{"id":1066,"date":"2012-07-27T15:14:50","date_gmt":"2012-07-27T13:14:50","guid":{"rendered":"http:\/\/cepal.lu\/WordPress3\/?p=1066"},"modified":"2013-08-30T16:04:55","modified_gmt":"2013-08-30T14:04:55","slug":"kartoffelanbau-ein-einblick-in-die-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/?p=1066","title":{"rendered":"Kartoffelanbau \u2013 Ein Einblick in die Saison"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Saison ist noch lange nicht vorbei und es ist heute schon Tatsache, da\u00df uns dieses au\u00dfergew\u00f6hnlich schwierige Jahr noch lange Zeit im Ged\u00e4chtnis bleiben wird. Es handelt sich um vermehrt aufgetretene Krankheiten im Kartoffelbau, ganz besonders um eine der am meistgef\u00fcrchteten: <strong>die Kraut- und Knollenf\u00e4ule<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Luxemburg wurde in dieser Saison der erste Fall von Krautf\u00e4ule am 10. Juni beobachtet. Seitdem hat der Krankheitsdruck zugenommen und die F\u00e4lle von infizierten Parzellen haben sich vervielfacht. Zurzeit tritt das Krankheitsbild in fast allen Parzellen und in unterschiedlichen Graden auf. Bei regelm\u00e4\u00dfig behandelten Parzellen gelingt es manchmal, die Krankheit zu stoppen oder an einer weiteren Entfaltung zu hindern. Parzellen die jedoch keinem ad\u00e4quaten Schutz ausgesetzt waren (biologischer Anbau oder schlecht behandelte Parzellen) sind wieder schwer f\u00fcr eine erfolgreiche Ernte zur\u00fcckzugewinnen. Da die infizierten Parzellen eine gro\u00dfe Ansteckungsgefahr bilden, sind Parzellen in der Umgebung enorm gef\u00e4hrdet. Die Sporen dieses Pilzes werden durch den Wind \u00fcber hunderte Meter verstreut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Krautf\u00e4ule in einer Parzelle nicht erfolgreich bek\u00e4mpft werden kann, ist es angebracht, eine Krautabt\u00f6tung der vollst\u00e4ndigen Parzelle durchzuf\u00fchren, damit eine massive Verseuchung der benachbarten Parzellen vermieden werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ausma\u00df und die Entwicklung dieser Krankheit sind auf die vergangenen klimatischen Bedingungen zur\u00fcckzuf\u00fchren, welche seit Beginn der Saison anhielten. Nachstehend werden wir diese Krankheit beschreiben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u00a0<strong>Beschreibung der Krankheit:<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Lateinischer Name:<\/strong><strong> \u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><em>Phytophthora infestans <strong><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Krankheitstyp: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Pilz<strong><\/strong><\/span><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong style=\"color: #000000;\">Anzeichen im Feld:<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Diese Krankheit beginnt mit dem Befall vereinzelter Pflanzen, verteilt in dem Feld. Die Krankheit verbreitet sich explosionsartig bei warmen und feuchten Bedingungen sowie proportional zu den Wettertemperaturen mit einem Faktor von 1:100. Das bedeutet, da\u00df eine Fl\u00e4che von 1 infizierten Ar nach einem einzigen Multiplikationszyklus sich auf 1 Hektar erstrecken kann. Da die Zyklen kurz sind (zwischen 4, 5 und 7 Tagen), verbreiten sich die Sch\u00e4den entsprechend schnell.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Sie verseucht zuerst die gesamte Pflanze, verbreitet sich dann auf die Nachbarpflanzen und weitet sich so von Pflanze zu Pflanze aus. Auf diese Weise bilden sich Kreise, in denen der Befall von au\u00dfen nach innen, d.h. dort wo der Befall begonnen hat, ansteigt. Im Feld zeichnen sich sekund\u00e4re Infektionen oft durch eine Entwicklung in der Windrichtung aus. Die durch die Krautf\u00e4ule angerichteten Sch\u00e4den k\u00f6nnen zum Totalausfall der Ernte f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><strong style=\"color: #000000;\">Auf der Pflanze:<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Parasit breitet sich von den Bl\u00e4ttern \u00fcber den Stiel bis zu den Knollen aus. Die Anzeichen daf\u00fcr sind braune Flecken auf den Bl\u00e4ttern und ein wei\u00dfer Pilzbefall auf der Blattunterseite, der das gesunde vom befallenen Gewebe deutlich abgrenzt. Der wei\u00dfe Pilzbelag ist das unverkennbare Zeichen, da\u00df es sich um Krautf\u00e4ule und nicht um Grauschimmel (<em>Botrytis) <\/em>handelt, der niemals diese Symptome zeigt und sich eher bei na\u00df-kalten Bedingungen entwickelt. Die befallenen Stengel und Blattstiele sind braun-violett auf einer L\u00e4nge von 2 bis 10 cm. Bei feuchten Bedingungen sind die Stengel mit einem wei\u00dfen oder grauwei\u00dfen Belag \u00fcberzogen, der von den Fortpflanzungsorganen des Parasiten (Sporangientr\u00e4ger) gebildet wird. Die abgestorbenen Stengel bleiben trocken und steif, aber br\u00fcchig, im Gegensatz zu einem Bakterienbefall. \u00a0\u00a0\u00a0 (<em>Quelle Fotos: CRA-W Section Syst\u00e8mes agricoles, Libramont.)