{"id":1254,"date":"2012-05-18T09:08:28","date_gmt":"2012-05-18T07:08:28","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1254"},"modified":"2013-09-02T10:45:24","modified_gmt":"2013-09-02T08:45:24","slug":"traditioneller-empfang-auf-der-fruhjahrsmesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1254","title":{"rendered":"Traditioneller Empfang auf der Fr\u00fchjahrsmesse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am 13. Mai ging die 100. Fr\u00fchjahrsmesse zu Ende. Insgesamt rund 70.000 Menschen besuchten die Foire de Printemps und unterstrichen damit die Bedeutung dieser traditionsreichen Publikumsmesse f\u00fcr die Bereiche Haushalt, Gartengestaltung, Wellness, Dienstleistungen sowie neuerdings auch Elektrofahrzeuge und alternative Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen. Auch der unter \u201eVinigast\u201c gef\u00fchrte Lebensmittelbereich darf nicht fehlen, und so boten wieder zahlreiche heimische Winzer und auch andere Produzenten von qualitativ hochwertigen Regionalprodukten ihre Produkte an. Landwirtschaftskammer und Landwirtschaftsministerium sorgten gemeinsam f\u00fcr einen Auftritt unter dem Motto \u201eSou schmaacht L\u00ebtzebuerg\u201c. Informationen zu heimischen Qualit\u00e4tslebensmitteln und Verkostungen von frisch zubereiteten, kleinen Gerichten auf Basis dieser Regionalprodukte gingen hierbei Hand in Hand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der stets gut besuchte Empfang am Stand der Marque Nationale, der am Donnerstag vergangener Woche stattfand, hat Tradition auf der Messe. Diesmal stand das 80j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der \u201eMarque Nationale\u201c, verbunden mit dem ebenfalls 80j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Butter-Nationalmarke, im Mittelpunkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00e4sident der nationalen Buttermarke, Jean Mersch, kam eingangs auf den Ursprung der Nationalmarke zu sprechen, n\u00e4mlich jenes Gesetz vom 2. Juli 1932, mit dem nicht nur die Schaffung von Nationalmarken erm\u00f6glicht, sondern allgemein eine gesetzliche Basis f\u00fcr die Standardisierung von land- und gartenbaulichen Produkten geschaffen wurde. Jean Mersch hob hervor, da\u00df es sich bei der Marque Nationale um das \u00e4lteste etablierte Markenzeichen der heimischen Landwirtschaft handelt und dieses Garant ist f\u00fcr eine hohe Qualit\u00e4t von Landwirtschafts- und Weinbauprodukten. Der Pr\u00e4sident der Nationalmarke f\u00fcr Butter zeigte hierzu die Rahmenbedingungen auf: festgelegte Produktions-, Verarbeitungs und Vermarktungsbedingungen, die nach gewissen Qualit\u00e4tskriterien staatlicherseits kontrolliert werden, verbunden mit strengen und unabh\u00e4ngigen staatlichen Kontrollen bez\u00fcglich chemischer und mikrobiologischer Eigenschaften und einer organoleptischen Pr\u00fcfung, bei der Aussehen, Geruch und vor allem Geschmack bewertet werden. \u201eF\u00fcr den Konsumenten ist die Marque Nationale die Garantie f\u00fcr ein hochwertiges, gesundes und sicheres Lebensmittel\u201c, betonte der Pr\u00e4sident. Des weiteren merkte er an, da\u00df die Marque Nationale seit jeher auch ein wichtiges Instrument f\u00fcr die Produzenten ist, \u201eum zu sehen, wo man dran ist und wie man sich weiter verbessern kann\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jean Mersch erinnerte an die Daten der Einf\u00fchrung der jeweiligen Marken: nach der Butter 1932 kamen die Produkte Wein (1935), Honig (1948), Branntwein (1985), Vins mousseaux (1988), Schweinefleisch (1989), R\u00e4ucherschinken (1990), Cr\u00e9mant (1991), Spezialit\u00e4tenweine (2001), Wein-Assemblagen (2007) sowie Verarbeitungsprodukte von MN-Schweinefleisch (2010) zum Zuge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00e4sident stellte des weiteren die Tatsache heraus, da\u00df die Nationalmarke sich zum Ziel gesetzt hat, den Absatz der MN-Qualit\u00e4tsprodukte zu f\u00f6rdern. In diesem Kontext machte er auf die Auszeichnungen f\u00fcr heimische