{"id":1368,"date":"2012-07-31T12:09:08","date_gmt":"2012-07-31T10:09:08","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1368"},"modified":"2013-08-30T16:04:43","modified_gmt":"2013-08-30T14:04:43","slug":"vorzeigebetrieb-im-eischtal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1368","title":{"rendered":"Vorzeigebetrieb im Eischtal"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Seit mehr als 15 Jahren befa\u00dft sich die Landwirtschaftskammer mit dem komplexen Thema Landwirtschaft und Wasserschutz. Der Beratungsdienst betreut zurzeit elf Wasserschutzprojekte, die ca. einem Drittel der landesweiten Wasserschutzfl\u00e4che entsprechen. War Mitte der 90er bis noch vor einigen Jahren die Senkung der Nitratgehalte im Trinkwasser das vorrangige Ziel der Beratung, so ist die Problematik mit der Zeit um das komplexe Thema der Pflanzenschutzmittelr\u00fcckst\u00e4nde gewachsen. Seit 2009 ist das ganze Mamer- und Eischtal ein offizielles Natura 2000-Gebiet, so da\u00df auch in diesem Bereich viel Beratungs- und Informationsbedarf besteht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Betrieb Weiler liegt mit seinen Betriebsstrukturen im Herzen des 4.900 ha gro\u00dfen Trinkwasserschutzgebiets des Wassersyndikates SES (Syndicat des Eaux du Sud). Seit 2000 erm\u00f6glicht das SES den Landwirten, innerhalb der Schutzgebiete kostenlos an der Wasserschutzberatung der Landwirtschaftskammer teilzunehmen. Seit Beginn des Beratungsprojektes nimmt der Betrieb Weiler aus \u00dcberzeugung an der Beratung und D\u00fcngeplanung teil. Der \u00fcberwiegende Teil der Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen des Betriebes bettet sich ins Eischtal ein, welches zum gr\u00f6\u00dften Natura 2000-Gebiet in Luxemburg geh\u00f6rt. Die Ackerfl\u00e4chen liegen gr\u00f6\u00dftenteils auf den Plateaus innerhalb der Wasserschutzzonen des SES (Riederbierg) und der Stadt Luxemburg (Kehlen-Kopstal). Die finanziellen Entsch\u00e4digungen f\u00fcr die eingeschr\u00e4nkte Nutzung der Parzellen bezieht der Betriebsleiter aus Agrarumwelt- und Biodiversit\u00e4tsprogrammen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Die Nitratproblematik im Eischtal<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Trinkwasser sind laut Gesetz maximal 50 mg NO<sub>3<\/sub>\/l erlaubt. Vor Beginn der Beratung im Jahr 2000 hatten die Quellen mit landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten Nitratgehalte von durchschnittlich 53 mg NO<sub>3<\/sub>\/l. Mit einfachen Ma\u00dfnahmen, wie u.a. Zwischenfr\u00fcchten, N-min Analysen nach Vegetationsende, Mistkompostierung und Sensibilisierung der Landwirte, konnten die Werte in einer ersten Phase h\u00e4ufig unter diesen kritischen Wert abgesenkt werden, so da\u00df diese Quellen heute einen mittleren Nitratgehalt von 40 mg NO<sub>3<\/sub>\/l haben, was einer Senkung von circa 25% entspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Luxemburger Sandstein ist sehr zerkl\u00fcftet, so da\u00df die Verweilzeit des Wassers\u00a0 im Boden\u00a0 sehr schwer einzusch\u00e4tzen ist und je nach Quelle sehr unterschiedlich sein kann. So k\u00f6nnen erste me\u00dfbare Resultate umgesetzter Ma\u00dfnahmen im Quellwasser fr\u00fchestens nach einem Jahr, oftmals erst nach mehreren Jahren, in manchen F\u00e4llen erst nach Jahrzenten, sichtbar werden. Dies stellt sowohl f\u00fcr die landwirtschaftlichen Betriebe, die die Ma\u00dfnahmen \u00fcber Jahre umsetzen, als auch f\u00fcr die Berater und die Wasserbetreiber eine Geduldsprobe dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Werte weiter zu verbessern, sind tiefgreifende, nicht mehr nach dem Gie\u00dfkannenprinzip anwendbare Ma\u00dfnahmen erforderlich. Aus den Bodenstudien der ASTA sowie den hydrogeologischen Studien des Studienb\u00fcros GEOCONSEIL ergeben sich Risiko- und Vulnerabilit\u00e4tskarten, und erlauben so gezieltere, punktuellere und effektivere Ma\u00dfnahmen, die erg\u00e4nzend zu den initialen Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden k\u00f6nnen. Mir der offiziellen Ausweisung der Wasserschutzgebiete (bis sp\u00e4testens 2015) werden auch einige neue Auflagen f\u00fcr die Landwirtschaft kommen (z.B. keine Mistlagerung in Zone II\u00a0 und keine Silagelagerung in den Zonen II und III). Auch hier wird also weiterhin viel