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Auf der Knolle: <\/strong><\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Knollenbefall wird durch starke Regeng\u00fcsse in der Wachstumsphase beg\u00fcnstigt. Der Befall einer Knolle ist \u00e4u\u00dferlich oft schlecht sichtbar. Die Schale ist leicht mit bleigrauen, leicht eingesunkenen Flecken \u00fcbers\u00e4t. Im Inneren der Knolle zeigt sich eine fleckenartige Braunf\u00e4rbung des Knollenfleisches (siehe Foto), was leicht mit den Rostflecken am Anfang des Befalls zu verwechseln ist. Die krautf\u00e4ulegesch\u00e4digten Knollen sind sehr oft zus\u00e4tzlich verseucht durch Bakterien des Typs <em>Pectobacterium<\/em> (Na\u00dff\u00e4ule \u2013 Schwarzbeinigkeit, Bakterielle Welke, usw.). Schon ein Befall von 5% der Knollen kann einen Totalausfall der Partie zur Folge haben.<\/span><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><strong style=\"color: #000000;\">Zyklus<\/strong><strong style=\"color: #000000;\">:<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Sporen k\u00f6nnen durch das Auftreten einer l\u00e4ngeren Feuchtigkeitsperiode (&gt;90% rel. Luftfeuchte) entstehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Inkubationszeit h\u00e4ngt von der Temperatur ab (ungef\u00e4hr 7 Tage bei 13\u00b0C und 4,5 Tage bei 19\u00b0C).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Sporen (= Sporangien) des Pilzes werden vom Wind, von Blattl\u00e4usen oder Wassertropfen auf die Pflanzen \u00fcbertragen. Beim Kontakt mit Wasser setzen sie die Zoosporen frei, die auf der Pflanze keimen und in die Bl\u00e4tter und danach in die gesamte Pflanze bis in die Knollen eindringen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Einige Sporangien werden mit dem Regenwasser durch Bodenspalten in bis zu 5 cm Tiefe weitergeleitet. Beim Kontakt mit einer Knolle setzt die Sporangie die Zoosporen frei und bef\u00e4llt die Knolle direkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In Beobachtungen von Forschungszentren sowie in der Fachliteratur wird auf die geschlechtliche Fortpflanzung des Pilzes hingewiesen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0Die geschlechtliche Fortpflanzung des Pilzes (\u00fcber Oosporen) ist m\u00f6glich, wenn zwei Pilzmyzelien unterschiedlicher Paarungstypen (Typ A1 und A2) aufeinandertreffen. Die Entwicklung dieser Art der Verbreitung des Pilzes k\u00f6nnte verheerende Sch\u00e4den mit sich bringen: die Resistenzorgane (Oosporen) k\u00f6nnen den Boden verseuchen, ohne da\u00df Kraut oder Knollen vorhanden sind, und dies \u00fcber mehrere Jahre. Im Gegensatz zu den Sporangien, die nicht lange \u00fcberleben, wenn sie keine zu befallende Pflanze finden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem werden durch die sexuelle Fortpflanzung des Pilzes neue, resistente Kreuzungen hervorgerufen.<\/span><\/p>\n<h3 align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\">Bek\u00e4mpfungsmethoden:<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Vorbeugung<\/span><\/strong><strong>:<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das Feld sollte w\u00e4hrend mindestens vier Jahren nicht mit Kartoffeln oder Tomaten kultiviert werden. Auf einer Parzelle, die im Vorjahr mit Kartoffeln bepflanzt war, sind immer noch nicht geerntete Knollen im Boden vorhanden, die wenn sie tief genug stecken, nicht durch Frost absterben. Diese Pflanzen (Durchwuchs) entwickeln sich sehr fr\u00fch in der Jahreszeit und sind oft infiziert und bilden somit eine wichtige Befallsquelle f\u00fcr die Folgekultur. Die vorbeugende Bek\u00e4mpfung von Durchwuchskartoffeln mindert ebenfalls das fr\u00fche Befallsrisiko von Alternaria, Sclerotinia-Stengelf\u00e4ule, Wirbelpilz-Welkekrankheit und von Rhizoctonia (Wurzelt\u00f6terkrankheit).