MN-Qualit\u00e4tsprodukte aufmerksam, die die hohe Qualit\u00e4t best\u00e4tigen, dies f\u00fcr Weine, Cr\u00e9mants und Branntweine. Beim j\u00fcngsten internationalen Metzer Branntweinwettbewerb seien fast alle Medaillen f\u00fcr Obstbr\u00e4nde nach Luxemburg gegangen. Als weiteres Beispiel nannte er die Butter, die bei Pr\u00fcfungen stets auch mit ausl\u00e4ndischer Markenbutter verglichen wird. Die heimische MN-Butter sei mindestens so gut und oft besser als die ausl\u00e4ndische Konkurrenz. \u201eDies beweist, da\u00df die Produkte der Marque Nationale echte Qualit\u00e4tsprodukte sind, die das Vertrauen der Konsumenten verdienen\u201c, so der Pr\u00e4sident der Nationalen Buttermarke abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er schlo\u00df seinen Vortrag mit den Statistiken zur Marque Nationale von 2011. Unter den jeweiligen Nationalmarken im Weinbereich wurden 2011 107.142 hl Wein, 16.987 hl Cr\u00e9mant, 3.415 hl Vins mousseaux, 8.670 l Vendange tardive, 1.647 l Eiswein, 155 l Strohwein und 7.580 hl Wein-Assemblagen anerkannt. Beim Branntwein wurden von 74 Proben 86% anerkannt. Diese entsprachen 16.040 hl. 1.655 t Butter wurde das Qualit\u00e4tslabel Marque Rose zuerkannt. Des weiteren wurden anerkannt: 31.271 Schinken, 66.873 Schweine und rund 214.750 Pfund Honig. F\u00fcr die zuletzt geschaffene Nationalmarke (Verarbeitungsprodukte auf der Basis von MN-Schweinefleisch) startet erst dieses Jahr die Produktion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Landwirtschaftsminister Romain Schneider lobte die Marque Nationale als interessantes Instrument, um regionale Qualit\u00e4tsprodukte zu f\u00f6rdern. Der Ressortchef machte auf die Bem\u00fchungen der letzten Jahre aufmerksam, Bestimmungen und Logos anzupassen, um die Produkte aus der gro\u00dfen Produktvielfalt heute besser sichtbar machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er kam auch auf die Sensibilisierungskampagne \u201eSou schmaacht L\u00ebtzebuerg\u201c zu sprechen und lobte die diesbez\u00fcglichen Aktivit\u00e4ten am Stand gegen\u00fcber, wo regionale Qualit\u00e4tsprodukte von Eurotoques-K\u00f6chen zu kulinarischen K\u00f6stlichkeiten verarbeitet wurden. Als Vorteile der regionalen Produkte nannte er die hohe Qualit\u00e4t, die Transparenz und die R\u00fcckverfolgbarkeit. Des weiteren kam der Landwirtschaftsminister auf das interessante Pilotprojekt im Rahmen von \u201eSou schmaacht L\u00ebtzebuerg\u201c zu sprechen. 17 Gastronomiebetriebe beteiligen sich an diesem Projekt, dessen Ziel darin besteht, den Einsatz regionaler Produkte in der Gastronomie zu f\u00f6rdern und auf die Vorz\u00fcge von frischen, hochwertigen Regionalprodukten hinzuweisen. Der Minister lobte, da\u00df innovative Menus im Rahmen des Pilotprojekts entstanden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er zeigte des weiteren die Notwendigkeit auf, mit \u201eSou schmaacht L\u00ebtzebuerg\u201c via \u00f6ffentliche Kantinen (Maison relais, Altersheime,&#8230;) eine breitere Absatzbasis f\u00fcr einheimische Lebensmittel zu schaffen. Dies biete interessierten Produzenten eine ganze Palette an M\u00f6glichkeiten und k\u00f6nne dadurch einen Mehrwert f\u00fcr die Landwirtschaft, den Weinbau und den Gartenbau bedeuten. Bisher seien die richtigen Schritte unternommen worden, und man sei auf dem richtigen Weg, so Romain Schneider. Der Minister wies auf den aktuellen Trend zu regionalen, saisonalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln hin und versicherte abschlie\u00dfend, man habe hierzulande excellente Produkte zu bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Empfang endete mit einer Kostprobe regionaler K\u00fcche, zubereitet von den Eurotoques-Spitzenk\u00f6chen am Stand von \u201eSou schmaacht L\u00ebtzebuerg\u201c, nat\u00fcrlich begleitet von Cr\u00e9mant de Luxemburg aus dem Weinbauinstitut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. Mai ging die 100. Fr\u00fchjahrsmesse zu Ende. 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