline;\">sollte man einen sp\u00e4teren Saattermin w\u00e4hlen<\/span>. Wenn das Wetter nebliger wird und die Temperaturen fallen, sind die Blattl\u00e4use und Zikaden wesentlich weniger aktiv. Schon allein durch die h\u00f6heren Saatgutkosten sollte nur dann Saatgut mit einer insektiziden Beize ausges\u00e4t werden, wenn dies unumg\u00e4nglich ist, z.B. massiver Drahtwurmbefall bei umgebrochenem Feldfutter (\u00fcber 5 Jahre).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man feststellen will, ob die Schadschwelle an Drahtw\u00fcrmern (Larve des Saatschnellk\u00e4fers) erreicht ist, kann man etwa 2 \u2013 3 Wochen vor der Saat an 4 Stellen einer 25 m<sup>2<\/sup> gro\u00dfen Fl\u00e4che 8 Kartoffelh\u00e4lften mit der Schnittstelle nach unten einscharren (5 bis 10 cm tief). Die Bek\u00e4mpfungsschwelle ist erreicht, wenn 1 Larve auf 4 Kartoffelh\u00e4lften gefunden wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn keine insektizide Beize angewendet wird und trotzdem fr\u00fch ges\u00e4t werden mu\u00df, sollten die Schl\u00e4ge an sonnigen und warmen Tagen im Auge behalten werden, um gegebenenfalls reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bek\u00e4mpfungsrichtwert ist allerdings f\u00fcr den praktischen Landwirt schwierig zu bestimmen. Der Bestand sollte mindestens alle 4 Tage kontrolliert werden und man mu\u00df die beiden Hauptvirustr\u00e4ger (Gro\u00dfe Getreideblattlaus &amp; Haferblattlaus) erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei starkem und fr\u00fchem Befall mit hoch infizierten L\u00e4usen mu\u00df eine erste Behandlung evtl. schon im 1-Blattstadium erfolgen. Die Wirtschaftlichkeit einer Behandlung mit Pyrethroiden ist allerdings umstritten, weil sie nicht immer mit einer Herbizidbehandlung kombiniert werden kann. Aussaaten ab Ende September \u2013 Anfang Oktober sind in der Regel kaum gef\u00e4hrdet, da zu diesem Zeitpunkt keine oder nur wenige L\u00e4use das Getreide noch besiedeln. Sofern eine Insektizidma\u00dfnahme notwendig ist, sollte vorzugsweise <strong><em>Karate Zeon<\/em><\/strong> mit <strong><em>50 ml\/ha<\/em><\/strong> (oder ein anderes Pyrethroid) eingesetzt werden. Pyrethroide verf\u00fcgen neben einer sehr sicheren Wirkung gegen die vorhandenen L\u00e4use auch \u00fcber eine lange Dauerwirkung bei gem\u00e4\u00dfigten Herbsttemperaturen. Die Leitlinien des <strong>integrierten Pflanzenschutzes <\/strong>sollten immer respektiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte beachten Sie dabei unbedingt die gesetzlichen Bienenschutzauflagen. <em>Karate Zeon<\/em>, <em>Decis EC 2,5<\/em>, <em>Sumi-Alpha<\/em>, <em>Mageos<\/em>, <em>Sherpa 100 EC<\/em> d\u00fcrfen nur au\u00dferhalb des t\u00e4glichen Bienenfluges (nach 19.00 Uhr) eingesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zur Zeit heftig in der Kritik stehenden Neonikotinoid-Beizen (<em>Gaucho, Argento, \u2026<\/em>) schaden den Honigbienen vor allem bei einer Anwendung an windigen und trockenen Tagen (Staubentwicklung) und durch die Guttationstropfen (Bienen decken ihren Wasserbedarf unter anderem durch Tau). Bienenv\u00f6lker, die bereits durch andere Ursachen geschw\u00e4cht wurden, werden durch diese insektiziden Beizen zus\u00e4tzlich geschw\u00e4cht und das Risiko, da\u00df die V\u00f6lker den Winter nicht \u00fcberstehen, steigt. Im Fr\u00fchjahr brauchen wir die Bienen zur Best\u00e4ubung der Obstb\u00e4ume und anderen Kulturpflanzen.<\/p>\n<p>\u00a0<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">R\u00fccksicht auf Abdrift nehmen<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den Abrieb entwickelt sich w\u00e4hrend der Saat feiner, mit Wirkstoffen belasteter Staub, der nach M\u00f6glichkeit in die Erde abgeleitet werden soll. Die vorhin aufgez\u00e4hlten fungiziden Beizen unterliegen laut Zulassungsbeh\u00f6rde keinen Bienenschutzauflagen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAufgrund der <span style=\"text-decoration: underline;\">durch die Zulassung festgelegten Anwendungen<\/span> des Mittels werden Bienen nicht gef\u00e4hrdet.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Einsatz von insektiziden Beizen sollte man nach dem Prinzip der guten fachlichen-Praxis und der guten Nachbarschaft vorgehen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Man benachrichtigt den Imker in etwa 2 Tage vor der Saat \u00fcber den Einsatz der insektiziden Beize, wenn die Bienenv\u00f6lker 60 m oder weniger vom Acker entfernt stehen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Aussaat erfolgt bei geringen Windgeschwindigkeiten (&lt; 5 km\/h), nachdem sich die Bienen in ihre St\u00f6cke zur\u00fcckgezogen haben (in den Abendstunden nach 19 Uhr).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Es sollte ein Saattermin gew\u00e4hlt werden, der es erm\u00f6glicht, auf insektizide Beize zu verzichten.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bei pneumatischen S\u00e4maschinen sollte die <strong>Abluft in den Boden eingeleitet werden<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Beachten Sie<\/span> bitte bei der Handhabung eines Beizmittels oder des gebeizten Saatgutes die <span style=\"text-decoration: underline;\">eigene Gesundheit.<\/span> Das Tragen von Handschuhen sollte Pflicht sein! Des weiteren sollte der durch Abrieb entstandene Staub nicht eingeatmet werden. Nat\u00fcrlich sollte man den mit Wirkstoffen belasteten Staub nicht durch Trinken oder Essen aufnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Die Pflanzenbauberatung der Landwirtschaftskammer<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Saatbett Eine gute Saatbettvorbereitung beginnt bereits direkt nach der Ernte der Vorfrucht und ist einer der Faktoren f\u00fcr einen sicheren Feldaufgang. Die Ernter\u00fcckst\u00e4nde sollen bereits kurz nach dem Dreschen homogen in die obere Bodenschicht eingearbeitet werden, um eine z\u00fcgige Verrottung der Ernter\u00fcckst\u00e4nde zu erm\u00f6glichen. Auf diese Weise geht man bereits aktiv gegen Halmbruch und andere samenb\u00fcrtige Pilze vor. Durch eine flache Bodenbearbeitung werden auch die Eigelege der Schnecken an die Oberfl\u00e4che gehoben, wo sie austrocknen. 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