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Es ist unerl\u00e4\u00dflich, gesundes Pflanzgut<\/strong> zu verwenden<strong> und am Rand der Felder <\/strong>Neuaustrieb zu eliminieren und Kartoffelabf\u00e4lle zu beseitigen.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><span style=\"color: #000000;\">Tabelle 1: Anf\u00e4lligkeit nach Sorten<\/span><strong>\u00a0<\/strong><\/h4>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Sorte<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"165\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Krautf\u00e4ule<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"165\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Knollenf\u00e4ule<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"37\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Anosta<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Bintje<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Charlotte<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Cleopatra<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Corine<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>D\u00e9sir\u00e9e<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Hermes<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Kennebec<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Kondor<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Linda<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Marfona<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Monalisa<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Nicola<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Premi\u00e8re<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Primura<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Spunta<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Ukama<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Sehr anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Wenig anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"111\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>Victoria<\/em><\/strong><\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"173\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\"><span style=\"color: #000000;\">Ziemlich anf\u00e4llig<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"82\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td width=\"29\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td width=\"136\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td width=\"37\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td width=\"128\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td width=\"37\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die \u00abDurchl\u00fcftung\u00bb der Parzellen spielt eine wichtige Rolle bei der Verbreitung dieser Krankheit: Parzellen, die feucht bleiben (Waldr\u00e4nder, T\u00e4ler), sehr dicht bepflanzte Parzellen (Pflanzkartoffeln) beg\u00fcnstigen eine l\u00e4ngere Feuchtigkeit der Bl\u00e4tter und somit eine Infektion.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Sortenwahl ist ebenfalls sehr wichtig. Die Tabelle 1 zeigt die wichtigsten in Luxemburg angebauten Sorten. Einige sind sehr anf\u00e4llig f\u00fcr diese Krankheit, wobei andere Sorten resistenter sind. Zudem gibt es unterschiedliche Anf\u00e4lligkeiten bei Kraut- und bei Knollenf\u00e4ule. Dies kann die Sortenwahl des Erzeugers auch erschweren, der die Gegebenheiten seiner B\u00f6den sowie die wirtschaftlichen und kommerziellen Kriterien ber\u00fccksichtigen mu\u00df.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><strong style=\"color: #000000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Chemische Bek\u00e4mpfung<\/span><\/strong><strong style=\"color: #000000;\">:<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend der Kulturzeit ist der Schutz durch chemische Mittel unerl\u00e4\u00dflich, um die Knollen bis zur Ernte gesundzuhalten. Die hohen Risiken des Ertrags- und Qualit\u00e4tsausfalls machen eine Bek\u00e4mpfung auf Basis von systematischen Spritzungen mit Fungiziden erforderlich. Seit einigen Jahren bestehen in verschiedenen Erzeugerl\u00e4ndern der EU (darunter auch Luxemburg) durch \u00f6ffentliche Stellen eingerichtete Warndienste.