{"id":1285,"date":"2012-06-01T15:54:55","date_gmt":"2012-06-01T13:54:55","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1285"},"modified":"2013-08-30T16:08:58","modified_gmt":"2013-08-30T14:08:58","slug":"forderung-nach-aufrechterhaltung-der-pflanzrechtregelung-weiterhin-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1285","title":{"rendered":"Forderung nach Aufrechterhaltung der Pflanzrechtregelung weiterhin im Fokus"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><em>Resolution der AREV<\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 11. Mai versammelten sich die in der AREV organisierten europ\u00e4ischen Weinbauregionen in Turin zu ihrer Plenarversammlung. In diesem Rahmen wurde nochmals die Forderung nach Aufrechterhaltung der Pflanzrechtregelung im Weinbau thematisiert und dazu nachstehende Resolution verabschiedet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Weinbau und seine Entwicklung im Verlauf der Jahrhunderte geh\u00f6rt zu den Vektoren der europ\u00e4ischen Zivilisation.<\/p>\n<ul>\n<li>In Anbetracht dessen, da\u00df der best\u00e4ndige Charakter des Weins entgegen jeder kurzfristigen Logik \u2013 eine langfristige Verwaltung der bepflanzten Fl\u00e4chen erforderlich macht;<\/li>\n<li>in Anbetracht dessen, da\u00df das System der Pflanzrechte ein zentrales Element einer Qualit\u00e4tspolitik ist, die sich bei allen Verbrauchern bew\u00e4hrt hat, wie die erheblichen \u00dcbersch\u00fcsse der Branche in der Handelsbilanz der Europ\u00e4ischen Union belegen;<\/li>\n<li>in Anbetracht dessen, da\u00df das System der Pflanzrechte jeder neuen Region, die Rebland aufbauen kann, eine unverzichtbare qualitative Strukturierung bietet;<\/li>\n<li>in Anbetracht der wirtschaftlichen Bedeutung einer kollektiven Strukturierung zum Ausgleich der Abfolge zwischen Knappheit und \u00dcberproduktion zwecks Aufrechterhaltung eines nachhaltigen Weinbaus, der mit unz\u00e4hligen Arbeitspl\u00e4tzen verbunden ist;<\/li>\n<li>angesichts der Schlu\u00dffolgerungen der wissenschaftlichen Studie, die von Prof. Etienne Montaigne und seinem Team \u00fcber \u201eDie zu erwartenden sozio\u00f6konomischen und regionalen Auswirkungen der Liberalisierung der Pflanzrechte im Weinbau\u201c angefertigt wurden,<\/li>\n<li>bekr\u00e4ftigen die politischen und professionellen Vertreter der AREV, die zu ihrer Plenarsitzung in Turin zusammengetreten sind, im Einklang mit den seit 2006 gefa\u00dften Beschl\u00fcssen ihre einhellige Position \u00fcber die notwendige Beherrschung des europ\u00e4ischen Produktionspotentials aufgrund eines Pflanzrechtsystems.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Fachleute des Bereichs schnellstm\u00f6glich Gewi\u00dfheit \u00fcber diesen f\u00fcr ihre Zukunft ausschlaggebenden Punkt ben\u00f6tigen, fordert die AREV, da\u00df<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; die Verwaltung der Pflanzrechte im ausschlie\u00dflichen Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Beh\u00f6rden jedes Mitgliedsstaats \u2013 in enger Verbindung mit den Organisationen des Sektors \u2013 bleiben, da die wirtschaftlichen und sozialen Einfl\u00fcsse \u00fcber den Bereich der Produktion und Vermarktung des Weins weit hinausgehen. Ihr territorialer und landwirtschaftlicher Einflu\u00df ist auch Gegenstand der regionalen Raumgestaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; die Reglementierung der Pflanzrechte f\u00fcr alle Mitgliedsstaaten der Europ\u00e4ischen Union wirksam ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; das System der Pflanzrechte f\u00fcr alle Weinkategorien zur Anwendung kommt: Weine mit gesch\u00fctzter Ursprungsbezeichnung, Weine mit gesch\u00fctzter geographischer Angabe, Weine ohne gesch\u00fctzte geographische Angabe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Anlehnung an den Bericht des Europaabgeordneten Albert De\u00df \u00fcber die Zukunft der GAP, der mit einer \u00fcberwiegenden Mehrheit vom Europ\u00e4ischen Parlament angenommen wurde, und an die vom Copa-Cogeca, vom Efow und von der AREV geltend gemachten Forderungen, denen bisher 16 Landwirtschaftsminister der Europ\u00e4ischen Union beigetreten sind, fordern die politischen und professionellen Vertreter der 75 Weinbauregionen der AREV die Europ\u00e4ische Kommission inst\u00e4ndig auf, umgehend einen Gesetzesvorschlag vorzulegen, mit dem die Weiterf\u00fchrung und die Entwicklung des Weinbauregulierungssystems best\u00e4tigt wird.\u201c<\/p>\n<h2><span style=\"color: #008000;\"><em>\u00a0Unser Kommentar:<\/em><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\"><em>Es bleibt zu w\u00fcnschen, da\u00df die Kommission den von den Weinbauvertretern gestellten Forderungen Folge leisten wird, das demzufolge auch die eingesetzte High Level-Gruppe nicht nur Makulatur ist.\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Resolution der AREV Am 11. Mai versammelten sich die in der AREV organisierten europ\u00e4ischen Weinbauregionen in Turin zu ihrer Plenarversammlung. In diesem Rahmen wurde nochmals die Forderung nach Aufrechterhaltung der Pflanzrechtregelung im Weinbau thematisiert und dazu nachstehende Resolution verabschiedet. \u201eDer Weinbau und seine Entwicklung im Verlauf der Jahrhunderte geh\u00f6rt zu den Vektoren der europ\u00e4ischen Zivilisation. 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