Aufkl\u00e4rungs- und Beratungsbedarf bestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um das Interesse der Landwirte in Sachen Wasserschutz weiter zu wecken und die allgemeine Skepsis gegen\u00fcber den unterschiedlichen Kulturma\u00dfnahmen zum Schutze von Auswaschungen zu \u00fcberwinden, werden seit 2008 im SES Schauversuche zu verschiedenen Themen angelegt und begangen (Schauversuch Zwischenfr\u00fcchte, Vergleich Maissaattechniken). Auf dem <strong>Betrieb Weiler<\/strong> wurde 2010 auf zwei Maisparzellen ein Untersaatenschauversuch angelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um den Mist nicht auf den Maisparzellen im Wasserschutzgebiet zu verteilen, nimmt der <strong>Betrieb Weiler<\/strong> auch seit Beginn des Beratungsprojektes an der Mistkompostierung teil. So kann er den kompostierten Mist auf Gr\u00fcnland ausbringen. Auch das ist eine clevere Strategie im Wasserschutz!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Die Pflanzenschutzproblematik im Eischtal<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstmalig in den Fokus des Wasserschutzes gelangten die Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Atrazin und dessen Abbauprodukte. Mittlerweile analysiert das Wasserwirtschaftsamt inklusive der Abbauprodukte \u00fcber 80 Substanzen. Einige Wirkstoffe haben eine lange Verweilzeit im Boden und werden des \u00f6fteren \u00fcber den tolerierten Grenzwerten gemessen (Dual Gold, Gardo Gold,\u2026). Auch hier ist die Beratung der Landwirtschaftskammer gefordert, gleichwertige Alternativen zu den problematischen Mischungen auszuarbeiten (sowohl hinsichtlich der Wirkung als auch hinsichtlich der Kosten). Au\u00dferdem ist es notwendig, den Handel zu sensibilisieren, um das Risiko des Einsatzes von problematischen Mitteln auf ein Minimum zu reduzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber das Informationsblatt des Wasserschutz-Info, das drei- bis viermal im Jahr von der Landwirtschaftskammer ver\u00f6ffentlicht wird,\u00a0 werden sowohl die Landwirte als auch die Wasserbetreiber (Syndikate und Gemeinden) dar\u00fcber informiert, welche aus Sicht des Wasserschutzes sensiblen Kulturma\u00dfnahmen auf den landwirtschaftlichen Betrieben anstehen, und welche M\u00f6glichkeiten der Landwirt hat, um diese wasserschonend umzusetzen. Bei Unklarheiten oder Problemen, die nicht im Wasserschutzinfo angesprochen werden, stehen die Berater der Landwirtschaftskammer immer zur Verf\u00fcgung. Diese interaktive Beratung wurde schnell vom Betrieb Weiler angenommen. Nach R\u00fccksprache mit den Beratern wendet er nur solche Produkte und Mischungen an, die laut dem heutigen Wissensstand nicht problematisch f\u00fcr das Trinkwasser sind. Au\u00dferdem kann er jederzeit kostenlos eine Feldbegehung zusammen mit einem Berater der Landwirtschaftskammer in Anspruch nehmen, um eine betriebsindividuelle Behandlungsstrategie aufzustellen und die verschiedenen kritischen Punkte des Wasserschutzes zu verinnerlichen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Natura 2000 im Mamer- &amp; Eischtal<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Mamer- und Eischtal ist ein Habitatgebiet, auch Natura 2000-Gebiet genannt. Bei diesen im Fl\u00e4chenantrag mit einem H (Habitat) gekennzeichneten Parzellen handelt es sich um Fl\u00e4chen, die dem europ\u00e4ischen Naturschutzrecht unterliegen. Diese Gebiete sind durch das Reglement \u201eZones sp\u00e9ciales de Conservation\u201c vom 17. November 2009 hier in Luxemburg rechtskr\u00e4ftig. Dieses Reglement (M\u00e9morial A \u2013 N\u00b0 220) enth\u00e4lt Erkl\u00e4rungen zu den verschiedenen Habitat-Schutzgebieten. Das Mamer- &amp; Eischtal ist das gr\u00f6\u00dfte Natura 2000-Gebiet Luxemburgs und besonders wegen des Hainsimsen-Buchenwalds, der Auenw\u00e4lder, der Kalktuffquellen und der H\u00f6hlen ausgewiesen worden. Nur ein kleiner Teil des Gebietes betrifft landwirtschaftliche Fl\u00e4chen. Hier sollte man haupts\u00e4chlich auf den guten Erhalt der Feuchtwiesen in den Auen achten. So gilt es auch die Lebenshabitate des Kammmolches zu sch\u00fctzen. Des weiteren gilt es prinzipiell auf den Erhalt und die Verbesserung der Wasserqualit\u00e4t der Mamer und der Eisch sowie ihrer Zufl\u00fcsse zu achten. Der Bewirtschafter sollte sich generell an folgendem <strong>Prinzip<\/strong> orientieren: <strong>\u201eDer \u00f6kologische Zustand der Fl\u00e4chen darf sich nicht verschlechtern\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prinzipiell kann man festhalten, da\u00df man auf Natura 2000 gekennzeichneten Fl\u00e4chen die bisherige Bewirtschaftung dieser Parzellen nicht grundlegend \u00e4ndern sollte, da die Fl\u00e4chen oft aus natursch\u00fctzerischer Sicht wertvoll sind, weil sie gerade \u00fcber Jahrzehnte so bewirtschaftet wurden. In der Praxis sollte man diese Fl\u00e4chen weiterhin extensiv nutzen. Konkret hei\u00dft das z.B., keinen Trockenrasen aufd\u00fcngen, keine artenreiche Wiese neu eins\u00e4en, Gr\u00fcnstreifen an B\u00e4chen anlegen, kein Gr\u00fcnland umpfl\u00fcgen, \u2026.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch freiwillige Ma\u00dfnahmen oder \u00fcber Agrarumweltprogramme kann man auch schon viel erreichen: Gr\u00fcnstreifen, reduzierte D\u00fcngung, Ausz\u00e4unen der Wasserl\u00e4ufe und Schutz vor Viehtritt. Die <strong>Teilnahme an Agrarumwelt- oder Biodiversit\u00e4tsprogrammen ist erw\u00fcnscht und empfehlenswert, aber keine Pflicht. <\/strong>Sollte sich der Zustand der Habitate aber verschlechtern, k\u00f6nnten einige Einschr\u00e4nkungen kommen. Nat\u00fcrlich unterliegen die Genehmigungen in Natura 2000 strengeren Auflagen. Wichtig ist, gegenseitiges Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Belange des anderen zu zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <strong>Betrieb Weiler<\/strong> nimmt auf einem Drittel seiner Gr\u00fcnlandfl\u00e4che an Biodiversit\u00e4ts- oder Agrarumweltprogrammen teil. Somit verfolgt er die Ziele und Herausforderungen von Natura 2000 im Eischtal und wird f\u00fcr diese proaktive Herangehensweise entsch\u00e4digt. \u00dcber die letzten Jahre hat der Betrieb auch regelm\u00e4\u00dfig Solit\u00e4rb\u00e4ume in seine Weiden gepflanzt, um seinem Vieh Schatten zu spenden und des weiteren auch die Kulturlandschaft durch wichtige Strukturelemente zu erhalten. Die weniger produktiven Fl\u00e4chen werden von Schafen (Roux ardennais) beweidet. Durch diese vielen Ma\u00dfnahmen kann der Betrieb die Ziele von Naturschutz und Landwirtschaft gut vereinbaren. Der Betrieb hat also verstanden, Natura 2000 nicht als eine Belastung zu sehen, sondern als einen integralen Teil seines Betriebskonzeptes.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Fazit<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wasserschutz und Naturschutz werden zunehmend zu wichtigen Fl\u00fcgelbereichen der Landwirtschaft. Eine nachhaltige Bewirtschaftung sollte man in Regionen mit sch\u00fctzenswerten G\u00fctern wie Wasser, sowie Natur- und Kulturlandschaften, Fauna und Flora, weitestgehend in die Betriebsplanung mit einbeziehen, ohne da\u00df das prim\u00e4re Ziel der Nahrungsmittelproduktion vernachl\u00e4ssigt wird. Die Verbundenheit zu der einzigartigen Natur des touristisch reizvollen Eischtales, die Weitsicht und eine gute Portion Jungunternehmergeist machen aus dem Betrieb Weiler einen Vorzeigebetrieb, der eindrucksvoll zeigt, da\u00df Landwirtschaft in Gebieten mit hohen Schutzauflagen wirtschaftlich m\u00f6glich und rentabel ist, und allen Auflagen zum Trotz Zukunftsperspektiven bietet. Es kostet sicherlich sehr viel Engagement, Eigeninitiative und Geduld, um Bauprojekte in Natur- und Wasserschutzgebieten in die Wirklichkeit umzusetzen, da in solchen Gebieten Unmengen an administrativen Prozeduren mit langen Wartezeiten vorgegeben sind. Aber wie man auf dem Betrieb Weiler sehen kann, hat es sich durchaus gelohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"right\"><em>Die Wasserschutzberatung der Landwirtschaftskammer<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit mehr als 15 Jahren befa\u00dft sich die Landwirtschaftskammer mit dem komplexen Thema Landwirtschaft und Wasserschutz. Der Beratungsdienst betreut zurzeit elf Wasserschutzprojekte, die ca. einem Drittel der landesweiten Wasserschutzfl\u00e4che entsprechen. War Mitte der 90er bis noch vor einigen Jahren die Senkung der Nitratgehalte im Trinkwasser das vorrangige Ziel der Beratung, so ist die Problematik mit der Zeit um das komplexe Thema der Pflanzenschutzmittelr\u00fcckst\u00e4nde gewachsen. 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