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Vor kurzem getroffene \u00dcbereink\u00fcnfte erm\u00f6glichen heute auch den luxemburgischen Kartoffelerzeugern eine Warndienst-gest\u00fctzte, gezielte und effiziente Bek\u00e4mpfung dieser Krankheit. Die Warndienste sind verf\u00fcgbar per Fax, sowie per E-Mail (Infos: 92 11 67 23).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Die momentan erh\u00e4ltlichen Mittel lassen sich in vier Kategorien aufteilen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Klasse 1: <strong>Kontaktmittel ohne Schutz der Knollen<\/strong>. Diese Produkte verhindern die Keimung der Sporen. Sie m\u00fcssen grunds\u00e4tzlich <strong><em>vorbeugend<\/em><\/strong> (pr\u00e4ventiv) eingesetzt werden und verhindern durch einen dichten Belag auf der Blattoberfl\u00e4che ein Eindringen der Sporen ins Blatt. Der Blattneuzuwachs wird nicht gesch\u00fctzt. Sie sollten deshalb vornehmlich <strong><em>bei geringem Krautwachstum<\/em><\/strong> eingesetzt werden. Kontaktmittel sollten au\u00dferdem vorrangig <strong><em>in Trockenperioden und bei geringem Infektionsdruck<\/em><\/strong> zum Einsatz kommen. Mittlerweile bestehen Produkte auf Basis von Mancozeb.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Klasse 2: <\/span><strong style=\"color: #000000;\">Kontaktmittel mit Schutz der Knollen<\/strong><span style=\"color: #000000;\">. Diese Produkte erm\u00f6glichen den Schutz der Bl\u00e4tter, aber auch den der Knollen. Siewerden am Ende der Vegetation eingesetzt.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">In dieser Klasse befinden sich vor allem Produkte auf Basis von Kupfer, von denen einige f\u00fcr den biologischen Anbau zugelassen sind (nicht kompatibel mit der Verwendung von Mineral\u00f6l-Produkten, die bei Pflanzkartoffeln eingesetzt werden). Ihr gr\u00f6\u00dfter Nachteil ist, da\u00df das Produkt durch jeden Regenschauer abgewaschen wird und somit eine Neubehandlung erforderlich wird. Andere Produkte in dieser Klasse sind bzgl. der Abwaschung durch Regenschauer sehr widerstandsf\u00e4hig.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Klasse 3: <\/span><strong style=\"color: #000000;\">Teilsystemische Produkte mit vorbeugender und heilender Wirkung<\/strong><span style=\"color: #000000;\">. Diese Produkte bestehen aus einem Kontaktwirkstoff und einem teilsystemischen Wirkstoff. Letzterer wird im Blatt verteilt. Deshalb k\u00f6nnen diese Mittel auch fr\u00fch <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>(in der aktiven Wachstumsphase der Kartoffelbest\u00e4nde \u2013 bei mittlerem Krautwachstum)<\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\"> eingesetzt werden. Allerdings werden <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>neue Bl\u00e4tter nicht gesch\u00fctzt<\/em><\/strong><strong style=\"color: #000000;\"><em>. <\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\">Die Regenbest\u00e4ndigkeit ist besser als bei reinen Kontaktmitteln, so da\u00df teilsystemische Mittel <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>bei unbest\u00e4ndiger Witterung<\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\"> interessant sind. Sie haben eine <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>heilende Wirkung<\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\">, die jedoch auf einen Tag beschr\u00e4nkt ist, d.h. sie bek\u00e4mpfen die auf den Bl\u00e4ttern gekeimten Zoosporen, welche versuchen, in die Pflanze einzudringen.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Klasse 4: <\/span><strong style=\"color: #000000;\">Systemische Produkte mit vorbeugender und heilender Wirkung<\/strong><span style=\"color: #000000;\">. Diese Produkte bestehen aus einem Kontaktwirkstoff und einem systemischen Wirkstoff. Letzterer wird in der ganzen Pflanze verteilt, so da\u00df auch der <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>Neuzuwachs gesch\u00fctzt<\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\"> ist. Diese Mittel sollten in der vorderen H\u00e4lfte der Spritzfolge <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>bei unbest\u00e4ndiger Witterung und hohem Krautwachstum<\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\"> eingesetzt werden. Sie besitzen eine sehr gute vorbeugende und <\/span><strong style=\"color: #000000;\"><em>heilende Wirkung<\/em><\/strong><span style=\"color: #000000;\"> \u00fcber 2 Tage. Bei diesen Produkten k\u00f6nnen sich bei mehrmaligem Einsatz Resistenzst\u00e4mme der <\/span><em style=\"color: #000000;\">Phytophthora<\/em><span style=\"color: #000000;\"> bilden. Dies ist auch der Grund, warum nur 2 Anwendungen von diesem Produkt pro Saison angewendet werden sollen. Aus gleichen Gr\u00fcnden ist dies nicht ratsam, falls sich die Krautf\u00e4ule bereits in der Parzelle ausgebreitet hat.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><strong style=\"color: #000000;\">Konservierung \u2013 Lagerung:<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die durch diese Krankheit verursachten Sch\u00e4den beschr\u00e4nken sich nicht nur auf die, welche in der Kultur zu beobachten waren. Die Erhaltung und Lagerung der Kartoffeln, welche von Krautf\u00e4ule gef\u00e4hrdet waren, ist \u00e4u\u00dferst schwer. Es gibt kein chemisches Mittel, welches die Entwicklung der Krankheit in der Lagerung bek\u00e4mpft. Das einzige Mittel, um Sch\u00e4den zu begrenzen, ist ein peinlich genaues Rangieren vor der Lagerung, was in Anbetracht der Tatsache, da\u00df die infizierten Knollen nicht immer erkennbar sind, sehr m\u00fchsam ist. Im Laufe der Ernte ist es wichtig, keine Teile vom Feld zu ernten, die stark angesteckt worden sind. Es ist besser, einige Quadratmeter der Produktion zu verlieren, anstelle das Risiko einzugehen, seine ganze Ernte zu verlieren.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><strong style=\"color: #000000;\">Ratschl\u00e4ge f\u00fcr Klein- und Hobbyg\u00e4rtner:<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Verwenden Sie gesundes Pflanzgut und bepflanzen Sie niemals die gleiche Parzelle in zwei aufeinander folgenden Jahren mit Kartoffeln.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Es ist wichtig, den Durchwuchs auf Parzellen, auf Komposthaufen und auf den Nachbarfeldern zu entfernen, da die Sporen vom Durchwuchs (welcher meistens infiziert ist) die Nachbarfelder infizieren k\u00f6nnen.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Spritzen Sie Ihre Kartoffeln mit Kontaktmitteln bei feucht-warmem Wetter.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Pflanzen Sie an f\u00fcr die Sonne zug\u00e4ngliche Stellen, um das Trocknen der Bl\u00e4tter zu erm\u00f6glichen. Begie\u00dfen Sie nicht die Bl\u00e4tter, sondern direkt den Boden.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hlen Sie eine resistente Sorte (z.B. eher Victoria als Bintje).<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;\">Bei Befall: entfernen Sie die befallenen Stauden, um die Knollen und die Nachbarpflanzen zu sch\u00fctzen. Verbrennen Sie das befallene Kraut (nicht kompostieren).<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u00a0<em>Thomas <\/em><em>Toussaint, <\/em><em>SYNPLANTS (<\/em><em>E\u2019slecker Setzgromperegenossenschaft)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Saison ist noch lange nicht vorbei und es ist heute schon Tatsache, da\u00df uns dieses au\u00dfergew\u00f6hnlich schwierige Jahr noch lange Zeit im Ged\u00e4chtnis bleiben wird. Es handelt sich um vermehrt aufgetretene Krankheiten im Kartoffelbau, ganz besonders um eine der am meistgef\u00fcrchteten: die Kraut- und Knollenf\u00e4ule. In Luxemburg wurde in dieser Saison der erste Fall von Krautf\u00e4ule am 10. Juni beobachtet. Seitdem hat der Krankheitsdruck zugenommen und die F\u00e4lle von infizierten Parzellen haben sich vervielfacht. Zurzeit tritt das Krankheitsbild in fast allen Parzellen und in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[129],"tags":[368,242],"class_list":["post-1066","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kartoffeln","tag-kartoffeln","tag-pilzinfektionen"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p2ls4K-hc","jetpack_likes_enabled":false,"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 06:39:03","action":"category-add","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1066"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1066\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2736,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1066\/revisions\/2736"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/centralepaysanne.lu\/WordPress3\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}